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Nach Absturz ans Tabellenende

Kein Bekenntnis für Mainz-Trainer Henriksen

Bo Henriksen droht womöglich das Aus in Mainz
Bo Henriksen droht womöglich das Aus in Mainz
Foto: © IMAGO/Ralf Brueck
30. November 2025, 21:27

Ein Horror-Abend im Breisgau vollendet den Absturz: Der 1. FSV Mainz ist endgültig am Tabellenende der Fußball-Bundesliga angekommen. Die Rheinhessen erlebten am Sonntag beim SC Freiburg rabenschwarze 90 Minuten samt Platzverweis und verloren verdient mit 0:4 (0:2). Trainer Bo Henriksen droht nun womöglich das Aus.

Lukas Kübler (12.), Vincenzo Grifo (26.), Johan Manzambi (50.) und Patrick Osterhage (90.) schossen für den Sport-Club den ungefährdeten Sieg heraus, Mainz schwächte sich durch eine Rote Karte für Paul Nebel (28.) obendrein selbst. Bereits am Samstag war Mainz zwischenzeitlich auf den 18. Rang abgerutscht, nach der achten Saisonniederlage bildet der FSV nun für mindestens eine Woche das Schlusslicht der Liga. Freiburg hingegen schob sich durch den vierten Saisonsieg auf den achten Tabellenplatz.

"Wir waren von Minute eins an ziemlich chancenlos heute", sagte Sportdirektor Niko Bungert nach Abpfiff bei "DAZN". Ein klares Bekenntnis zu Trainer Bo Henriksen wollte Bungert zunächst vermeiden: "Das werden wir in Ruhe besprechen und hier nicht irgendwas bekannt geben", stellte er klar.

"Wir haben ein gutes Gefühl", hatte Henriksen vor der Partie bei "DAZN" noch gesagt, "die letzten drei Spiele waren okay." Dennoch änderte der Däne seine Startformation im Vergleich zum 0:1 in der Conference League am Donnerstag bei Universitatea Craiova gleich auf neun Positionen. Gezwungenermaßen verzichten musste er auf Nadiem Amiri (5. Gelbe Karte), Dominik Kohr (Rotsperre) und den verletzten Stammkeeper Robin Zentner.

Mit Blick auf das drohende Abrutschen auf Platz 18 hatte Henriksen "Mut" von seinem Team gefordert, doch das musste nach fünf Minuten einen ersten Schreck verkraften: Der Freiburger Treffer von Lucas Höler wurde vom VAR allerdings aufgrund einer hauchzarten Abseitsstellung wieder einkassiert. Kurz darauf hatte Schiedsrichter Daniel Schlager keine Einwände: Nach einer Ecke stand Kübler genau richtig, um einen Abpraller aus kurzer Distanz zu verwerten.

Der Gegentreffer zeigte Wirkung bei Mainz, die Hausherren kamen vor 33.200 Zuschauern rasch zu weiteren Chancen - und erhöhten nach einem Konter über Höler, der freistehende Grifo musste dessen Ablage nur noch ins Tor bugsieren. Kurz darauf schien der Mainzer Fehlstart zum Albtraum für die Rheinhessen auszuarten: Nebel erwischte Lienhart mit offener Sohle am Schienbein, Schlager zückte sofort die Rote Karte. Freiburg kontrollierte die Partie gegen desillusionierte Nullfünfer nun nach Belieben, der FSV ging ohne Torschuss in die Halbzeitpause.

Daran sollte sich auch mit Wiederbeginn zunächst nichts ändern. Stattdessen setzte Manzambi auf der linken Seite zum Dribbling an und schloss nach Doppelpass mit Yuito Suzuki trocken ins linke Eck ab. Der Wille der Mainzer schien gebrochen, mit zehn Mann konzentrierte sich das Team weiter auf die Defensive und versuchte, Schlimmeres zu verhindern. Freiburg ließ den Ball ohne Mühe durch die eigenen Reihen laufen und verwaltete die deutliche Führung - bis Osterhage kurz vor Ende den Schlusspunkt setzte.

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