Dämpfer für Formel-1-Titelverteidiger Max Verstappen im WM-Kampf. Im Sprintrennen von Katar landet der Red-Bull-Pilot nur auf Rang vier hinter seinen McLaren-Widersachern. Der Niederländer ärgert sich vor allem über ein Problem, das behoben werden müsse.
Max Verstappen blickt auf ein bisher "schwieriges" Rennwochenende in der Wüste zurück. Mehr als Platz vier war beim Sprint in Katar nicht drin. Vor ihm landeten WM-Leader Lando Norris, Mercedes-Pilot George Russell und Oscar Piastri (McLaren), der seine Durststrecke beendete.
"Der Start war natürlich gut, und in den ersten drei Runden habe ich etwas mehr Druck gemacht als die Fahrer vor mir, um mir eine Chance zu sichern, da ich wusste, dass Überholen schwierig sein würde", sagte Verstappen bei "Sky Sports". "Aber danach gerät man einfach in die gleichen Schwierigkeiten, und je mehr sich die Reifen abnutzen, desto stärker spürt man diese Probleme. Das hat uns im Grunde auch daran gehindert, ihnen zu folgen, ich bin im Grunde genommen einfach mein eigenes Rennen gefahren", lautete sein etwas bitteres Fazit.
Formel 1: Der RB-21 hüpft zu stark über die Strecke
Ein großes Problem bereitete das Bouncing des RB-21. "Daran müssen wir arbeiten. Wir müssen versuchen, das Bouncing, Hüpfen und Untersteuern in den langen Kurven generell zu beseitigen, das ist immer noch ein großes Problem."
Red Bull-Teamchef Laurent Mekies sprach von "ein bisschen Schadensbegrenzung". "Man kann mit Fug und Recht sagen, dass wir mit dem Auto nicht ganz zufrieden sind, aber hoffentlich kommt noch mehr", sagte er. Die Startaufstellung für den Großen Preis von Katar wird am Samstagabend um 19 Uhr (LIVE im Ticker bei sport.de) ausgefahren. Die Hoffnung bei Red Bull ist groß, dort vor den McLaren-Fahrern zu landen.
"Wir müssen versuchen, noch ein Zehntel oder mehr aus dem Auto herauszuholen", forderte Mekies. "Die ersten vier waren ziemlich nah beieinander, aber auf unserer Seite gibt es noch etwas, das wir tun können."
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Mekies weiter: "Das optimale Leistungsfenster ist zweifellos sehr schmal. Das ist kein Geheimnis. Wir ruhen uns nicht aus, bis wir dieses Fenster erreicht haben. So fahren wir Rennen. Wir geben uns nicht mit dem zweiten Platz zufrieden. Wir werden es weiter versuchen."




