Formel-1-Rennstall Aston Martin hat in dieser Woche für viele Schlagzeilen gesorgt. Adrian Newey wird ab 2026 Teamchef der Briten. Zudem soll auch schon eine Entscheidung über eine mögliche weitere Rolle für Christian Horner gefallen sein.
Die Gerüchte schossen nach dem Rennen in Las Vegas durchs Paddock. Der bisherige Aston-Martin-Teamchef Andy Cowell steht vor dem Aus. Tatsächlich teilte das Formel-1-Team dann am Mittwoch mit, dass Design-Guru Adrian Newey ab dem kommenden Jahr auch Teamchef der Grünen werde.
Zuvor waren unter anderem Christian Horner und der Deutsche Motorsport-Funktionär Andreas Seidl als weitere Kandidaten für diese Rolle genannt worden. Um Ex-Red-Bull-Chef Horner hielten sich die Spekulationen auch nach der Newey-Bekanntgabe. Möglich erschien eine weitere Rolle im Team neben dem britischen Landsmann.
Diese soll Medienberichten zufolge Teambesitzer Lawrence Stoll aber endgültig vom Tisch gewischt haben.
Demnach habe Stroll vor Mitarbeitern am Mittwoch in einer Ansprache zur Newey-Vorstellung erklärt, dass Horner nicht zum Team stoßen werde. Die Gerüchte nannte er "nicht wahr". Diese Botschaft sollte offenbar allen Spekulationen um Horner ein Ende setzen und unterstreichen, dass Aston Martin den ehemaligen Red-Bull-Chef für keine andere Position im Team verpflichten werde.
Möglich erscheint dennoch, dass eine zusätzliche Position im Team geschaffen wird. Auch Ex-Teamchef Mike Krack wird beispielsweise genannt.
Das sagen Newey und Verstappen
"Da ich ohnehin alle frühen Rennen bestreiten werde, ändert sich an meiner Arbeitsbelastung eigentlich nichts, weil ich sowieso vor Ort bin. Also kann ich das genauso gut übernehmen, abgesehen davon, dass ich natürlich mit Ihnen sprechen muss", sagte Newey bei "Sky Sports" über seine neue Rolle.
Max Verstappen freute sich für seinen alten Design-Chef. "Das ist wahrscheinlich etwas, das man in vielen Teams sieht, oder? Dass jemand mit mehr technischem Hintergrund die Rolle des Teamchefs übernimmt", sagte der Niederländer am Rande des Grand-Prix-Wochenendes in Katar.
"Und ich denke, Aston geht den gleichen Weg. Man muss natürlich sie selbst fragen, warum sie sich dafür entschieden haben. Aber das ist meiner Meinung nach die logische Erklärung dafür."



