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Norwegen erlebt Debakel

Bitteres Tandrevold-Geständnis nach Staffel-Fiasko

Tandrevold erwischte einen rabenschwarzen Tag in Östersund
Tandrevold erwischte einen rabenschwarzen Tag in Östersund
Foto: © IMAGO/MATHIAS BERGELD
29. November 2025, 15:49
sport.de
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Die norwegische Frauen-Staffel erlebt beim Saisonauftakt in Östersund ein Debakel. Mitverantwortlich ist allen voran Ingrid Landmark Tandrevold, die einen rabenschwarzen Tag erwischt. Nach dem ersten Rennen der olympischen Biathlonsaison gibt sie ein bitteres Geständnis ab.

Das Podest sollte es mindestens werden, am Ende wurde es zu einem kaum für möglich gehaltenen Debakel. Die norwegische Frauen-Staffel beendete das erste Rennen der neuen Biathlonsaison auf einem niederschmetternden 13. Platz. Satte vier Minuten fehlten dem Quartett am Ende auf die siegreichen Französinnen. 

Zum großen Knackpunkt wurde für die Norwegerinnen das Schießen. Hier leisteten sie sich neben 14 Nachladern satte vier Strafrunden. Schlechter schoss in der Endabrechnung keine andere Nation. Negativ stach dabei Ingrid Landmark Tandrevold heraus.

Biathlon-Star hat "Angst" vor dem Stehendschießen

Die 29-Jährige ging als zweite Läuferin auf Platz sechs in ihre Runde. Diese vielversprechende Ausgangsposition verschenkte sie jedoch schon im Liegendschießen, wo sie sich eine Strafrunde aufbrummte. Das war auch einer gewissen Verwirrung geschuldet. "Auf der Anzeige stand, dass ich zwei Extra-Patronen geschossen hatte. Aber ich dachte, ich hätte schon alle drei geschossen", sagte Tandrevold nach dem Rennen gegenüber "NRK".

Im Stehendanschlag wurde es dann noch schlimmer. Hier ließ die Norwegerin sogar zwei Scheiben stehen. "Ich werde ein bisschen ängstlich im Stehendanschlag. Ich habe viel Erfahrung, aber im letzten Jahr hatte ich einige sehr schlimme Staffel-Erfahrungen. Wenn ich zum ersten Mal daneben schieße, kann ich meinen Fokus nicht mehr so aufrechthalten, wie ich es sollte", gab Tandrevold zu. Bei ihr setze dann eine Versagensangst ein, gestand sie. 

"Es ist echt schwer, wenn man es für die anderen Mädels ruiniert. Ich habe mental viel daran gearbeitet, um auf das fokussiert zu bleiben, was ich mache und keine Angst vor dem Schießen zu haben. Aber heute ist das wieder zurückgekommen", sagte die enttäuschte 29-Jährige, die sich bei den letzten Rennen vor dem Saisonstart noch in deutlich besserer Form präsentierte. 

Östersund 2025/2026

1FrankreichFrankreich1:11:17.90h
2ItalienItalien+13.80s
3TschechienTschechien+30.80s
4SchwedenSchweden+45.50s
5ÖsterreichÖsterreich+1:31.80m

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