Mit gerade einmal fünf Siegen aus den ersten 19 Spielen der neuen NBA-Spielzeit sind die Dallas Mavericks schon meilenweit von einer Playoff-Teilnahme entfernt. Kein Wunder also, dass bereits Trade-Gerüchte um die Superstars Kyrie Irving und Anthony Davis in Texas die Runde machen. Der Standpunkt der Texaner ist offenbar aber deutlich.
ESPN-Reporter Tim MacMahon zufolge habe man sich intern darauf festgelegt, den Guard trotzt des schlechten Saisonstarts zu behalten. "Was ich sagen kann, ist, dass die Mavericks ihn nicht traden wollen", erklärte der Insider in der HoopsHype-Sendung "Howdy Partners". Etwas anders sieht es offenbar bei Superstar-Kollege Davis aus.
Demnach sei ein Trade des Big Mans "eine reale Möglichkeit". Dass dieser in nicht allzu ferner Zukunft über die Bühne geht, sei sogar "wahrscheinlich", führte der Sportjournalist weiter aus. Dem entgegen steht eine Aussage von Marc Cuban aus der vergangenen Woche. "Wir werden ihn nicht traden", schrieb der frühere Eigentümer und heutige Minderheitsgesellschafter der Mavs in einer Mail an Joe Vardon von The Athletic.
Davis: Trade-Gerüchte "perlen ab"
In seiner Mail erläuterte Cuban, der nach dem Rausschmiss von General Manager Nico Harrison in einer Beraterrolle zu den Texanern zurückgekehrte, jedoch auch, dass er keinerlei Entscheidungsgewalt habe. Die liege vollständig bei dem derzeitigen Haupteigentümer und Team-Präsident Patrick Dumont. "Er trifft alle finalen Entscheidungen", sagte Cuban über Dumont: "Ich bin nur dazu da, zu helfen, wo ich kann."
Die Aufgaben des geschassten GMs Harrison hatten auf Interims-Basis und in Co-Regie Matt Riccardi und Michael Finley übernommen. ESPNs Shams Charania hatte zuvor bereits unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, dass sich die Mavs seit dem Wechsel im Front Office Trade-Angebote für Davis anhören würden.
Der Big Man selbst hatte Anfang der Woche zu den Gerüchten gesagt: "Es geht hier nicht um Krieg. Das ist Basketball und da gehört das dazu. Jeder hier war schon einmal in Trade-Gerüchten, wurde getradet oder ähnliches. Deswegen perlt das an mir ab."





































