Bittere Nachrichten für alle Anhänger von Eintracht Frankfurt! Jonathan Burkardt, der in den letzten Wochen zum Publikumsliebling und Leistungsträger bei den Hessen avancierte, droht nach seiner erlittenen Muskelverletzung vom Mittwochabend wesentlich länger auszufallen als bisher angenommen.
Der Angreifer hatte sich bei 0:3-Heimniederlage der Frankfurter Eintracht im Champions-League-Heimspiel gegen Atalanta Bergamo an der linken Wade verletzt, musste vorzeitig nach rund einer Stunde Spielzeit ausgewechselt werden.
Nachdem zunächst darüber spekuliert wurde, dass Burkardt für den Rest des Kalenderjahres ausfallen könnte, vermeldete die "Bild" am Freitag nun eine deutlich pessimistischere Prognose.
Nach Informationen der Zeitung rechnet Eintracht Frankfurt nämlich inzwischen damit, dass die Muskelverletzung Burkardt bis Ende Januar außer Gefecht setzen könnte.
Die betroffene Stelle an der Wade mache die ganze Sache kompliziert. Wadenverletzungen benötigen mehr Zeit. Während sich Oberschenkelprobleme oft schneller regenerieren, muss die Belastung in der Wade besonders behutsam gesteigert werden.
Comeback zum BVB-Duell im Januar sehr unwahrscheinlich
Damit erscheint ein Einsatz des 25-Jährigen zum Bundesliga-Restart gegen Dortmund am 9. Januar nahezu ausgeschlossen. Auch die Wochen danach werden zur Zitterpartie. So wichtig Burkardt für das Frankfurter Offensivspiel auch ist, ein übertriebenes Risiko will der Klub keinesfalls eingehen.
Besonders bitter: Wie die "Bild" weiter vermeldete, hatte sich der Burkardt-Schock nicht im Geringsten angekündigt. Im Gegensatz zu Can Uzun, der zuvor über Oberschenkelprobleme klagte, fühlte sich Burkardt fit, seine Wadenmuskulatur funktioniert einwandfrei. Dann der plötzliche Schmerz, der die vorzeitige Auswechslung bedeutete. Die Eintracht verliert damit nicht nur einen Torgaranten, sondern auch einen emotionalen Antreiber.



























