Die Nachricht, dass der 1. FC Kaiserslautern die Zusammenarbeit mit seinem Geschäftsführer Thomas Hengen weiter fortsetzen würde, sorgte rund um den Betzenberg für breite Zustimmung. Nun äußerte sich auch FCK-Cheftrainer Torsten Lieberknecht zu der wichtigen personellen Weichenstellung.
Seit 2021 lenkt Hengen die Geschicke der Roten Teufel, führte den Traditionsklub aus einer schwierigen Phase heraus, schaffte den Aufstieg zurück in die 2. Bundesliga und etablierte das Team wieder stabil im deutschen Fußball-Unterhaus. Nun bleibt er dem FCK auch künftig als starker Mann erhalten. Der Klub bestätigte die Personalentscheidung offiziell am Mittwoch.
Torsten Lieberknecht selbst gehörte dabei nicht zu den Eingeweihten. "Ich habe es gestern auch erfahren", verrät er am Donnerstag auf "Bild"-Nachfrage. "Da hat er lange stillgehalten und es hat mich gefreut." Das Verhältnis zwischen Cheftrainer Lieberknecht und seinem Vorgesetzten Hengen gilt als vertrauensvoll und wertschätzend.
Was schätzt der FCK-Coach besonders an dem Geschäftsführer der Pfälzer? "Die Klarheit in seinen Ansagen, die Klarheit in seiner Analyse", sagte Lieberknecht und hob zudem "die Entscheidungsfreudigkeit, die er hat" hervor.

Lieberknecht: "Schätze den Austausch sehr"
Eigenschaften, die für den FCK in den vergangenen Jahren entscheidend waren. Doch der Trainer lässt noch tiefer blicken: "Unser Austausch geht immer in Richtung gemeinsamer Kompromisse, auch wenn man sich manchmal nicht direkt einig ist. Diesen Austausch schätze ich sehr!"
Lieberknecht beschreibt Hengen als den Mann, der ihn fordert und fördert. "Er bringt mich dazu, auch mal um die Ecke zu denken. Und das finde ich gut an Thomas." Für den 52-Jährigen ist klar: Der Geschäftsführer ist für den FCK unverzichtbar. "Ich glaube, dass er ganz, ganz wichtig für den 1. FC Kaiserslautern ist – ganz unabhängig von meiner Person. Wie er sich hier seit seiner Ankunft präsentiert, zeigt, dass er ein mutiger Geschäftsführer ist."



























