Offiziell hat sich Formel-1-Rennstall Red Bull Racing noch nicht zur Besetzung des zweiten Cockpits neben Max Verstappen ab der Saison 2026 geäußert. Dabei ist längst klar: Isack Hadjar wird den Platz bekommen. Was bedeutet das für Yuki Tsunoda? Ein Insider fürchtet: nichts Gutes.
Die Beförderung von Isack Hadjar in Red Bulls A-Team ist nur noch eine Frage von Tagen. Spätestens nach dem letzten Saisonrennen in Abu Dhabi (07. Dezember) wird das Team die Katze aus dem Sack lassen und den 21-Jährigen ganz offiziell zum neuen Teamkollegen von Max Verstappen machen. Zweifel am Aufstieg des Franzosen gibt es keine mehr.
Die große Frage ist: Was passiert mit Yuki Tsunoda? Bekommt er einen Platz im B-Team? Wird er Reservefahrer im A-Team? Oder verschwindet er etwa gänzlich aus der Königsklasse? Ex-Formel-1-Pilot Jolyon Palmer ist sich nicht sicher und hält auch die letzte Option für realistisch.
Insider: Tsunoda nicht gut genug für RB-Verbleib
"Tsunoda ist raus bei Red Bull. Die Frage ist, ob er auch aus der Formel 1 raus ist", sagte Palmer in der Sendung "Weekend Warm-Up". "Ich denke", so Palmer weiter, "dass er unter großem Druck steht, ganz aus dem Sport raus zu sein. Seine Leistung macht es einfach schwer, zu rechtfertigen, ihn weiter zu behalten, selbst bei den Racing Bulls".
Geht es nach dem ehemaligen F1-Fahrer, ist Tsunodas Chance auf einen Verbleib vor allem deshalb schlecht, weil Red Bull auch in seinem Entwicklung-Team künftig auf einen anderen Fahrer setzen wird.
"Arvid Lindblad wird in die Formel 1 aufsteigen. Er ist der nächste Red-Bull-Kandidat in der Reihe", legte sich Palmer fest, dass auch bei den Racing Bulls kein Platz für Tsunoda frei sein wird.
Zukunft in der Formel 1? Tsunoda "weiß etwas"
Tsunoda selbst deutete in Katar an, schon mehr über seine eigene Zukunft zu wissen. Der Japaner erklärte vielsagend: "Ich denke, ich weiß etwas, das ich mit euch noch nicht teilen kann. Aber wahrscheinlich wissen es die meisten schon." Ob er damit sein RB-Aus oder aber die Beförderung von Hadjar meinte, ist unklar.
Dass Hadjar die Beförderung schon in der Tasche hat, deutete auch Red-Bull-Chef Helmut Marko jüngst im Interview mit RTL/ntv und sport.de an. Der Grazer schwärmte in den höchsten Tönen vom Franzosen und ließ kaum noch Raum für Spekulationen.
"Er ist für viele eine Überraschung, auch für uns. Zum Beispiel auf Strecken, die er nicht kannte, wo er noch nie gefahren ist. Da ist er nach drei Runden sofort bei der Musik. Er ist vom Typ her ein sehr gefestigter, intelligenter junger Mann". Es gehöre außerdem zu "unserer DNA, dass wir jungen Fahren eine Chance geben, aber sie müssen auch abliefern. Und das hat Hadjar in eindrucksvoller Weise gemacht", sagte Marko.



