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Wolfsburg-Trainer wackelt heftig

Später Werder-Heimsieg dank Mega-Volley

Die Werder-Profis bejubeln ihren späten Heimsieg gegen Wolfsburg
Die Werder-Profis bejubeln ihren späten Heimsieg gegen Wolfsburg
Foto: © IMAGO/Steven Mohr
07. November 2025, 22:29

Nächste Pleite statt Erlösung - und der Trainer vor dem Aus? Paul Simonis hat mit dem Krisenklub VfL Wolfsburg in der Bundesliga eine weitere bittere Niederlage kassiert und damit einen Vereinsnegativrekord eingestellt.

Paul Simonis schaute mit leerem Blick durch das Stadion, genehmigte sich einen großen Schluck Wasser - und stapfte anschließend alleine in Richtung Kabine: Der angezählte Trainer hat mit dem Krisenklub VfL Wolfsburg in der Bundesliga eine weitere bittere Niederlage kassiert und damit einen Vereinsnegativrekord eingestellt. Die Wölfe verloren am Freitagabend trotz langer Führung noch mit 1:2 (1:0) bei Werder Bremen - und Simonis droht nun wohl mehr denn je das frühe Aus.

"Es ist sehr, sehr bitter im Moment", sagte der schwer enttäuschte Wolfsburger Kapitän Maximilian Arnold am Sky-Mikrofon: "Es geht nicht in die richtige Richtung."

Jens Stage (83.) und Samuel Mbangula (90.+4.) drehten mit ihren späten Treffern die Partie für die Hanseaten. Zuvor hatte Mattias Svanberg (28.) die eigentlich so ambitionierten Wolfsburger in Führung gebracht - doch in der wilden Schlussphase brach der VfL dann ein. 

Und so muss Simonis womöglich mehr denn je um seinen Job bangen. Der erst vor der Saison verpflichtete Niederländer wollte mit den Wolfsburgern den Europapokal anstreben, kassierte nun aber schon die sechste Niederlage - mit nur acht Punkten nach zehn Spieltagen hat der Werksklub seine historische Minus-Bilanz aus der Saison 2012/13 eingestellt.

Und am Wochenende droht vor der Länderspielpause der Fall auf einen Abstiegsplatz. Werder blieb hingegen zum fünften Mal in Serie ungeschlagen und kletterte zumindest vorübergehend auf Platz sieben in der Tabelle. 

"Wenn du keine Spiele gewinnst, dann ist der Druck auf den Trainer groß", hatte Simonis vor der Partie gesagt. Ein Sieg war also eigentlich Pflicht - doch die erste richtig gute Möglichkeit hatte dann gleich zu Beginn Werder. Aber VfL-Keeper Kamil Grabara bekam bei einem Kopfball von Amos Pieper (3.) gerade noch die Hände hoch.

Werder Bremen mit Wut aus der Kabine

Danach übernahm Werder eigentlich souverän das Kommando, die Hausherren drängten Wolfsburg teilweise tief in die eigene Hälfte zurück - doch fast aus dem Nichts stach Svanberg zu. Der Schwede schloss einen Angriff, den er selber eingeleitet hatte, aus rund acht Metern eiskalt zu seinem zweiten Saisontor ab.

Der Treffer gab Wolfsburg Auftrieb, Kapitän Maximilian Arnold und Co. gewannen mehr Zweikämpfe, sie agierten präziser, wurden mutiger. Werder brauchte hingegen einige Minuten, um den Gegentor-Schock zu verdauen. 

In der Pause fand Werder-Trainer Horst Steffen offenbar die richtigen Worte, seine Mannschaft kam mit ordentlich Wut aus der Kabine. Doch den Offensiv-Aktionen fehlten immer wieder die nötige Präzision, zudem leisteten sich die Bremer einige Fehlpässe im Spielaufbau - und luden Wolfsburg so zu Kontern ein.

Simonis gestikulierte an der Seitenlinie immer wieder wild, schrie Anweisungen auf den Platz - und versuchte so die Abwehrschlacht seines Teams zu koordinieren. Denn Werder schnürte sein Team mit zunehmender Spieldauer immer mehr ein und drängte mit dem in der 66. Minute eingewechselten Victor Boniface auf ein Tor, Grabara musste immer wieder retten.

So sahen die 40.500 Zuschauer keine hochklassige, aber immerhin spannende Partie, in der Stage wie bereits in der Vorwoche beim 1:1 beim FSV Mainz 05 in der Schlussphase den Ausgleich für Werder erzielte - und Mbangula noch nachlegte.

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