Zu Saisonbeginn erzielte Serhou Guirassy für Borussia Dortmund einen Treffer nach dem anderen, zuletzt kam der 29-Jährige aber nicht mehr ganz so beeindruckend ins Rollen. Macht man sich beim BVB nun Sorgen um die Tormaschine? Trainer Niko Kovac äußert sich.
"Er hatte noch am Anfang der Saison eine Strecke, in der er achtmal in Folge getroffen hat für den BVB. Für mich bleibt Serhou sehr wichtig und die Lebensversicherung, weil er ein wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft ist, er strahlt Gefahr aus", sagte Kovac in einem "Sky"-Interview.
Guirassy gelangen in seinen ersten fünf Pflichtspielen 2025/2026 ebenso viele Tore. In den zurückliegenden drei Einsätzen legte er wettbewerbsübergreifend aber nur noch einen einzigen Treffer nach.
"Man muss berücksichtigen, dass er in den letzten Bundesligaspielen teilweise von zwei Leuten gedeckt wurde, gegen Wolfsburg, gegen RB Leipzig", erklärte Kovac. "Das sind dann zwei Gegenspieler, die er bindet. Das bedeutet, andere bekommen ein bisschen mehr Freiheiten. Aber sie versuchen natürlich, unseren Top-Stürmer aus dem Spiel zu nehmen, deswegen ist es nicht ganz leicht für ihn."
Er wisse aber, betonte Kovac, Guirassy werden dem BVB "in den nächsten Wochen wieder das geben, was wir von im brauchen: seine Tore".
BVB "nicht mehr ganz so offensiv ausgerichtet"
Auch der ehemalige BVB-Kaderplaner Sven Mislintat betonte, von einer "Delle" bei Guirassy könne keine Rede sein. "Denn er ist der Spieler, der sehr häufig in ganz wichtigen Spielen den Unterschied gemacht hat und sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt. Der auch häufiger mal im tieferen Raum auftaucht, um vorzubereiten. Zuletzt hat er etwa das Tor von Yan Couto gegen Leipzig vorgelegt."
Zudem sei das Spiel des BVB grundsätzlich "nicht mehr ganz so offensiv ausgerichtet, wie es das schon einmal war, zumindest gibt es mehr Situationen, in denen Serhou nicht in Position gebracht werden kann, wenn die Gegner sehr tief stehen. Das kommt ein bisschen dazu".





























