Zwar haben es die Cincinnati Bengals geschafft, in der aktuellen NFL-Saison bereits zwei Siege zu holen, nach dem Ausfall von Joe Burrow allerdings sieht es alles andere als rosig aus für Cincy. Head Coach Zac Taylor will deshalb nun alles auf den Prüfstand stellen.
Dazu zählt natürlich auch die Quarterback-Personalie. Backup Jake Browning hatte bei der Pleite gegen die Detroit Lions abermals große Probleme und hat seinen Job für die kommende Woche wohl nicht mehr sicher.
"Nach einem solchen Spiel werden wir uns alle Spieler ansehen, um sicherzustellen, dass wir das Richtige tun", sagte Zac Taylor auf die Frage, ob er weiterhin an Browning glaube. "Ich werde mich dieser Frage nicht entziehen, denn nach der Anzahl der Turnovers, die wir hatten, ist das eine sehr berechtigte Frage", so der Übungsleiter.
In der Tat warf Browning drei Interceptions. Dass dem gegenüber drei Touchdowns und 251 Yards standen, ist dem vierten Quarter zu verdanken, als die Bengals in der sogenannten "Garbage Time" auf deutlich geringere Gegenwehr von den Lions stießen.

NFL: Publikum ist Browning satt
Wenn es nach Teilen der Bengals-Fans geht, ist Jake Browning seinen Job jedenfalls los. Schon in der ersten Halbzeit hagelte es immer wieder Buh-Rufe.
Mehr Sicherheit gab dem Spielmacher das natürlich nicht. Dennoch kann Browning die Fans verstehen. Nach dem Spiel entschuldigte sich der Quarterback bei den Fans und den Mitspielern. Er erklärte, er habe das Team im Stich gelassen und schlicht nicht gut genug gespielt.
"Ich muss meine Positionen besser wählen", sagte Browning. "Ich habe drei Interceptions geworfen, die einfach schlecht waren. Das lässt sich nicht leugnen. Das war schlechter Football. Von mir", gab Browning zu.
Das Problem: Die Alternativen der Bengals sind auf dem ersten Blick nicht wirklich vielversprechend. Im Kader steht mit Brett Rypien ein weitere Spielmacher, im Practice Squad haben die Bengals mit Mike White und Sean Clifford zwei weitere Optionen.



































