So viele MMA-Kämpfer aus Deutschland gab es auf einem internationalen Top-Event noch nie. Bei Oktagon 77 in Bratislava (am 4. Oktober auf RTL+) hat mehr als jeder zweite Kampf deutsche Beteiligung. In zwei Duellen dürfte es besonders krachen - und auch nicht über die volle Distanz gehen.
Wer Daniel Schwindt bereits im Käfig gesehen hat, weiß: Der Stuttgarter macht keine Gefangenen. Druckvoll und vor allem mit enormer Schlaghärte setzt er seinen Gegnern in der Regel zu.
In der slowakischen Hauptstadt steht ihm mit Vlasto Cepo ein anderer Knockout-Spezialist gegenüber. Taktieren dürfte hier nicht auf dem Plan stehen. Wer seinen Gegner als Erster anklingelt, dürfte die besten Chancen haben, den Kampf zu gewinnen.
Ähnlich sieht es auch aus bei Jaime Cordero gegen Samuel Kristofic. Der Slowake ist Lokalmatador, gleichzeitig auch ein Wunschgegner des Bremers, der in diesem Jahr bereits zwei Kämpfe gewinnen konnte.

Kristofic dagegen kommt aus einer heftigen K.o.-Niederlage, war aber bereits Champion im Mittelgewicht. Technisch sind beide Kämpfer im Stand und am Boden versiert, das Momentum spricht für den Deutschen.
Winkt das deutsche Traumfinale im Millionenturnier?
In den beiden Halbfinals des Gamechanger-Turniers mit einem Preispool von einer Million Euro steht jeweils ein Vertreter aus Deutschland.
Top-Favorit Kerim Engizek trifft auf den Tschechen Dominik Humburger. Der Düsseldorfer ist amtierender Champion im Mittelgewicht und seit mehr als zehn Jahren ungeschlagen.
Mit dem ehemaligen Soldaten Humburger hat er aber einen besonders zähen Gegner vor den Fäusten, der mit "Pirat" Kristofic und Mark Hulme zwei starke Gegner aus dem Turnier werfen konnte.
Im anderen Halbfinale ist Hojat "Helmut" Khajevand aus Freiburg zwar der Außenseiter, gegen UFC-Veteran Krzysztof Jotko kann er aber eigentlich nur gewinnen. Der Pole hatte angekündigt, seinen Gegner "wie einen Keks" verspeisen zu wollen. Jotko ist als sehr dominanter und technisch versierter MMA-Kämpfer bekannt.
Sobald der Pole merkt, dass er den Kampf nach Punkten für sich entscheiden kann, sinkt seine Risikobereitschaft. Khajevand könnte ihm mit seinem unorthodoxen Striking und seinem starken Ringen dennoch gefährlich werden. Ein deutsches Finale beim letzten Event des Jahres in Prag am 29. Dezember ist damit gar nicht so unwahrscheinlich.
Oktagon 77 - das MMA-Spektakel LIVE auf RTL+ streamen
Mit Konrad Dyrschka kehrt ein weiterer spannender MMA-Profi aus Deutschland nach zwei Jahren Verletzungspause in den Käfig zurück. Der Leichtgewicht-Fighter wäre im September fast in der UFC gelandet, heuert nun aber wieder bei Oktagon an.
Mit Tomas Ciganik hat er allerdings keine leichte Aufgabe zu bewältigen. Der Tscheche gewann zuletzt in Hamburg gegen den Berliner Ahmad Halimson. Ebenfalls nicht leicht haben dürfte es Danijel Solaja. Der Düsseldorfer springt kurzfristig ein gegen Marco Novak, das Duell dürfte einer der Kandidaten für den Kampf des Abends sein. Sowohl Solaja als auch Novak sind gnadenlose Striker.
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