Ein kleiner Presslufthammer für die Muskeln – so wirkt eine Massagepistole auf den ersten Blick. Aber steckt mehr dahinter als nur lautes Brummen?
„Massagepistolen sind ein Tool, um sich selbst zu helfen“, sagt Dr. Ulrich Betz, Leiter des Instituts für physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz. Die Muskulatur wird ähnlich bearbeitet wie bei einer klassischen Massage. Wird das Bindegewebe durchgearbeitet, verbessert sich die Durchblutung und der Muskel entspannt sich. Laut Apotheken Umschau können mit einer Massagepistole sogar Muskel-, Knochen- und Bindegewebsschmerzen reduziert werden. Damit wird klar: Die Geräte sind nicht nur ein Fitness-Gadget, sondern ein ernstzunehmendes Hilfsmittel für Regeneration und Wohlbefinden.
Sportler-Tipp: Physiotherapeutin Jennifer Dajka weist darauf hin, dass eine Massage vor dem Training nicht die beste Idee ist. Zu lockere Muskeln können an Stabilität verlieren – und genau das mindert den Trainingseffekt.
Massagepistolen für Sportler: Das sind die Testsieger
- Die OrthoGun 3.0 von OrthoMechanik* punktete im Test der F.A.Z.-Redaktion mit hochwertiger Verarbeitung, leichtem Handling und einer App, die nützliche Hinweise zur Anwendung liefert.
- Die Theragun Mini 2.0* von Therabody bringt Entspannung im Taschenformat. Durch ihr handliches Design verschwindet sie problemlos in Sporttasche oder Rucksack – perfekt für unterwegs und kurze Regenerationspausen.
- Die Beurer MG 99* zählt zu den günstigeren Modellen und wurde im GQ-Test unter 20 Geräten Testsieger: Mit fünf Stufen, vier Aufsätzen, wenig Gewicht und starkem Akku eigne sie sich ideal für unterwegs.
Was ist wichtig beim Kauf einer Massagepistole?
Beim Kauf zählt mehr als nur die Power. Entscheidend sind verschiedene Intensitätsstufen, um die Anwendung an Muskelgruppen und Empfindlichkeiten anpassen zu können. Auch eine gute Auswahl an Aufsätzen spielt eine Rolle – vom großen Kopf für Oberschenkel bis zum spitzen Aufsatz für Triggerpunkte. Wer viel unterwegs ist, sollte auf Gewicht, Größe und Akkulaufzeit achten. Ein leiser Motor macht das Ganze zudem angenehmer, schließlich soll die Entspannung nicht im Presslufthammer-Sound enden.
*Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.