Borussia Dortmund würde lieber heute als morgen den 2027 auslaufenden Vertrag mit Abwehrchef Nico Schlotterbeck verlängern - so weit, so klar. Ein Insider schätzt die Chancen des BVB bei diesem Vorhaben ein.
"Das ist tatsächlich ein Selbstläufer. Das haben sie jetzt nur so ein bisschen während der Verletzung hintenangestellt", sagte "Sky"-Reporter Patrick Berger im "Sky"-Podcast "Auffe Süd". "Natürlich sind sie immer mal im Austausch gewesen, auch mit Björn Etzel - dem Berater von Schlotterbeck - auch Sebastian Kehl (Sportdirektor, Anm. d. Red.), Lars Ricken (Sport-Geschäftsführer) und der Spieler. Das wird jetzt, glaube ich, nicht mehr ewig dauern. Das wird klappen."
Schlotterbeck hatte sich im April einen Meniskusriss zugezogen. Erst am vergangenen Wochenende beim 1:0-Sieg im Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg gab er sein Comeback.
Wegen der Personalsorgen in der Abwehrzentrale wurde der 25-Jährige dabei von Trainer Niko Kovac direkt in die Startelf beordert und stand auf Anhieb über die gesamte Spielzeit auf dem Platz. "Man sieht, wie wichtig er für die Stabilisierung dieser Abwehr ist", sagte Kovac anschließend bei "DAZN".
BVB: Doppeltes Gehalt für Nico Schlotterbeck?
Auch Abwehrkollege Waldemar Anton schwärmte, Schlotterbeck habe ein "überragendes Spiel" gemacht, es sei "nicht selbstverständlich nach sechsmonatiger Pause, so konzentriert zu sein über 90 Minuten".
Die "WAZ" vermeldete, die Verhandlungen zwischen dem BVB und Schlotterbeck gestalteten sich "nicht besonders kompliziert". Auch "Bild" schrieb, in der Personalie könne es nun "ganz schnell" gehen.
Schlotterbeck, der als BVB-Kapitän der Zukunft gilt, soll dem Vernehmen nach einen Kontrakt bis Sommer 2030 bei den Schwarz-Gelben erhalten - und ein deutlich aufgebessertes Gehalt, das angeblich von aktuell rund fünf auf dann zehn Millionen Euro verdoppelt werden könnte.































