Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss die Qualifikation für die WM 2026 wohl ohne Kai Havertz schaffen. Der Offensivspieler des FC Arsenal wird für die verbliebenen Quali-Spiele wahrscheinlich nicht rechtzeitig fit.
Das deutete Arsenal-Trainer Mikel Arteta vor dem Ligapokalspiel der Gunners am Mittwochabend bei Drittligist Port Vale an.
Im schlimmsten Fall könnte sich die Rückkehr von Kai Havertz noch "Monate" hinziehen, sagte Arteta. "Ich weiß nicht, ob es vielleicht auch nur Wochen werden. Man weiß nie, denn Kai ist ein besonderer Typ."
Havertz hatte in der Vorsaison wegen einer Kniesehnenverletzung große Teile der Rückserie verpasst. Im Sommer unterzog er sich einer Operation. Der FC Arsenal kommunizierte damals keine genaue Ausfalldauer.
In London wolle man nun darauf achten, dass die Blessur vollständig ausheilt, betonte Arteta. "Wir vermissen ihn sehr. Hoffentlich kommt er zurück, und zwar langfristig. Deshalb ist es sehr wichtig, auf sein Knie zu achten. Bisher macht er gute Fortschritte", so der Teammanager.
DFB-Team in der WM-Quali unter Druck
Mit Blick auf den vorsichtigen Kurs des englischen Vizemeisters scheint es nahezu ausgeschlossen, dass Havertz bei den WM-Qualifikationsspiele im Oktober und November dabei sein wird.
Gegen Luxemburg (10. Oktober und 14. November), Nordirland (13. Oktober) und die Slowakei (17. November) geht es für die deutsche Nationalmannschaft dann um das WM-Ticket.
Weitere Quali-Spiele gäbe es nur, wenn die DFB-Elf als Gruppenzweiter in die Playoffs müsste. Diese fänden im März 2026 statt.
Nach der 0:2 Pleite im Hinspiel gegen die Slowakei steht die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann schon mächtig unter Druck. Die Liste der Ausfälle bleibt zudem lang.
Torhüter Marc-André ter Stegen und Jamal Musiala werden in diesem Jahr nicht mehr in die DFB-Auswahl zurückkehren. Abwehrchef Antonio Rüdiger fällt nach einer schweren Oberschenkelverletzung ebenfalls wochenlang aus.































