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Trainersuche bei den Fohlen

Verwirrung um angeblichen Gladbach-Kontakt zu Raul

Raul (l.) stand im Juni in einem Legendenspiel gemeinsam mit Toni Kroos für Real Madrid auf dem Rasen
Raul (l.) stand im Juni in einem Legendenspiel gemeinsam mit Toni Kroos für Real Madrid auf dem Rasen
Foto: © IMAGO/900/Cordon Press
24. September 2025, 13:18
sport.de
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Nach der Entlassung von Cheftrainer Gerardo Seoane hat Eugen Polanski als Interimscoach bei Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach übernommen. "Bis auf Weiteres", wie es Sport-Geschäftsführer Roland Virkus formulierte, genieße er das volle Vertrauen der Vereinsführung als VfL-Coach. Im Hintergrund laufen derweil die Gedankenspiele zu einer langfristigen Lösung. Auch ein echter Weltstar wurde zuletzt angeblich am Niederrhein gehandelt.

Rund um das erfreuliche 1:1-Unentschieden bei Vizemeister Bayer Leverkusen hatte Roland Virkus die Trainerfrage noch offen gelassen, sich in Bezug auf Interimstrainer Eugen Polanski nur vage geäußert: "Die Formulierung 'Bis auf Weiteres' bleibt. Im Fußball gibt es Dynamiken, da kann sich immer was entwickeln."

Eine dieser Dynamiken sorgte zuletzt schon für großen Gesprächsstoff. Denn hinter den Kulissen wurde ein überaus prominenter Name gehandelt: Die spanische Sturm-Legende Raul.

Die Vereinsikone von Real Madrid, mittlerweile 48 Jahre alt, soll nach Informationen der "Sport Bild" über seinen Berater Gines Carvajal in Gladbach ins Gespräch gebracht worden sein.

Bei "Sky Sport" dementierten die Raul-Berater Gines Carvajal und auch Alexis Portselis, der den Coach in Deutschland vertritt, zwar, dass es diese direkte Kontaktaufnahme tatsächlich schon gegeben haben soll.

Doch die Gerüchteküche um den Traditionsverein und den ehemaligen spanischen Weltklasse-Stürmer dürfte trotzdem erst einmal weiterbrodeln.

Dient Bayer Leverkusen als Vorbild?

Raul, der zwischen 2010 und 2012 beim FC Schalke 04 in der Bundesliga spielte und auch in Gelsenkirchen Legendenstatus genießt, spricht gut Deutsch und hatte nach sechs Jahren als Chefcoach der zweiten Mannschaft von Real Madrid Castilla im Sommer seinen Rücktritt erklärt. Die nächste Trainerstation soll unbedingt bei einem Profi-Klub in einer Top-Liga sein, gerne in der Bundesliga.

Für Mönchengladbach wäre der 102-fache Nationalspieler ein Cheftrainer mit großer Außenwirkung. Raul gilt als akribischer Arbeiter, der allerdings alleine aufgrund seiner Historie bei und mit Real Madrid eine ganz andere Strahlkraft an den Niederrhein bringen würde als der zuletzt entlassene Gerardo Seoane.

Er könnte mit seiner Aura nicht nur die Fans der Fohlenelf neu elektrisieren, sondern auch mögliche Neuzugänge an den Niederrhein locken. Ein Vergleich zum rheinischen Rivalen Bayer Leverkusen, die mit Xabi Alonso im Jahr 2022 einen ähnlichen Weg gegangen waren, liegt auf der Hand. Doch die Option Raul muss für Borussia Mönchengladbach reizvoll sein, sportlich wie emotional.

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