Markus Eisenbichler feierte im Skispringen große Erfolge. Der sechsmalige Weltmeister würde rückblickend trotzdem einige Dinge anders machen. Der 34-Jährige will seine Erfahrungen in Zukunft weitergeben.
Als junger Skispringer sei er "extrem stur" gewesen und habe es seinen Trainern "nicht leicht gemacht", verriet Markus Eisenbichler im Gespräch mit "chiemgau24.de".
Der 34-Jährige versucht im Rückblick auf seine Karriere aber das Positive zu sehen. "Ich hätte mir einiges ersparen können, wenn ich nicht so rebellisch gewesen wäre. Aber man muss auch mal auf die Schnauze fallen, mir hat es letztlich nicht geschadet. Das war für den weiteren Weg eine prägende Zeit", sagte Eisenbichler.
Der sechsmalige Weltmeister hatte seine aktive Laufbahn im Skispringen im Frühjahr beendet. Eisenbichler will seiner Leidenschaft aber auch in Zukunft in irgendeiner Weise nachgehen.
Eisenbichler: "Skispringen liegt mir am Herzen"
"Erstmal brauchte ich etwas Abstand zum Sport und genieße mein neues Leben. Dann will ich meine Erfahrung aber weitergeben, Skispringen liegt mir am Herzen", so der langjährige Wintersportler.
Eisenbichler verriet: "Das lässt sich über den Spitzensport bei der Bundespolizei gut vereinbaren. Dort würde ich zunächst gerne die Trainer vor Ort unterstützen und so auch von ihnen lernen. Den nächsten Schritt könnte ich mir dann im Jugendbereich vorstellen. Dabei wird mir meine rebellische Jugendzeit hoffentlich zugutekommen."
Zudem reize ihn "auch die Arbeit als TV-Experte oder Co-Kommentator sehr, weil ich den Sport aus einer neuen Perspektive begleiten und meine Leidenschaft weitergeben könnte", sagte der Ex-Skispringer.
Eisenbichler will aber nichts überstürzen. "In den nächsten Monaten werden wir sehen, was es für Möglichkeiten und Optionen gibt", blickte er voraus.
Eisenbichler wird das Geschehen im Skispringen derweil weiter aufmerksam verfolgen: "Natürlich bleibe ich dem Weltcup verbunden und drücke dem deutschen Team die Daumen. Ich möchte die Saison aufmerksam verfolgen. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, werde ich auch mal vor Ort vorbeischauen, Planica ist da für mich ein besonderes Highlight. Gleichzeitig genieße ich es, den Sport nun einmal entspannt aus der Zuschauerrolle zu erleben."


