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Nach zwei Jahren Pause

DTB-Altstar krönt Comeback mit Turniersieg

Cedrik-Marcel Stebe hat beim Challenger in Augsburg triumphiert
Cedrik-Marcel Stebe hat beim Challenger in Augsburg triumphiert
Foto: © IMAGO/kolbert-press/Christian Kolbert
24. August 2025, 14:27
sport.de
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Nach knapp zwei Jahren Pause kehrte Cedrik-Marcel Stebe Anfang 2025 auf die Tennis-Tour zurück. Ende Juni folgte beim kleinen M15-Turnier in Kamen der erste kleine Knall, als der 34-Jährige triumphierte. Ein wirklich fettes Ausrufezeichen zauberte der Routinier nun in Augsburg in den Sand.

Neun Challenger-Turniere konnte Cedrik-Marcel Stebe vor seinem Rücktritt im Jahr 2023 gewinnen, nach einer zweijährigen Pause und einem Comeback folgte in Augsburg nun Titel Nummer zehn.

Am Samstag setzte sich der ehemalige Top-70-Spieler, der aktuell im ATP-Ranking Platz 660 belegt, im Finale gegen den Schweizer Alexander Ritschard (Nummer 314 der Weltrangliste) durch. Der 31-jährige Eidgenosse hatte zuvor mit Rudolf Molleker, Max Schönhaus. Christoph Negritu und Henry Squire vier deutsche Hoffnungsträger aus dem Turnier geschmissen.

Stebe war am Samstag allerdings eine Nummer zu groß für Ritschard. Der 13-malige Grand-Slam-Teilnehmer musste im ersten Satz zwar zwei Breaks zulassen, war seinerseits bei Service von Ritschard allerdings auch immer auf seinem Posten, konnte sich satte 17 Breakmöglichkeiten erarbeiten und fünf von diesen nutzen. Letztlich setzte sich Stebe so mit 6:3 und 6:3 durch.

Top 100 wären "nochmal schön"

Dank des Sieges macht Stebe auch einen enormen Satz in der Weltrangliste. Am Montag wird der DTB-Altstar mehr als 200 Plätze klettern und wohl unter den besten 450 geführt werden.

Damit kommt Stebe auch seinem Ziel näher, das er Anfang des Jahres im Interview mit "tennisnet" verriet: "Bis zum Ende des Jahres mit den Protected Rankings wäre es gut, eine Platzierung so um die 300 bis 400 zu haben. Mit ein oder zwei richtig starken Turnieren kann es ja auch schnell nach oben gehen. Aber ich werde die Sache realistisch angehen. Perspektivisch ist die Teilnahme bei den Grand-Slam-Qualis schon obligatorisch, damit eine längere Karriere noch Sinn macht. Es wäre natürlich schön, wenn es noch einmal in Richtung Top 100 gehen würde."

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