Leonardo Bittencourt hat mit Aussagen zu den aktuell im Profi-Kader befindlichen Talenten des SV Werder Bremen aufhorchen lassen.
Bei Werder Bremen dürfen sich in diesen Wochen zahlreiche Top-Talente ausprobieren, insbesondere aus dem zuletzt so erfolgreichen U19-Bereich der Norddeutschen, der DFB-Pokalsieger wurde.
Neben Angreifer Salim Musah und Mittelfeld-Hoffnung Patrice Covic sind das Keeper Stefan Smarkalev, die beiden Innenverteidiger Karim Coulibaly, Mick Schmetgens sowie Sechser Wesley Adeh.
Diese hinterlassen offenbar nicht nur bei Neu-Coach Horst Steffen Eindruck, sondern auch bei Werder-Profi Leonardo Bittencourt.
Ich finde, dass die Jungs wahrscheinlich die besten der letzten fünf, sechs Jahre sind, seitdem ich hier bin", ließ Bittencourt im "kicker" aufhorchen.
"Es sind vielleicht ein paar mehr als üblich aktuell; normalerweise kommen ja drei, vier hoch - aber es geht wegen unserer Ausfälle gerade nicht anders", so der Mittelfeldspieler weiter, der damit auf die fehlenden Routiniers Marvin Ducksch, Jens Stage, Mitchell Weiser und Neuzugang Samuel Mbangula anspielte, die allesamt aufgrund verschiedener Verletzungen fehlen.
"Plus: Sie haben es sich auch verdient, nach einem guten Jahr in der U19. Ich glaube, dass nicht alle, aber mehrere dieser Spieler das Potenzial für die Bundesliga haben. Da sind ein paar versteckte Talente, die wir hoffentlich, wenn wir das als Mannschaft hinbekommen, bestmöglich integrieren sollten - damit sie es wirklich schaffen", gab Bittencourt die Richtung vor.
Wer kann es bei Werder Bremen schaffen?
Welche Nachwuchshoffnungen es schaffen könnten, vermochte Bittencourt nicht zu sagen.
"Meistens merken sie ja schon von alleine, wenn es allmählich gegen Mannschaften geht, die, bei allem Respekt, nicht Kickers Emden heißen. Das sind jetzt immer noch Testspiele - und dann gibt es noch mal einen anderen Schritt: Wenn es um Punkte geht. Wenn die Bundesliga anfängt, wenn das Stadion voll ist, wenn Druck aufkommt, dann musst du dich beweisen, dann musst du da sein - und dann wirst du erst richtig merken, was dir noch fehlt, oder ob du diesen letzten Schritt auch noch packst", erklärte er und fügte an: "Da trennt sich die Spreu vom Weizen."
Er habe schon Spieler gesehen, die in der Vorbereitung "echt überragend waren, aber in den Pflichtspielen war es dann eher schwierig", verriet er.





























