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Pogacar rechnet mit neuen Attacken

Lipowitz warnt: "Wird superhart"

Florian Lipowitz hat das Podium fest im Blick
Florian Lipowitz hat das Podium fest im Blick
Foto: © IMAGO/Vincent Kalut
23. Juli 2025, 19:55
sport.de
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Die deutsche Tour-Hoffnung Florian Lipowitz übersteht das Sturz-Chaos auf der 17. Etappe und blickt mit Freude und Ehrfurcht auf die kommenden Alpen-Etappen. Wie auch der Deutsche geht der Gesamtführende Tadej Pogacar von Attacken durch Team Visma und Jonas Vingegaard aus.

Einen Tag nach dem harten Aufstieg zum legendären Mount Ventoux gab es auf der 17. Etappe deutlich weniger Höhenmeter für die Fahrer der Tour de France. Allerdings überschattete ein schwerer Sturz auf nasser Strecke das Sprint-Finale in Valence.

Der deutsche Shootingstar Florian Lipowitz hielt sich schadlos und erreichte zusammen mit Tour-Leader Tadej Pogacar und dessen Dauerrivalen Jonas Vingegaard im Hauptfeld ins Ziel.

"Letztlich war es wieder ein superhektischer Tag. Ich bin froh, dass wir als Team gut durchgekommen sind, und traurig über all die Stürze – ich hoffe, es geht allen soweit gut und es gibt keine schweren Verletzungen", sagte der Schwabe im Etappenziel.

Damit verteidigte Lipowitz auch das weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers und den dritten Rang in der Gesamtwertung.

Tour de France: Alpen-Etappen werden "superhart"

In dieser liegt Lipowitz weiter 9:03 Minuten hinter Pogacar und Vingegaard (4:48 Minuten). Auf den viertplatzierten Briten Oscar Onley hat der Deutsche einen Vorsprung von 2:01 Minuten.

Das erste deutsche Tour-Podium seit 2006 wird damit immer realistischer. Vorher aber gibt es noch einen Höllenritt durch die Alpen. 

"Jetzt warten die Berge auf uns. Sowohl die 18. als auch die 19. Etappe werden superhart. Ich gehe davon aus, dass Jonas [Vingegaard] und Visma etwas versuchen werden. Wir müssen aufmerksam sein und ich hoffe, dass die Beine morgen gut sind."

In diese Stoßrichtung geht auch Titelverteidiger Tadej Pogacar. "Das Ziel ist es, das Gelbe Trikot zu behalten, und nichts anderes. Was morgen angeht, können wir davon ausgehen, dass Visma versuchen wird, sich abzusetzen und jeden Anstieg mit voller Kraft zu fahren", sagte der Slowene im Interview. "Später, am Col de la Loze, werden sie alles versuchen, um mich abzuhängen."

Er sei auf alles vorbereitet, erklärte der 26-Jährige. "Ich kenne La Loze – es ist ein wunderschöner Anstieg und einer der härtesten, die ich je gefahren bin. Vielleicht ist diese Seite weniger teuflisch als die, die wir 2023 erklommen haben ..."

 

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