Der FC Schalke 04 kann für den Saisonstart in der 2. Fußball-Bundesliga sehr sicher mit Loris Karius planen. Der Torwart hat seinen ersten Test nach einer Verletzung absolviert - und bei S04 einen "Grundstein gelegt".
Loris Karius hat die ersten Minuten Spielpraxis auf seinem Konto. Beim 0:0 im Testspiel gegen Twente Enschede stand der 32-Jährige die ersten 45 Minuten im Tor der Königsblauen. Wirklich gefordert wurde Karius nicht, dafür überzeugte er mit einem langen Ball auf Christopher Antwi-Adjei, der in einer Torchance für den FC Schalke 04 resultierte.
"Mal ein Tor vorzubereiten, wäre nicht schlecht, vielleicht werde ich sogar auch mal irgendwann selbst eines schießen, das habe ich in meiner bisherigen Karriere noch nicht geschafft", sagte Karius laut "kicker" nach seiner Rückkehr ins Tor gut gelaunt.
Der behutsame Reha-Prozess scheint sich auszuzahlen, nachdem Karius vor rund vier Monaten im Spiel gegen Fürth eine strukturelle Muskelverletzung in der Wade erlitten hatte. Der Comeback-Prozess verläuft dem "kicker" zufolge voll nach Plan, einem Einsatz von Karius beim Saisonauftakt der Schalker zuhause gegen Hertha BSC am 1. August stehe nichts im Wege.

"Schon das Training hat sich gut angefühlt. Aber klar, ein Spiel ist immer noch mal was anderes. Deswegen bin ich froh, gegen Enschede ein paar Minuten Spielzeit bekommen zu haben", berichtete Karius, der bei Schalke die Rolle als unumstrittene Nummer eins und Führungsspieler übernehmen soll.
Schalke: Karius von Dreierkette angetan
Natürlich sei er nach seiner schweren Verletzung noch nicht wieder bei 100 Prozent, räumte der Tormann ein. "Aber mein Ziel ist es, am ersten Spieltag bei 100 Prozent zu sein. Ich glaube, da bin ich gut im Zeitplan."
Schon bei der Saisoneröffnung in der heimischen Arena gegen den FC Sevilla dürfte Karius wieder spielen, wahrscheinlich dann auch länger als eine Halbzeit.
Von der neuen Grundstruktur der Schalker Abwehr, die Trainer Miron Muslic auf Basis einer Dreierkette entwickelt, ist Karius angetan. Diese funktioniere "schon recht gut", so der Routinier. "Optimierungsbedarf ist noch da, aber der Grundstein ist gelegt".































