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Nach "verspäteter Anzeige"

Browns-Rookie wegen häuslicher Gewalt verhaftet

NFL-Rookie Quinshon Judkins (l.) steht unter Tatverdacht
NFL-Rookie Quinshon Judkins (l.) steht unter Tatverdacht
Foto: © IMAGO/Ken Blaze
15. Juli 2025, 10:41
sport.de
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Quinshon Judkins will sich in seinem ersten NFL-Jahr sportlich gewiss von seiner besten Seite präsentieren. Abseits des Feldes geriet der Rookie der Cleveland Browns kürzlich aber mit dem Gesetz in Konflikt. 

Wie aus den Festnahmeunterlagen des Fort Lauderdale Police Department und des Broward County hervorgeht, wurde Judkins am Samstag wegen häuslicher Gewalt und Körperverletzung festgenommen. Der Running Back erschien daraufhin am Sonntagmorgen vor Gericht und durfte nach Zahlung einer Kaution in Höhe von 2.500 Dollar wieder gehen.

Der zuständige Richter entschied bei der Verhandlung allerdings, dass ein hinreichender Tatverdacht vorliege. Judkins wurde deshalb der Kontakt zum mutmaßlichem Opfer untersagt. Der Browns-Profi dürfe zudem keinen Zugang zu Schusswaffen erhalten. 

Gegenüber "ESPN" verriet Sergeant David Soika, dass die Beamten am Samstagmorgen (Ortszeit) zu einem Wohnblock in Fort Lauderdale gerufen wurden, weil dort eine verspätete Anzeige wegen Körperverletzung erstattet wurde. Der eigentliche Vorfall ereignete sich demnach am Montag der Vorwoche. Nach Angaben der Klägerin hat der NFL-RB sie am 7. Juli mit der Faust ins Gesicht geschlagen und später obendrein noch ihren linken Arm und den linken Oberschenkel malträtiert. Die Frau gab an, mit Judkins liiert zu sein.

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NFL vermeidet eindeutiges Statement 

Das mutmaßliche Opfer präsentierte den Polizisten sogar Fotos, auf denen Blutergüsse zu sehen waren, die laut ihrer Aussage die Folgen von Judkins' Angriff auf sie waren. Ihre verspätete Anzeige begründete sie unterdessen damit, ihren Partner nicht bei seinen NFL-Plänen behindern zu wollen. Familie und Freunde verdeutlichten ihr dann aber, dass der Vorfall Konsequenzen haben müsse. 

Judkins' Anwalt wies die Vorwürfe gegen seinen Klienten indes zurück. "Ich glaube, der Staat übertreibt es mit den Tatsachen", sagte der Rechtsbeistand und warf obendrein in den Raum, dass "die Frau ermuntert wurde, meinen Mandanten auszunutzen".

Die NFL reagierte wiederum weniger offensiv auf die Vorwürfe gegen Judkins. "Wir sind uns der Angelegenheit bewusst, werden uns jedoch nicht weiter dazu äußern", heißt es in einem Statement, das dem "NFL Network"-Insider Tom Pelissero vorliegt. Die Browns, bei denen Judkins als einziger Rookie seines Jahrgangs noch keinen Vertrag unterzeichnet hat, seien dem Reporter zufolge ebenfalls informiert worden und warten jetzt auf weitere Informationen.

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