2024 triumphierte Max Schönhaus in der Junioren-Doppel-Konkurrenz in Wimbledon, 2025 verlor er erst im Junioren-Finale der French Open gegen Niels McDonald, der den Titel für den DTB gewann. Während McDonald seine Hoffnungen auf dem heiligen Rasen in London allerdings schon in Runde zwei begraben musste, zog Schönhaus am Mittwoch ins Viertelfinale ein.
Nach zwei knappen Siegen gegen den US-Amerikaner Ryan Cozad (3:6, 6:4 und 6:1) sowie den Brasilianer Luis Augusto Miguel (6:4, 4:6, 6:0) galt Max Schönhaus am Mittwoch im Achtelfinale der Junioren-Konkurrenz von Wimbledon gegen den Niederländer Mees Röttgering nicht gerade als Favorit, der 17-jährige Deutsche, der als Nummer 1162 der ATP-Weltrangliste beinahe 500 Ränge hinter seinem Kontrahenten geführt wird, konnte das Match allerdings für sich entscheiden.
Schönhaus, der als Nummer 13 der Setzliste ins Turnier startete, setzte sich nach rund 1:10 Stunde mit 6:3 und 6:4 gegen den an Nummer drei gesetzten Röttgering durch.
Auffallend: Bis zum letzten Spiel sah sich Schönhaus nicht mit einem einzigen Breakball konfrontiert, als er zum Matchgewinn aufschlug, holte Röttgering allerdings die ersten drei Ballwechsel. Das DTB-Talent bewahrte jedoch eindrucksvoll die Nerven, drehte das Spiel und machte letztlich mit seinem zweiten Matchpunkt den Sack zu.
Schönhaus auch im Doppel noch mit Chancen
In der Runde der letzten Acht wartete der Sieger des Duells zwischen dem Finnen Oskari Paldanius und dem US-Youngster Benjamin Willwerth auf Schönhaus. Letzteren besiegte Schönhaus bei den French Open 2025 auf seinem Weg ins Endspiel im Viertelfinale.
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Übrigens: Auch im Nachwuchs-Doppel hofft Schönhaus noch auf den Titel. An der Seite des Spaniers Andres Santamaria Roig führt Schönhaus die Setzliste an, im Achtelfinale stellen sich dem deutsch-spanischen Duo am Mittwoch der Conor Brady und Benjamin Gusic-Wan aus Großbritannien in den Weg.









