Auch Fabienne Amrhein und Katharina Heinig sind im Ziel. Besonders erstere kann sich über ihre Platzierung von Rang elf freuen. Für Heinig steht am Ende der 16. Platz zu Buche.
Die Weißrussin Volha Mazuronak legt einen beeindruckenden Schlussspurt auf den letzten Metern hin, lässt die Debütantin Clemence Calvin einfach stehen und sichert sich die Goldmedaille. Die Französin kann sich mit Silber trösten, während die Tschechin Eva Vrabcová Nývltová Bronze holt.
Im Marathon der Damen geht es jetzt auf die letzten Kilometer. An der Spitze liefern sich die Volha Manurozak und Clemence Calvin ein enges Kopf-an-Kof-Rennen. Wer holt sich die Goldmedaille und wird Europameisterin?
Mazuronak, Calvin und Vrabcová Nývltová haben einen erheblichen Vorsprung herausgelaufen. Maryna Damanzewitsch hat nach einem kurzen Zwischenspurt inzwischen wieder abreißen lassen müssen.
Langsam aber sicher kann sich ein Spitzentrio absetzen. Es besteht aus der Weißrussin Volha Mazuronak, der Französin Clemence Calvin und der Tschechin Eva Vrabcová Nývltová. Mazuronaks Landsfrau Maryna Damanzewitsch sitzt den Dreien aber noch im Nacken.
Trotz zwischenzeitlichem Handicap in Form von Nasenbluten liegt die Weißrussin weiter in Führung. Fabienne Amrhein gehört nachwievor zur Verfolgergruppe, während Laura Hottenrott soeben aufgeben musste. Damit ist Deutschland bei der Teamwertung raus. 3 Läuferinnen müssen als Minimum in die Wertung eingehen. Mit Amrhein und Heinig ist für Deutschland nur noch ein Duo unterwegs. Das ist bitter!
Bei Kilometer elf sind noch neun Läuferinnen in einer Durchgangszeit von 38:58 Min in der Spitzengruppe vertreten. Der Führenden Volha Mazuronak wurde mittlerweile ein Taschentuch gereicht, mit der sich die Weißrussin provisorisch einen Stopfen für die Nase baut. Aus deutscher Sicht ist Fabienne Amrhein weiter am besten mit von der Partie. Aktuell hat sie als Zwölfte elf Sekunden Rückstand. Katharina Heinig ist nur 19.
Die Führende Volha Mazuronak bekommt mitten im Lauf Nasenbluten und sieht nun fast so gefährlich aus wie ihre sportliche Bestleistung. Bei den Briten gibt es indes den ersten Ausfall zu beklagen. Charlotte Purdue muss humpelnd von der Strecke.
Die Spitzengruppe, die weiter schmilzt, hat die erste Runde hinter sich gebracht und wird am Breitscheidplatz von jubelnden Fans durchgewunken. Bei den Deutschen ist nun auch Katharina Heinig weiter zurückgefallen.
Während die Spitzengruppe, die weiter von Martina Strähl aus der Schweiz und die Weißrussin Volha Mazuronak angeführt wird, auf 12 Läuferinnen geschrumpft ist, bildet in der Verfolgergruppe nun Fabienne Amrhein die deutsche Vertretung. Kurz dahinten folgt ein Trio, in dem auch Katharina Heinig mitläuft. Laura Hottenrott ist etwas zurückgefallen.
Nach den ersten Kilometern hat sich bereits eine kleine Führungsgruppe herausgebildet, an der die Schweizerin Martina Strähl und die Favoritin Volha Mazuronak vorne weg laufen. Die Deutschen Katharina Heinig und Laura Hottenrott zählen aktuell zur Verfolgergruppe, die wenige Meter hinter dem Führungsfeld läuft.
Der Startschuss ist ertönt und die insgesamt 56 Läuferinnen sind unterwegs. Ab jetzt heißt es Daumen drücken für Deutschlands Fabienne Amrhein, Laura Hottenrott und Katharina Heinig.
Am letzten Tag der European Championships öffnet Berlin seine Straßen für die Marathonstrecke, die sich an etlichen Sehenswürdigkeiten vorbei durch Deutschlands Hauptstadt zieht. Bevor später die Männer ans Laufen kommen, wird zunächst den Frauen der Vortritt gelassen. Die Favoritenrolle nimmt dabei die Weißrussin Volha Mazuronak ein, die als Jahresschnellste mit einer Zeit von 2:25:25 Stunden in das Rennen startet. Neben ihr blieben nur drei weitere Läuferinnen in diesem Jahr unter der 2:30 Stunden-Marke. Für Deutschland gehen Fabienne Amrhein, Laura Hottenrott und Katharina Heinig an den Start. Letztere lief in Berlin 2016 ihre Bestzeit. Findet die 28-Jährige in das Rennen gut hinein, kann es weit nach vorne gehen.