Fazit: Die DHB-Auswahl zeigt ihre bis dato beste Turnierleistung und wächst komplett über sich hinaus: Mit dem 38:34-Sieg über Titelverteidiger Frankreich nutzt Deutschland den zweiten Matchball, zieht hochverdient ins Halbfinale ein und schmeißt den amtierenden Europameister aus dem Turnier. Von Beginn an überzeugten beide Teams mit starkem Tempospiel, die Adlertruppe konnte sich mit einem 4:0-Lauf erstmals absetzen, auch weil die Equipe Tricolore zu viele einfache Fehler einstreute. Das Angriffsspiel war heute von Mut und Überzeugung geprägt, eine bockstarke zweite Welle, sowie gut vorbereitete Abschlüsse aus der zweiten Reihe waren der Schlüssel zum Erfolg. Trotz zwölf Mem-Torbeteiligungen im ersten Durchgang führte das Team von Trainer Alfreð Gíslason zur Pause. In den zweiten Durchgang starteten beide Teams kochend heiß, doch vor allem Juri Knorr, der mit zehn Toren aus zehn Versuchen von der Bank kam, war nicht zu stoppen und wurde am Ende mit 10/14 und wichtigen Assists MVP. Doch Les Bleus zeigten dann eine gänzlich andere Körpersprache, bis auf einen Treffer schmolz der Abstand zusammen. Am Ende überzeugte aber Andreas Wolff zwischen den Pfosten, vorne behielten die Rückraumshooter den Mut für ihre Abschlüsse, sodass die DHB-Auswahl den Sieg sicher ins Ziel brachte. Damit geht es am Freitag mit dem Halbfinale weiter, Gegner wird bei einem Sieg von Dänemark dann Kroatien werden, die Gastgeber träfen bei einem Erfolg im Abendspiel gegen Norwegen auf Island. Einen schönen Abend noch!
45 Sekunden vor dem Ende nimmt Bundestrainer Alfreð Gíslason sein letztes Team-Timeout! Doch das wird sich das deutsche Team nicht mehr nehmen lassen, stattdessen scheidet Frankreich in der Hauptrunde aus.
Tor für Frankreich, 36:34 durch Hugo Descat Die Schiedsrichter übersehen das zweite Mal, dass Descat klar aus dem Aus kommt. Sei's drum, der Wurf ins lange Eck gegen Wolff ist ein starker Abschluss.
Tor für Frankreich, 36:33 durch Dika Mem Elfter Tagestreffer für Mem!
59'
19:28
:
Zwei Minuten vor dem Ende bitte Frankreich-Trainer Guillaume Gille zu seiner letzten Auszeit! Doch der Titelverteidiger braucht jetzt noch fünf Tore zum Weiterkommen. Deutschland verzeichnet keinen Einbruch im zweiten Durchgang und wird ins Halbfinale einziehen.
Tor für Deutschland, 36:32 durch Julian Köster Das ist das beste deutsche Spiel des Turniers! Köster marschiert mit Überzeugung zum Tor, scort frei aus sechs Metern in die Maschen.
58'
19:27
:
Das muss jetzt reichen! Deutschland steht mit einem Bein im Halbfinale, Andreas Wolff fischt den Kopfroller von Hugo Descat raus.
Tor für Deutschland, 34:31 durch Marko Grgic Das muss es sein, das muss reichen! Es funktioniert alles, Grgic steigt aus zehn Metern hoch und drischt das Leder maßgeschneidert oben links im Giebel.
Tor für Kroatien, 26:24. Siebenmeter verwandelt von Mario Šoštarič
56'
19:24
:
Die Equipe Tricolore kriegt das Leder mit viel Druck weiter gestoßen, trotz hartem Kontakt bringt Briet die Kugel weiter, Minne spielt weiter, Mem springt durch, doch setzt den Aufsetzer nur gegen die Latte.
2 Minuten für Jannik Kohlbacher (Deutschland) Mit einem Schlag gegen den Hals gibt es die nächste Zeitstrafe. Übersteht die DHB-Auswahl die nächsten 120 Sekunden unbeschadet?
Tor für Deutschland, 33:31 durch Renars Uscins Was für ein Hammer! Uscins kommt über die linke Seite, nimmt die Sperre auf und zirkelt das Leder vorbei am Block oben rechts in den Giebel.
Tor für Frankreich, 32:31 durch Dika Mem Aus dem Nichts! Mem kann aus neun Metern hochsteigen, überspringt den Block und erwischt Andi Wolff auf dem falschen Fuß.
Tor für Ungarn, 25:24. Siebenmeter verwandelt von Bence Imre
55'
19:21
:
Les Bleus-Trainer Guillaume Gille drückt zum zweiten Mal auf den Buzzer! Alles steuert hier auf eine packende Crunchtime zu, Frankreich ist hier weiter voll in der Verlosung um das Halbfinalticket.
Tor für Deutschland, 32:30 durch Marko Grgic M it viel Überzeugung springt Grgic über die linke Seite hoch, hämmert das Spielgerät aus der zweiten Reihe in die Maschen.
Bis auf fünf Tore war das deutsche Team schon weg, das war die Phase und er das deutsche Team mit bedingungsloser zweiter Welle Druck auf das Tor gemacht hat. Ein wichtiger Rückhalt ist weiterhin Andreas Wolff, der Tournat einen freien Wurf vom Kreis abkauft.
Tor für Frankreich, 31:30 durch Aymeric Minne Anschlusstreffer! Was im Moment den Unterschied macht, ist wieder die Überzeugung im Tempospiel. Minne drückt den erweiterten Gegenstoß nach vorne, da ist der deutsche Rückzug nicht rechtzeitig.
Tor für Deutschland, 31:28 durch Franz Semper Mit drei langen Schritten zieht Semper zur Mitte, steigt unbekümmert hoch und setzt den Abschluss mit einem Aufsetzer in die lange Ecke.
Im perfekten Timing nimmt Bundestrainer Alfreð Gíslason seine zweite Auszeit! Da war der Pass von Lichtlein zum Kreis so gut wie weg, doch die Unterbrechung kam gerade noch rechtzeitig. Jetzt braucht es neue Direktiven für das gebundene Spiel.
Es bahnt sich die volle Dramatik an! Knorr und Uscins finden offensiv keine Rhythmus aus dem Positionsspiel: Der Spielmacher hatte zuletzt drei Fahrkarten in Folge, dann geht auch noch der Pass in der Kreuzung weg.
50'
19:14
:
Da ist Andreas Wolff! Nachdem auch David Späth mit vier Paraden auch keine entscheidenden Akzente setzen konnte, kommt Wolff zurück und beißt Briet direkt einen Rückraumwurf ab. Das wurde aus deutscher Sicht aber auch Zeit, da Keeper Remi Desbonnet mit sechs Paraden im zweiten Durchgang wirklich gut im Spiel ist.
Tor für Deutschland, 30:28 durch Nils Lichtlein Ist das stark! Lichtlein übernimmt auch den zweiten Siebenmeter, guckt Remi Desbonnet zwischen den Pfosten sicher aus und drückt den Ball unten rechts ins Eck.
48'
19:12
:
Nachdem sich die Partie eine kleine Auszeit genommen hat, drücken beide Teams jetzt das Gaspedal wieder komplett durch. Die Franzosen sind voll auf Tuchfühlung...
Uscins attackiert Fabregas, der auf der Halbposition sich sichtlich unwohl fühlt, in der Breite. Mit hoher Dynamik tankt sich der Halbrechte nach Außen durch und setzt den Aufsetzer in die Maschen. Auf der anderen Seite feuert Minne aus der zweiten Reihe.
Tor für Frankreich, 26:24 durch Ludovic Fabregas Lange steht die DHB-Auswahl gut in der Abwehr, gewinnt alle Zweikämpfe. Im Zeitspiel behält dann Aymeric Minne die Übersicht, findet Fabregas im Zentrum. Aus sechs Metern hämmert der Starkreisläufer den Ball oben links in den Winkel.
45'
19:08
:
Unterdessen bekommt Dika Mem eine Pause, der in der zweiten Halbzeit noch keine Stich gesehen hat.
Tor für Frankreich, 26:23 durch Hugo Descat Ist das abgezockt! Auch den nächsten Siebenmeter bringt Descat sicher unten links im Eck unter, da spekuliert Schlussmann David Späth zu früh auf den abgerollten Wurf über den Kopf.
Tor für Deutschland, 26:22 durch Lukas Zerbe Dreher durch die Beine! Kein guter Winkel für Zerbe auf der rechten Außenbahn, doch Desbonnet kriegt die Beine nicht rechtzeitig zu.
Die Franzosen legen jetzt eine ganz andere Mentalität an den Tag, zeigen dem deutschen Positionsangriff emotional und mit gänzlich anderen Körpersprache die Grenzen auf.
Tor für Kroatien, 18:19. Siebenmeter verwandelt von Mario Šoštarič
41'
19:04
:
Mitte der zweiten Hälfte flacht die Partie etwas ab: Beiden Seiten unterlaufen Fehlwürfe und technische Fehler, so wie beim Stürmerfoul von Minne. Dazu übersehen die Schiedsrichter auf jeder Seite einen klaren Siebenmeter.
Tor für Frankreich, 25:22 durch Thibaud Briet Hat der eine Fackel! Aus voller Bewegung hämmert Briet aus der zweiten Reihe rauf, da kann David Späth im deutschen Tor auch nur noch hinter sich greifen.
Tor für Deutschland, 25:21 durch Lukas Zerbe Ist das wichtig! Mit viel Tempo hinten raus drückt Deutschland in der zweiten Welle, räumt über die rechte Außenbahn ab, Zerbe überwindet Keeper Desbonnet hoch im kurzen Eck.
39'
19:02
:
Nach einem spektakulären Auftakt in den zweiten Durchgang lassen jetzt beide Seiten Würfe liegen: Grgic verschießt, Lenne scheitert am Pfosten, den Abpraller fischt David Späth gegen Fabregas raus.
Tor für Frankreich, 24:21 durch Hugo Descat Nachdem Desbonnet den Wurf von Knorr sogar fangen kann, verkürzt Descat im Gegenstoß. Mit einem kleinen Lauf und gänzlich anderer Körpersprache kämpfen sich die Franzosen hier zurück in die Partie.
Tor für Frankreich, 24:20 durch Ludovic Fabregas Eigentlich kein guter Winkel für den hinterlaufenden Fabregas, doch aus spitzem Winkel donnert der Kreisläufer den Ball wuchtig unter die Latte.
37'
18:59
:
Und nochmal David Späth! Jetzt zünden die Torhüter, der Keeper der Rhein-Neckar-Löwen hält die Arme oben und sichert den Ballgewinn. In der 36. Minute unterläuft dann auch Knorr der erste Fehlwurf, nach 10/10 geht sein Wurf nur an den linken Pfosten.
36'
18:58
:
Was waren das bitte für fünf Minuten nach der Pause! Beide Teams kommen mit unglaublichem Elan aus der Kabine, dann reiht sich David Späth mit seiner ersten Parade gegen Aymeric Minne ein. Auf der anderen Seite scheitern Köster und Uscins aber auch am Block.
Tor für Deutschland, 24:19 durch Juri Knorr Und wieder Knorr! Der deutsche Spielmacher ist gar nicht mehr zu stoppen, das DHB-Tempospiel ist eine Wucht, es funktioniert einfach alles.
Tor für Frankreich, 21:17 durch Dika Mem Mit einer druckvollen Kreuzung kommt Mem mit großen Schritten hinten rum und feuert dem eingewechselten David Späth das Leder um die Ohren.
Rein in die zweite Hälfte! Bringt Deutschland den Vorsprung ins Finale oder kommt der amtierende Europameister aus Frankreich hier nochmal auf Tuchfühlung?
Halbzeitfazit: Die deutsche Nationalmannschaft spielt eine herausragende erste Hälfte gegen Titelverteidiger Frankreich, zur Pause steht eine verdiente 19:15-Führung. Von Beginn an drückten beide Teams aufs Gaspedal, die Franzosen zeigten sich anfangs eiskalt in ihrem gewohnten Tempospiel. Vor allem Dika Mem war im rechten Rückraum nicht zu stoppen, der Superstar wirkte komplett angezündet und hielt seine Farben mit sieben Toren über weite Strecken im Spiel. Mit einem 4:0-Lauf Mitte der ersten Hälfte konnte sich das deutsche Team erstmals absetzen, auch weil die französische Abwehr kaum ein Mittel gegen die hohe Dynamik in den Zweikämpfen fand. Die Torhüter spielten bisher noch gar keine Rolle, Wolff brodelte innerlich mit nur zwei Paraden, auf der anderen Seite kommen Bolzinger und Desbonnet zusammen auch nur auf magere drei abgewehrte Bälle. Was das deutsche Spiel heute auszeichnet, ist der Mut zum Tor zu gehen: Vor allem Juri Knorr brillierte nach seiner Einwechslung mit sechs Treffern, doch in Summe besticht die ganze Mannschaft mit einer famosen Leistung. So darf es gerne weiter gehen, doch der Weg ist noch weit für die Adlertruppe. Bis gleich zur zweiten Hälfte!
Tor für Deutschland, 19:15 durch Johannes Golla Der Kapitän haut alles rein! Nach einem weiteren Fehlwurf von Minne rollt nochmal der Tempoexpress, Golla fliegt aus neun Metern heran und versenkt mit dem Buzzerbeater zur Vier-Tore-Führung.
Tor für Deutschland, 18:15 durch Juri Knorr Sechs Treffer bei sechs Versuchen! Knorr kommt mit Tempo und Überzeugung, überläuft Konan bei 15 Metern und hämmert das Leder aus der Bewegung oben rechts in die Ecke.
30'
18:36
:
Knapp eine Minute vor der Halbzeitpause bittet Bundestrainer Alfreð Gíslason zu seinem ersten Team-Timeout! Kann die DHB-Auswahl eine bockstarke erste Hälfte krönen und sogar mit einer Drei-Tore-Führung in die Kabine gehen?
29'
18:35
:
Zwei Mal geht es über die Außenbahn! Mertens und Lenne beginnen zu zaubern, Ersterer trifft mit Kontakt mit einem Aufsetzer. Letzterer hat jetzt viel Selbstvertrauen und scort auch aus ganz kleinem Winkel noch ins lange Eck.
Tor für Frankreich, 16:14 durch Hugo Descat Puh, was für eine knappe Kiste! Nachdem der letzte Siebenmeter noch am Pfosten landete, ist es wieder Descat, der zum Strafwurf geht. Einmal angetäuscht, setzt der Flügelflitzer den Ball unten links in die Ecke, für Wolff ist der Wurf zu scharf und platziert zum Halten.
Tor für Frankreich, 16:13 durch Yanis Lenne Kein guter Winkel für Lenne und trotzdem zirkelt der Rechtsaußen den Ball gekonnt noch um die Hüfte von Wolff flach ins lange Eck.
Tor für Deutschland, 16:12 durch Nils Lichtlein Eiskalt von der Bank! Lichtlein übernimmt die Verantwortung für den ersten Siebenmeter, im Duell gegen Bolzinger setzt der Berliner den Aufsetzer rechts in die Ecke.
Tor für Frankreich, 15:12 durch Dika Mem Es ist schon das siebte Tor, Dika Mem ist voll im Spiel. Der Linkshänder kann schalten und walten, trifft nahezu aus jeder Position gegen Block und Torwart.
Tor für Deutschland, 15:11 durch Juri Knorr Nahc zuletzt durchwachsenen Spielen zeigt Regisseur Knorr seine mit Abstand beste Leistung. Fünfter Treffer im fünften Versuch, auch wenn Knorr beim Abschluss aus zehn Metern viel Dusel hat, Bolzinger liegt in der rechten Ecke, legt sich das Ei aber selbst ins Nest.
Tor für Frankreich, 14:11 durch Yanis Lenne Doch sobald das deutsche Team auch nur den Hauch einer Angriffsfläche bietet, sind die Franzosen da: Uscins nimmt sich eine Schlagwurf über die Mitte, nach Parade von Bolzinger rollt die zweite Welle, über Lenne auf der rechten Seite wird sicher abgeräumt.
23'
18:27
:
Die ersten 23 Minuten sind aus deutscher Sicht am Rande der Perfektion, das ist ein überragender Auftritt des DHB-Teams.
Tor für Deutschland, 14:10 durch Juri Knorr Sofort hat Knorr die schnelle Antwort parat, prescht über die Mitte und zieht bis zum Tor. Trotz Kontakt trudelt der Ball noch über die Linie.
Tor für Deutschland, 13:9 durch Justus Fischer Die Franzosen haben den Torwart gewechselt, doch Charles Bolzinger kann sich noch nicht mit einer Parade einfügen. Fischer kriegt den zentralen Wurf, setzt den Heber richtig stark über den Schlussmann hinweg.
Tor für Deutschland, 12:8 durch Juri Knorr Von der Bank kommt Deutschlands Spielmacher und zündet direkt richtig durch. Das ist der nächste Schlagwurf aus der zweiten Welle, da steht der Mittelblock deutlich zu passiv.
Tor für Frankreich, 11:8 durch Dika Mem Fünfter Treffer im siebten Versuch! Nur acht Tore der Franzosen in 20 Minuten sind eine vergleichsweise schwache Ausbeute. Dika Mem beendet die fast achtminütige Torflaute.
Tor für Deutschland, 11:7 durch Juri Knorr Mit viel Dusel bestraft das deutsche Team den nächsten Ballverlust von Prandi. Golla treibt den Ball nach vorne, verliert die Kugel fast, Knorr sammelt auf und schmeißt aus neun Metern trocken auf den Kasten.
Nach knapp 20 Minuten bittet Frankreich-Coach Guillaume Gille zu seiner ersten Auszeit! Über sechs Minuten ist die Equipe Tricolore jetzt schon ohne eigenen Treffer, das hat durchaus Seltenheitswert.
Tor für Deutschland, 10:7 durch Renars Uscins Erstmals ist Andreas Wolff auch gegen einen Rückraumwurf von Mem zur Stelle, aus dem erweiterten Gegenstoß knüppelt Uscins das Leder dann oben links in den Winkel.
Tor für Deutschland, 9:7 durch Juri Knorr Ist das wichtig! Knorr kommt mit viel Tempo über die Mitte, setzt sich gegen die Hand durch und drückt die Pille über die Linie.
17'
18:19
:
Die DHB-Truppe ist hier voll im Spiel, auch wenn die Überzahl nur Unentschieden endete. Und abgesehen von Dika Mem hat die deutsche Abwehr Les Bleus auch gut unter Kontrolle.
16'
18:18
:
Auf der anderen Seite steht Torwart Andreas Wolff aber seinem gegenüber in Nichts nach und beißt Aymeric Minne den freien Durchbruch ab, der Abpraller landet aber in französischen Händen.
Das ist nicht gut zu Ende gespielt! Im ersten Angriff kann sich die deutsche Auswahl nur einen mäßigen Wurf über die linke Flügelposition erspielen, Mertens scheitert mit seinem Kopfroller aber an Remi Desbonnet.
2 Minuten für Hugo Descat (Frankreich) Wie ein Klammeräffchen hängt Descat von hinten an Fischer dran, sofort entscheiden die Unparteiischen auf die nächste Zeitstrafe.
Tor für Deutschland, 8:7 durch Justus Fischer Was für eine Willensleistung! Mit drei Schritten drückt sich der junge Kreisläufer zur rechten Seite, wuchtet sich in den Kreis und holt die Führung zurück.
Tor für Frankreich, 7:7 durch Dika Mem Dika Mem ist komplett angezündet! Der Halbrechte scheint hier auf einer Mission zu sein, nimmt sich aus der zweiten Welle nahezu jeden Abschluss.
Tor für Deutschland, 7:6 durch Justus Fischer Stark hinterlaufen, Köster serviert den Steckpass in die Lücke am Kreis, Fischer drückt die Kugel im Fallen über die Linie.
Die Franzosen stellen mit Fabregas und Konan eine überragende Abwehr, wiederholt beißt sich das deutsche Team die Zähne aus an diesem Bollwerk.
10'
18:12
:
Es geht weiter hoch und runter, beide Seiten gehen volles Tempo in der zweiten Welle. Nachdem sich beide Außen erstmals aus dem Positionsspiel einbringen können, ist es erneut Dika Mem mit seiner Urgewalt auf die rechte Seite, der den Ausgleich markiert.
Tor für Frankreich, 5:4 durch Dika Mem Was Grgic kann, kann Dika Mem auch! Air France drückt in der zweiten Welle aufs Gaspedal, der künftige Berliner hämmert den Pille aus dem erweiterten Gegenstoß.
Tor für Deutschland, 4:2 durch Johannes Golla Nach dem zweiten Pfostentreffer der Equipe Tricolore geht Team D mit Überzeugung nach vorne, Uscins findet erneut Kreisläufer Golla.
Tor für Deutschland, 3:2 durch Renars Uscins Deutschland ist zu Beginn auch aus der Distanz wurfgefährlich, Uscins setzt den beidbeinigen Schlagwurf in die Maschen.
Tor für Frankreich, 2:2 durch Hugo Descat Den ersten Siebenmeter übernimmt Linksaußen Descat, einmal angetäuscht zieht Descat seinen Wurf knapp an der linken Hüfte von Andi Wolff vorbei.
Tor für Deutschland, 2:1 durch Johannes Golla Auch der Kapitän legt direkt nach, fast schon auf den Knien wuchtet Golla den Ball oben rechts in die Ecke.
Tor für Deutschland, 1:0 durch Marko Grgic Aus dem Lauf drischt Grgic die Kugel unten links ins Eck.
1'
18:03
:
Die Franzosen machen den Ball schnell, der Innenblock geht früh auf die Schützen rauf. Dahinter öffnet sich der Raum für Fabregas, der Kreisläufer hämmert den Ball aber nur an den Pfosten.
Frankreich eröffnet mit Ballbesitz, Deutschland startet ohne Überraschungen in der Defensive, zwischen den Pfosten beginnen Andreas Wolff und Remi Desbonnet.
Los geht’s, der letzte Spieltag in der Hauptrunde I zwischen Deutschland und Frankreich ist eröffnet.
1'
18:01
:
Spielbeginn
1'
18:00
:
Spielbeginn
17:58
:
Beide Teams sind eingelaufen, es folgen die Nationalhymnen und der Sportlergruß, dann fliegt gleich der Ball.
17:54
:
Dabei gilt es die beiden starken Kreisläufer Nicolas Tournat und Ludovig Fabregas nicht zu vernachlässigen. Ähnlich wie Spanien und Dänemark braucht auch das deutsche Team heute viel Mut im Tempospiel nach vorne, gepaart mit einer Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Denn zwischen den Pfosten dürfte Team D den vielleicht entscheidenden Vorteil haben, sowohl Bolzinger, als auch Desbonnet kamen im bisherigen Turnierverlauf nicht an die Quoten von David Späth und Andreas Wolff heran. Frage bleibt auch, wie die deutsche Mannschaft mit dem Druck umgeht, es ist schwer hier einen Favoriten auszumachen. Es sind zwei der besten Teams Europas, ein kleiner Bonus aus deutscher Sicht dürfte sein, dass ein Remis reicht. Doch die Franzosen verfügen über viele Superstars mit reichlich Erfahrung, die nicht zum ersten Mal in einer derart brenzligen Lage sind. Es wartet ein ganz heißer, temporeicher Tanz: Mut machen dürfte aber die Erinnerung an den letzten Sieg über Frankreich, in Lille gewann die deutsche Mannschaft das dramatische Olympische Viertelfinale mit 35:34 nach Verlängerung.
17:46
:
Im deutschen Kader müssen heute Rune Dahmke und Abwehrspezialist Tom Kiesler auf der Bank Platz nehmen, die übrigen 16 Spieler müssen einen Sahnetag erwischen, um gegen den Nachbarn bestehen zu können. Nach der zweiten Turnierniederlage wird heute Andreas Wolff zurück im deutschen Tor erwartet. Nach 22 Paraden gegen Norwegen liegt es auch am deutschen Schlussmann, ob man den Franzosen Paroli bieten kann. Denn die französische Mannschaft schaffte es in diesem Turnier offensiv Rekorde zu brechen: Mit einem Schnitt von fast 40 Treffern pro Partie, zwei Mal gelangen in Summe 46 eigene Tore in einem Spiel - EM-Rekord – verfügt das Team von Trainer Guillaume Gille über reichlich Angriffspower. So gilt es, ähnlich wie Spanien vor zwei Tagen, wo die Franzosen ihre zweite Turnierniederlage schlucken mussten, die Superstars aus der Partie zu nehmen. Vor allem Dika Mem, Aymeric Minne, Thibaut Briet und Elohim Prandi können jederzeit heiß laufen, das gilt es mit offensiver Abwehrarbeit und gutem Rückzug zu verhindern.
17:38
:
Die Ausgangslage in der Hauptrundengruppe I könnte kaum spannender sein: Dänemark steht mit sechs Punkten nach dem Sieg über Deutschland bereits sicher im Halbfinale. Dahinter rangiert die deutsche Mannschaft, die mindestens ein Unentschieden zum Weiterkommen braucht. Bei einer möglichen Niederlage hätte das Adlerteam aber zumindest das Spiel um den fünften Platz sicher. Anders ist die Ausgangslage der Equipe Tricolore: Nachdem Portugal zum Auftakt in den heutigen Spieltag überraschend deutlich gegen Spanien gewonnen hat, haben sich die Tugas mit fünf Punkten vorrübergehend auf den dritten Platz geschoben. So wird es für Les Bleus heute zum ultimativen Stresstest: Bei einem Sieg wartet das Halbfinale, bei einem Remis das Platzierungsspiel um den fünften Rang im Turnier, bei einer Niederlage wäre für den Titelverteidiger Schluss in der Hauptrunde. Es ist eine Art „Viertelfinal-K.o.-Spiel“, es geht für beide Teams um Alles, genau das ist auch auf dem Parkett in der Form zu erwarten.
17:30
:
Hallo und herzlich willkommen zur Hauptrunde der Handball-Europameisterschaft! Am letzten Spieltag trifft die deutsche Nationalmannschaft auf die Auswahl Frankreichs, Anwurf ist in der Jyske Bank Boxen zu Herning um 18 Uhr!
60'
17:23
:
Fazit: Island steigert sich im zweiten Durchgang gegen Slowenien und gewinnt das letzte Hauptrundenspiel am Ende souverän mit 39:31. Damit buchen die Nordlichter als zweites Team im Turnier ein Ticket für das Halbfinale, die Slovenci scheidet aus. Von Beginn an war es ein packendes und umkämpftes Duell, was von einer hohen Physis lebte. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, kurz vor der Pause konnten die Isländer dann aber nochmal Kapital aus der etwas zu hohen Fehlerzahl der Slowenen schlagen. Das Team von Trainer Snorri Guðjónsson kam enorm kaltschnäuzig aus der Kabine, stellte eine starke Defensive und provozierte so gleich vier Ballverluste binnen zehn Minuten. Mit einem 5:1-Lauf waren die Weichen für den entscheidenden Sieg gestellt, die Mannen von Trainer Uroš Zorman kämpften, doch am Ende fehlten ihnen die entscheidenden Körper, um über die volle Spielzeit mitzuhalten. Die Insulaner brachten die Führung sicher ins Ziel, überrannten ihre Gegner am Ende mit mehreren Gegenstößen. Damit zieht also Island nach Herning um, im Laufe des Abends entscheidet sich dann der Gegner für das Halbfinale. Einen schönen Abend noch!
Tor für Island, 30:39 durch Teitur Örn Einarsson Machen die Isländer hier noch die 40 voll? Einarsson bringt seinen Konter schon mal sicher in die Maschen.
Tor für Island, 30:38 durch Arnar Freyr Arnarsson Gisli Kristjánsson zieht einen Innenblocker raus, geht zur Hand. Kreisläufer Arnar Freyr Arnarsson zieht dahinter in den Freiraum, bekommt den scharfen Pass in die Hand und netzt oben rechts in die Ecke.
58'
17:15
:
Zum Ende der Partie rennen beide Teams nochmal munter hoch und runter, es folgen Tore und technische Fehler. Doch mehr als Ergebniskosmetik ist das in den letzten Sequenzen hier nicht mehr.
Tor für Island, 28:35 durch Orri Freyr Þorkelsson Auch über die linke Außenbahn bleiben die Isländer weiter torgefährlich, nach einem Fehlwurf am langen Pfosten vorbei, korrigiert Þorkelsson das Missgeschick schnell mit einem erfolgreichen Wurf ins kurze Eck.
Tor für Island, 27:34 durch Gisli Kristjánsson Die Slovenci öffnet die Abwehr, das ist natürlich ein gefundenes Fressen für den besten Assistgeber des Turniers, im Eins gegen Eins tankt sich der isländische Regisseur zentral durch.
55'
17:11
:
Knapp sechs Minuten vor dem Ende nimmt auch Island-Coach Snorri Guðjónsson sein zweites Team-Timeout! Jetzt gilt es den deutlichen Vorsprung auch sicher ins Ziel zu bringen, dann stehen die Isländer so gut wie im Halbfinale.
Tor für Slowenien, 27:33 durch Kristjan Horžen Erneut suchen die Osteuropäer ihren Abschluss über den Kreis: Domen Makuc zieht dicht auf die Abwehr, legt den Ball hinter dem Rücken des Abwehrspielers nach links zum Kreis ab. Horžen bleibt kaltschnäuzig und versenkt im linken Eck trocken.
53'
17:09
:
Am Ende scheinen den Slowenen hier etwas die Kräfte auszugehen! Mit einer sehr schmalen Rotation im Rückraum fehlen hinten raus die Körner, die Zweikämpfe werden kaum noch gewonnen, der Rückzug wirkt ebenfalls behäbiger...
Tor für Slowenien, 25:32 durch Kristjan Horžen Endlich mal wieder ein leichter Treffer über den Kreis.
52'
17:06
:
Gibt es nochmal eine Aufholjagd oder ist es das Ende der Medaillenträume bei den Slowenen? Knapp neun Minuten vor dem Ende bittet Übungsleiter Uroš Zorman zu seiner letzten Auszeit! Doch jetzt braucht es eine perfekte Schlussphase für ein Handballwunder...
Tor für Island, 24:32 durch Odinn Rikhardsson Fehlwurf Domen Makuc, dann dauert es nur wenige Sekunden bis es auf der anderen Seite klingelt. Die Isländer gehen weiter ganz konsequent in den erweiterten Gegenstoß und räumen einmal mehr über die rechte Seite in Person von Odinn Rikhardsson ab.
Tor für Island, 24:31 durch Elliði Snær Viðarsson Erst reagiert Keeper Miljan Vujović noch mit einem starken Reflex die nächste Parade gegen den Dreher von Thrastarson bei. Doch der Abpraller landet genau in den Händen von Viðarsson, der Kreisläufer scort mit einem Heber.
50'
17:03
:
Auch wenn die Isländer hier die komfortable Sechs-Tore-Führung behaupten, so leisten sich beide Seiten weiterhin Schwächen in den Abschlüssen, sowie technische Fehler im Spielaufbau.
Tor für Island, 24:30 durch Ómar Ingi Magnússon Zweiter Siebenmeter für den Linkshänder, nach viel Gezocke an der Linie findet Magnússon mit einem Aufsetzer die Lücke neben dem Standbein.
Tor für Slowenien, 24:28 durch Andraz Makuc Starker Abschluss! Mit einer Finte zur Hand setzt sich das junge Rückraumtalent auf der rechten Seite zwischen Halb und Außen durch. Trotz eines Stoßes behält Andraz Makuc noch die Kontrolle und setzt Viktor Hallgrímsson den Aufsetzer durch die Beine.
60'
17:00
:
Spielende
48'
17:00
:
Mit einem Puffer von fünf Toren im Rücken sollten die Insulaner das jetzt eigentlich routiniert herunter spielen können. Dazu ist Keeper Viktor Hallgrímsson weiter solide im Spiel, doch die Isis sind mittlerweile auch fast schon wieder vier Minuten ohne Treffer.
Der Widerstand der Slowenen scheint gebrochen zu sein, im Moment kann das Team von Trainer Uroš Zorman einer starken isländischen Mannschaft nicht mehr viel entgegensetzen.
Tor für Slowenien, 23:28 durch Tilen Kodrin Mit breiter Spielanlage finden die Slowenen jetzt die passenden Lücken, Kodrin nimmt sich den guten Winkel und zirkelt die Pille hoch ins lange Eck.
Tor für Island, 22:28 durch Ómar Ingi Magnússon Da sind es wieder sechs Tore Abstand! Beim nächsten Siebenmeter übernimmt Ómar Ingi Magnússon, der Magdeburger macht keine halben Sachen, hämmert den Ball unten links ins Eck und lässt Torwart Miljan Vujović keine Abwehrchance.
Tor für Island, 22:27 durch Orri Freyr Þorkelsson Da war die Slovenci dann schon dabei sich hier wieder ranzurobben, doch Domen Tajnik leistet sich den nächsten Ballverlust. Linksaußen Orri Freyr Þorkelsson schaltet am schnellsten und verwandelt ins leere Tor.
7-Meter verworfen von Viggó Kristjánsson (Island) Jetzt setzt auch Keeper Miljan Vujović nochmal ein Achtungszeichen! Nach kurzem Tänzchen mit Viggó Kristjánsson lässt der Stuttgarter Schlussmann die rechte Hand stehen, eine überragende Parade.
2 Minuten für Matic Suholežnik (Slowenien) Und wieder muss der bullige Kreisläufer auf die Bank! Durch den Kreis schiebt Suholežnik die Lücke zu, lässt Gisli Kristjánsson in vollem Tempo dann über die Klippe springen.
Tor für Slowenien, 22:26 durch Domen Makuc Was ackern die Isländer in der Abwehr und wie viel müssen die Slowenen hier investieren! Ein langer Angriff, am Ende belohnt sich Makuc nach überragender Wurffinte im Fallen mit einem Treffer ins rechte Eck, auch weil seine Aktion nah am Stürmerfoul war.
Tor für Slowenien, 21:26 durch Domen Novak Das ist im Moment der letzte Strohhalm für die Slovenci: Novak bringt auch den achten Siebenmeter in die Maschen, mit einem herrlich abgerollten Ball durchbricht der Rechtsaußen den Abwärtstrend seiner Farben.
Tor für Island, 20:26 durch Elliði Snær Viðarsson Siebter Tagestreffer für den Kreisläufer, das ist eine richtig starke Phase der Isländer, die jetzt emotional und auf der Anzeigetafel richtig Oberwasser haben.
2 Minuten für Matic Suholežnik (Slowenien) Die nächste Zeitstrafe lässt nicht lange auf sich warten: Suholežnik kloppt Gisli Kristjánsson seine rechte Pranke ins Gesicht, da gibts keine zwei Meinungen. Im Grunde hat der Mittelblocker sogar noch Glück, dass die Schiedsrichter es bei einer Zeitstrafe belassen.
40'
16:47
:
Bereits vier technische Fehler im zweiten Durchgang sind deutlich zu viel, so reagiert Sloweniens Trainer Uroš Zorman früh mit seinem zweiten Team-Timeout! Es läuft gerade alles gegen sein Team, jetzt gilt es die Notbremse reinzuhauen, um hier noch im Spiel zu bleiben.
Tor für Island, 20:25 durch Orri Freyr Þorkelsson Das sind jetzt zu viele technische Fehler auf Seiten der Osteuropäer! Island stellt eine knackige Defensive und bestraft alle Ballverluste mit gnadenlosen Gegenstößen, Þorkelsson markiert mit seinem Treffer einen 5:1-Lauf.
Tor für Island, 19:23 durch Odinn Rikhardsson Da ist die erste Vier-Tore-Führung! Rechtsaußen Rikhardsson nimmt sich den guten Winkel, drischt die Pille mit einem Aufsetzer ins kurze Eck.
38'
16:43
:
So scheint das Momentum hier Komplet auf Seiten der Isländer zu wechseln, die Slowenen finden keine Lösung im Angriff.
Tor für Island, 19:22 durch Orri Freyr Þorkelsson Ausgangspunkt ist die Parade von Viktor Hallgrímsson im Durchbruch gegen Janc, dann rollt erneut der Gegenstoß, Þorkelsson scort mit einem herrlichen Dreher aus halblinker Position am Sechser.
Tor für Island, 19:21 durch Elliði Snær Viðarsson Rikhardsson zieht auf der rechten Seite das Stürmerfoul, dann rollt der Tempogegenstoß-Express über Kreisläufer Viðarsson.
Tor für Slowenien, 19:20 durch Domen Novak Flügelspieler Novak knüpft auch in Durchgang zwei an seine starke Quote an, bringt den siebten Strafwurf mit einem Aufsetzer in die rechte Ecke sauber in die Maschen.
Tor für Island, 18:20 durch Elliði Snær Viðarsson Auch die nächste Unterzahl überstehen die Insulaner schadlos. Allerdings geht es auch in dieser Sequenz ins Zeitspiel, auch hier ist es ein starker Tipppass an den kreis, der zum Erfolg führt.
34'
16:39
:
Beide Abwehrseiten ackern ununterbrochen weiter, gerade Suholežnik und Mačkovšek halten das Zentrum stabil und gewinnen zahlreiche Zweikämpfe in der Mitte.
Tor für Slowenien, 18:19 durch Kristjan Horžen Bis ins Zeitspiel mehr sich die Slovenci für einen offenen Wurf aufs Tor. Dann ist es ein zentraler Freiwurf, bei dem Makuc mit einem Steckpass Horžen in Szene setzt.
2 Minuten für Ýmir Örn Gíslason (Island) Für ein leichtes Stoßen hagelt es früh die nächste Zeitstrafe, nahezu dauerhaft fehlt mindestens ein Akteur auf dem Parkett.
Halbzeitfazit: Es ist für Island, wie für Slowenien ein Do-or-Die-Spiel um den Einzug ins Halbfinale, dementsprechend umkämpft war die erste Halbzeit, bei der sich die Nordlichter einer knappe 18:16-Führung sichern konnten. Es war ein beherzter und emotionaler Auftritt beider Teams, mit viel Leidenschaft war es nicht der schönste Handball, doch ein sehr physisches Ringen um jedes Tor. In der Anfangsphase waren es die Insulaner, die den Takt vorgaben, absetzen konnte sich das Team von Trainer Snorri Guðjónsson jedoch nicht. Die Slovenci blieb jeder Zeit in Schlagdistanz, auch weil Keeper Miljan Vujović mit acht Paraden eine starke Leistung zeigte. Mit vielen Zeitstrafen schwächten sich beide Mannschaften selbst, dazu streuten die Slowenen partiell immer wieder technische Fehler ein und mussten Island so kurz vor der Pause noch auf zwei Treffer davon ziehen lassen. Bester Werfer ist bis dato Domen Novak mit sieben Toren, davon sechs Siebenmeter bei einer makellosen Ausbeute! Noch ist hier nichts entschieden, es bahnt sich der nächste Hitchcock im Rennen um das Halbfinale an. Bis gleich!
Tor für Island, 16:18 durch Haukur Thrastarson Die Slovenci kontert mit einer offensiven Deckung. Smárason drückt diese mit einem Zweikampf wieder zurück, aus dem Freiwurf setzt Thrastarson dann einen starken Hüftwurf als Buzzerbeater perfekt unten rechts in die Ecke.
30'
16:18
:
Islands Trainer Snorri Guðjónsson möchte sein erstes Team-Timeout nicht verschwenden und ruft seine Mannen für einen letzten Angriff zusammen. So steht jetzt in den letzten 18 Sekunden vor der Pause die Chance auf eine Zwei-Tore-Führung.
Tor für Island, 16:17 durch Elliði Snær Viðarsson Beide Seiten müssen jetzt viel für ihre Treffer investieren, am Ende geht es über den Kreis und möglicherweise mit einer knappen Führung für die Isis in die Kabine.
Tor für Slowenien, 16:16 durch Domen Novak Im Moment ist es der Flensburger Linkshänder im Alleingang: Wieder ist es das Duell aus sieben Metern. Zwar hat Viktor Hallgrímsson die richtige Ecke, kann den Einschlag unten rechts aber nicht verhindern.
2 Minuten für Gisli Kristjánsson (Island) Islands SPielmacher steht im Kreis, stellt das Bein raus und lässt Linksaußen Tilen Kodrin über die Klinge springen. Damit sind die Isländer bis kurz vor die Pause dezimiert auf der Platte.
Tor für Slowenien, 15:15 durch Domen Novak Ausgleich! Mit der Nervenstärke von Rechtsaußen Novak, der auch im fünften Anlauf der Sieger im Siebenmeterduell bleibt, steht nach dem 6:6 das nächste Remis.
Tor für Slowenien, 14:15 durch Domen Novak Erneuter Anschlusstreffer! Zwei Mal von der Linie gegen Keeper Hallgrímsson erfolgreich, jetzt konnte Novak auch Routinier Gústavsson doppelt aus sieben Metern überwinden.
Tor für Island, 13:15 durch Gisli Kristjánsson Erst lässt Spielmacher Domen Makuc die große Chance auf den Ausgleich aus, sein Kreisanspiel findet keinen Abnehmer. Sein Pendant auf der Gegenseite hingegen kommt zum freien Durchbruch und behält aus sechs Metern die Nerven.
Gelbe Karte für Snorri Guðjónsson (Island) Beide Seiten sind voll aufgellende und mit viel Emotionen dabei! Fürs lautstarke Beschweren über die Zeitstrafe gibt es nun auch den gelben Karton gegen die isländische Bank.
2 Minuten für Viggó Kristjánsson (Island) Puh, die nächste strittige Entscheidung! Im freien Durchbruch zwischen Halb und Außen auf der rechten Seite schießt Viggó Kristjánsson Keeper Miljan Vujović ab. Überwiegend geht der Ball an die Schulter, streift wohl aber noch ganz leicht die Wange - Es bleibt bei der Zeitstrafe gegen die Isländer.
Tor für Slowenien, 13:14 durch Blaž Janc Vierter Tagestreffer im achten Versuch! Bisher hatte der Halbrechte nicht immer den glücklichsten Touch, doch aus fast sieben Metern überspricht Janc den Block und schmeißt die Pille an der Hüfte vorbei.
Tor für Slowenien, 12:14 durch Domen Novak An der Linie eine Bank: Auch gegen den eingewechselten Torhüter-Routinier Björgvin Gústavsson behält Novak die Oberhand, lässt den Schlussmann mit einer Wurffinte aussteigen und setzt die Kugel ins linke, untere Eck.
2 Minuten für Elliði Snær Viðarsson (Island) Wieder einmal bemüht das portugiesische Schiedsrichter-Gespann den Videobeweis, dieses Mal ging es um einen klaren Griff von Viðarsson in den Wurfarm von Makuc. Über die Entscheidung gibt es aber mal gar nichts zu diskutieren.
23'
16:05
:
Während die Slovenci viel für ihre Tore investieren muss - Domen Makuc braucht alle Körperspannung im Zweikampf, um sich bis zum Sechser durchzutanzen und den Ball unter die Latte zu setzen. Die Nordlichter hingegen bringen den Ball schnell hinten raus, Viðarsson scort mit back spin ins leere Tor.
Tor für Island, 10:13 durch Odinn Rikhardsson Die Isländer machen gerade in der Offensive weniger Fehler, gehen mehr Tempo nach Ballgewinnen und kommen so zu schnellen Toren im erweiterten Gegenstoß.
2 Minuten für Uroš Zorman (Slowenien) Nach dem gelben Karton holt sich Sloweniens Trainer noch in der ersten Halbzeit die Zeitstrafe ab. Eine bittere Schwächung für sein Team, jetzt gilt es sich zusammen zu reißen.
Tor für Island, 10:12 durch Viggó Kristjánsson Schneller Konter nach Ballgewinn, Kristjánsson setzt die Kugel mit einem Aufsetzer links unten ins Eck.
20'
16:02
:
Die Auszeit schient vorerst Wirkung zu zeigen. Nicht nur wegen des Anschlusstreffers, sondern auch wegen der Defensivarbeit. Gerade in den Zweikämpfen gegen Kristjánsson, Magnússon und Co. steht die Slovenci wirklich gut und ermöglicht Keeper Miljan Vujović eine 39%-Fangquote.
Tor für Slowenien, 10:11 durch Domen Novak Zweites Duell aus sieben Metern, wieder geht es für Novak an der Linie gegen Hallgrímsson. Dieses Mal täuscht der Rechtsaußen einmal an, klinkt dass Spielgerät aber wuchtig oben links in die Ecke, an den Wurf war keine Schleife dran.
19'
16:00
:
Nach knapp 20 Minuten bittet Slowenien-Trainer Uroš Zorman zu seiner ersten Auszeit! Bisher ist es eine solide Vorstellung, doch im gebundenen Spiel macht die Slovenci derweil zu viele einfache Turnover, um die Partie hier wieder auf Null zu stellen.
Tor für Island, 9:11 durch Elliði Snær Viðarsson Mit leeren Tor gehen die Insulaner gewohnter Maßen auf Gleichzahl, in der Kleingruppe sucht Gisli Kristjánsson die Kooperation mit Kreisläufer Elliði Snær Viðarsson. Der Gummersbacher fängt und verwertet die Kugel mit der linken Hand, bringt seinen Wurf mit einem Aufsetzer in die linke Seite.
Nach zwei Toren in Folge mühen sich die Slowenen jetzt im Angriff, Domen Makuc prellt vor der Abwehr und lässt sich den Ball von Ýmir Örn Gíslason klauen.
2 Minuten für Bjarki Már Elísson (Island) Merkwürdige Entscheidung der Unparteiischen! Elisson trifft Novak leicht am Rücken, das war bei weitem kein hartes Foul. Doch nach Ansicht des Videobeweises geben die Portugiesen die nächste Hinausstellung.
17'
15:55
:
Ist das stark! Wieder macht sich Miljan Vujović groß im Durchbruch, bleibt lange stehen und beißt mit der rechten Hand den freien Durchbruch von Janus Smárason ab. Mit satten acht Paraden wird der Stuttgarter Keeper hier zunehmend zum Faktor.
Tor für Slowenien, 9:10 durch Domen Novak Den ersten Siebenmeter der Partie übernimmt Domen Novak, der Rechtsaußen aus Flensburg bleibt eiskalt gegen Viktor Hallgrímsson zwischen den Pfosten. Schnörkellos setzt der Linkshänder die Pille unten rechts in die Ecke.
2 Minuten für Blaž Janc (Slowenien) Für den leichten Kontakt von hinten im Gegenstoß gegen Bjarki Már Elísson muss Linkshänder Janc nun für zwei Minuten auf die Strafbank.
Tor für Island, 7:10 durch Bjarki Már Elísson Schneller Gegenstoß, das ist die erste Drei-Tore-Führung.
15'
15:51
:
Jetzt streuen beide Teams auch wieder technische Fehler und Fehlwürfe ein. Nah dran am Schrittfehler bekommt Gisli Kristjánsson den freien Wurf aus acht Metern, scheitert aber am linken Pfosten. Im Gegenzug vertändelt Domen Tajnik dann aber den Ball vor der Abwehr.
15'
15:50
:
Bisher ist es ein eher nervöses Abtasten, beide Teams können der Partie noch nicht entscheidend ihren Stempel aufdrücken. Zwischen fehlender Kreativität im Positionsspiel, schnellem Gegenstoßspiel und guten Torhüterparaden von Viktor Hallgrímsson und Miljan Vujović ist bis dato alles dabei.
Tor für Spanien, 5:9. Siebenmeter verwandelt von Aleix Gómez
14'
15:48
:
Für den Moment herrscht viel Verwirrung in der Halle! Die Mehrheit der Spieler hat den Wurf von Staš Jovičić wohl im Tor gesehen, auch die Anzeige in der Halle war schon umgesprungen, dabei war der Wurf deutlich über das Tor gegangen und zappelte nur von hinten am Netz.
Tor für Portugal, 4:8. Siebenmeter verwandelt von Francisco Costa
12'
15:46
:
Jetzt ziehen beide Seiten aber mal mächtig das Tempo an! Noch passt der Rückzug noch nicht, so kommen die Linkshänder Janc und Magnússon immer wieder zu einfachen Durchbrüchen, die Nordlichter markieren derweil die erste Zwei-Tore-Führung.
Tor für Slowenien, 5:5 durch Domen Novak Doch auch auf der anderen Seite läuft der Ball bis in die letzte Stufe, Novak zirkelt die Pille hoch ins lange Eck.
Tor für Island, 4:5 durch Bjarki Már Elísson Noch sind es die Insulaner, die hier vorlegen. So auch über die linke Seite, Gisli Kristjánsson gewinnt den Zweikampf mit seiner individuellen Klasse gegen die Hand, setzt Elísson in Szene, der die Kugel mit einem Aufsetzer hinter die Linie bringt.
Tor für Slowenien, 4:4 durch Kristjan Horžen Wieder ist Spielgestalter Domen Makuc der Ausgangspunkt, nach gewonnenen Zweikampf legt der Regisseur der Slovenci mit einem Steckpass zum Kreis ab, aus der Sperre heraus ist Horžen ein sicherer Abnehmer.
Tor für Slowenien, 3:3 durch Blaž Janc In Summe überstehen die Slowenen die Unterzahl nahezu schadlos, auch weil nach einem langen Angriff sich Janc erneut über die linke Seite durchsetzen kann.
7'
15:40
:
So nach und nach entwickelt sich auch ein Duell auf der Torhüterposition: Im slowenischen Dress erhält heute Miljan Vujović den Vorzug und zahlt das Vertrauen direkt mit zwei freien Paraden gegen Ómar Ingi Magnússon zurück. Doch auf der anderen Seite kann Islands Keeper Viktor Hallgrímsson auch schon einmal gegen einen Durchbruch auszeichnen.
Tor für Island, 2:3 durch Odinn Rikhardsson In Überzahl lassen die Isländer den Ball schnell laufen, Zielspieler ist einmal mehr der so sichere Rechtsaußen Rikhardsson. Aus gutem Winkel bringt der Linkshänder die Kugel gekonnt in die Maschen.
2 Minuten für Borut Mačkovšek (Slowenien) Der erfahrene Mittelblocker erwischt Magnússon im Eins gegen Eins voll am Hals, die portugiesischen Schiedsrichter fackeln nicht lange und bestrafen die Slovenci mit 120 Sekunden Unterzahl.
Tor für Island, 2:2 durch Janus Smárason Von der rechten Seite zieht Magnússon die Stoßbewegung an, drückt die Abwehr tief und ermöglicht so Spielmacher Smárason den schnellen Abschluss aus dem Lauf.
4'
15:36
:
Sobald die Isländer mit hohem Tempo angerollt kommen, gibt es auch die offenen Abschlüsse. Im gebundenen Spiel läuft es auf beiden Seiten eher schleppend...
Tor für Slowenien, 2:1 durch Domen Makuc Der Spielmacher der Slovenci ist auch heute wieder Strippenzieher, noch in Diensten des FC Barcelona haut sich Makuc in die Lücke zwischen Halb und Mittelblock, scort im Durchbruch unten rechts ins Eck.
Tor für Slowenien, 1:0 durch Blaž Janc Wieder ist es der Halbrechte, dieses Mal zieht Janc mit langen Schritten zur Hand, kommt fast über die linke Seite und hämmert den Ball oben rechts in die Ecke.
2'
15:33
:
Die Slowenen eröffnen im Ballbesitz, im gebundenen Positionsspiel laufen sich die Osteuropäer immer wieder in der starken Abwehr der Isländer fest. Linkshänder Blaž Janc nimmt sich aus der Bewegung einen ersten Abschluss, bleibt aber noch im Block hängen.
Tor für Spanien, 1:0 durch Javier Rodríguez Moreno
1'
15:30
:
Spielbeginn
15:28
:
Beide Teams sind eingelaufen, es folgen die Nationalhymnen und der Sportlergruß, dann fliegt gleich der Ball.
15:24
:
So viel zur Ausgangslage, doch dabei darf man nicht vergessen, dass sowohl Slowenien, als auch die Isländer ja bereits gestern mit voller Intensität über 60 Minuten ranmussten. Die Belastung ist enorm hoch, es gilt die notwendige Energie auf möglichst viele Schultern zu verteilen. Wozu die Isländer imstande sind, haben die Mannen von Trainer Snorri Gudjonsson eindrucksvoll gegen Schweden gezeigt. Mit einer galligen Abwehr, starkem Tempospiel, viel Zug in die Tiefe und einem guten Torwart bezwangen die Nordlichter den Europameister von 2022. Doch diese Leistung gilt es auch heute wieder abzurufen, denn auch die Slowenen werden ihre kleine, verbleibende Chance bis zur letzten Sekunde nutzen wollen. Bei der EM im letzten Jahr gab es eine Abwehrschlacht zwischen zwei robusten Teams, am Ende behielten die Wikinger mit 23:18 die Oberhand. Island legt vor, Kroatien zieht nach und am Ende hängt alles an Schweden – Wer bucht am letzten Spieltag in Malmö das Ticket für die K.o.-Runde und darf nach Herning umziehen?
15:16
:
Während die Schweizer und Ungarn bereits sicher ausgeschieden sind und es für sie auf dem Papier nur noch um die Ehre geht, können sie den Kampf um die Medaillenspiele aber nochmal munter aufmischen. Die Magyaren teilten gestern gegen die Schweden aus, die Schweizer knüpften Island einen Zähler ab. Und zwischen all dem Trubel gibt es ja auch noch die Slowenen: Mit vier Punkten auf dem Konto ist die Slovenci ebenfalls auf Schützenhilfe angewiesen, könnte bei eigenem Erfolg und einer Niederlage Schwedens aber auch noch ins Halbfinale einziehen. Außerdem wäre noch ein kurioser Dreiervergleich möglich: Sollten Schweden und Island ihre vermeintlichen Pflichtaufgaben lösen und die Kroaten nicht über ein Remis hinauskommen, hätten drei Mannschaften sieben Punkte, es käme dann auf diesen Dreiervergleich an. Noch bleiben viele Optionen, auch wer am Ende nur um den fünften Platz spielt, ist noch völlig offen.
15:08
:
Was hat sich binnen der letzten Tage für eine skurrile Ausgangslage in der Hauptrunde II ergeben: Kroatien, die mit null Punkten und einer deftigen 25:33-Niederlage aus der Vorrunde gegen Schweden in den zweiten Turnierabschnitt gestartet sind, thronen auf dem ersten Tabellenplatz mit sechs Punkten. Mit einem Sieg über Ungarn wäre das Team von Trainer Dagur Sigurdsson sicher im Halbfinale. Island und Schweden brachten am gestrigen Tage die Dramatik rein, beide vermeintlichen Topfavoriten auf die Runde der letzten Vier strauchelten sich jeweils zu einem Unentschieden. Die bessere Ausgangslage haben allerdings die Insulaner, die den direkten Vergleich deutlich gegen Schweden gewinnen und somit mit einem Sieg gegen Slowenien das Halbfinalticket auch noch aus eigener Kraft buchen können. Die Tre Kronor ist auf Schützenhilfe von Slowenien oder Ungarn angewiesen und braucht selbst zwingend einen Sieg über die Schweiz.
15:00
:
Hallo und herzlich willkommen zur Hauptrunde der Handball-Europameisterschaft! Am letzten Spieltag stehen sich in der Gruppe II Slowenien und Island gegenüber, Anwurf ist in der Malmö-Arena um 15:30 Uhr!