Fazit: Deutschland verliert das Topspiel gegen Dänemark in der Hauptrunde mit 26:31 und verpasst damit die verfrühte Halbfinal-Qualifikation. In der ersten Halbzeit war das DHB-Team nahezu auf Augenhöhe mit den Dänen und lag nur mit 12:13 hinten. Doch im zweiten Durchgang wurden die bereits zuvor angedeuteten Unterschiede noch sichtbarer. Die deutsche Deckung bot teils zu große Lücken an. Für die dynamischen Dänen Pytlick und Gidsel war das gefundenes Fressen, beide erzielten je acht Tore. Das dänische Team hingegen stand am eigenen Kreis extrem gut und zwang die deutschen Rückraumspieler zu zahlreichen Würfen aus ungünstigen Positionen - auch deswegen konnte Keeper Nielsen glänzen. Erst als der große Titelfavorit mehr Tempo zuließ, kam Deutschland auf den Außenpositionen oder am Kreis zu Würfen. In der Schlussphase ließen die Dänen nichts mehr anbrennen. Während das Team von Nikolaj Jakobsen das Halbfinalticket durch den Sieg gebucht hat, bekommen die DHB-Männer im direkten Duell mit Frankreich am Mittwoch um 18 Uhr die zweite Chance - ein Unentschieden würde reichen.
60'
22:03
:
Spielende
60'
22:03
:
Linksaußen Landin scheitert wenige Sekunden vor Schluss noch am Fuß von Andi Wolff.
Tor für Dänemark, 24:29 durch Simon Pytlick Pytlick bricht mit viel Dynamik halblinks durch. In der gesamten zweiten Halbzeit hat die deutsche Deckung zu große Lücken angeboten, die allen voran Gidsel und Pytlick mit ihrer Dynamik zu nutzen wussten.
57'
21:58
:
Das DHB-Team muss nun eigentlich erfolgreich sein. Schluroff weiß das und nimmt sich schnell den Wurf aus dem Rückraum. Nielsen ist jedoch zur Stelle und bejubelt seine Parade lautstark.
57'
21:57
:
Nur noch vier Tore und deutscher Ballbesitz! Bahnt sich noch eine späte und überraschende Wende an oder spielt Dänemark das cool herunter?
56'
21:57
:
Seit einigen Minuten hütet Wolff das deutsche Tor. Mit dem rechten Arm pariert er einen Wurf von Gidsel.
Tor für Deutschland, 24:28 durch Johannes Golla Geniales Tor von Golla! Er wird am Kreis angespielt, fällt mit dem Rücken zum Tor zu Boden und kann blind im langen Eck Nielsen überwinden.
Tor für Deutschland, 21:27 durch Franz Semper Auch Deutschlands Tempospiel ist in dieser Phase deutlich stärker, sodass auf beiden Seiten aktuell deutlich mehr Tore fallen.
Tor für Dänemark, 19:26 durch Simon Pytlick Ein versuchter Pass von Gidsel bleibt in der deutschen Deckung hängen. Pytlick bekommt den Ball und schraubt ihn mit einem genialen Schlagwurf rechts ins Tor.
Tor für Deutschland, 19:25 durch Mathis Häseler Häseler wird nach Schneller Mitte rechts außen freigespielt und kommt mal zu einem recht einfachen Tor.
Tor für Dänemark, 18:25 durch Simon Pytlick Pytlick mit einer klasse Einzelaktion! Mittig tankt er sich durch zwei deutsche Spieler hindurch zum Kreis und ist dort erfolgreich.
Tor für Dänemark, 16:23 durch Simon Pytlick Pytlick wird in einem Tempogegenstoß von Gidsel klasse angespielt. Über Späth hinweg donnert er den Ball in die Maschen. Dänemark ist nun mit sieben Toren vorne, das Spiel hat in den letzten Minuten eine klare Richtung genommen.
Tor für Dänemark, 16:22 durch Simon Pytlick Auch Pytlick kann halblinks durchbrechen. Die deutsche Deckung fällt ein wenig auseinander, die Dänen spielen sich in einen Rausch.
45'
21:44
:
Grgic möchte den Ball aus dem Rückraum verdeckt an Nielsen vorbeiwerfen, verfehlt aber sogar das Tor. Weiterhin kann das DHB-Team kaum mal einen Mann am Kreis oder auf den Außenpositionen in Szene setzen.
Tor für Dänemark, 16:21 durch Mathias Gidsel Gidsel kann halbrechts durchdringen, die Lücke in der deutschen Deckung ist aber auch recht groß. Späth kann dann nicht mehr viel ausrichten.
44'
21:42
:
Uscins probiert es erneut aus dem Rückraum und scheitert an Nielsen.
Tor für Dänemark, 16:20 durch Niclas Kirkeløkke Rechtsaußen Kirkeløkke nagelt den Ball mit einem tollen Sprungwurf nahezu perfekt links unter die Latte.
Tor für Dänemark, 15:18 durch Magnus Saugstrup Jensen Auf Uscins Tor folgt die Schnelle Mitte. Das Tempospiel der Dänen ist beeindruckend, Saugstrup Jensen wird am Kreis freigespielt. Nur wenige Sekunden nach Uscins Treffer zappelt der Ball hinter Späth im Netz.
Alfreð Gíslason nimmt in dieser schwierigen Phase seine zweite Auszeit. Der Trainer und einige Spieler betonen, dass das deutsche Team noch voll im Spiel ist.
Tor für Dänemark, 14:17 durch Magnus Landin Landin springt von links außen in den Kreis, Späth hat keine Chance. Drei-Tore-Führung für Dänemark.
40'
21:36
:
Doppelte Unterzahl also für das deutsche Team. Einige Sekunden spielt das Team mit nun fünf Feldspielern und leerem Tor herunter, ehe Uscins aus schwieriger Position nicht trifft.
2 Minuten für Marko Grgic (Deutschland) Kurz nach dem eigenen Tor nun sogar die Zwei-Minuten-Strafe für Grgic. Und die ist recht hart, Grgic stößt Gidsel in Kohlbacher herein.
2 Minuten für Jannik Kohlbacher (Deutschland) Kohlbacher stellt gegen den dänischen Rechtsaußen den Fuß zu weit heraus, verursacht einen Siebenmeter und muss für zwei Minuten herunter.
37'
21:32
:
Kirkeløkke läuft im Tempogegenstoß alleine auf Späth zu. Der hat aber seine rechte Hand genau da, wo sie hingehört und pariert diesen Wurf richtig stark.
Tor für Dänemark, 13:14 durch Mads Hoxer Hoxer findet mittig eine recht große Lücke in der deutschen Deckung und erzielt den ersten dänischen Treffer nach fast zehn torlosen Minuten.
2 Minuten für Rune Dahmke (Deutschland) Dänemark sofort mit der Schnellen Mitte. Gidsel ist nur wenige Sekunden nach dem Gegentor kurz vor dem deutschen Kreis, wird aber in vollem Lauf von Dahmke zu Boden gerissen.
Tor für Deutschland, 13:13 durch Marko Grgic Grgic mit dem Ausgleich! Nach knapp fünf Minuten fällt das erste Tor der zweiten Halbzeit. Grgic wuchtet den Ball links ins kurze Eck.
35'
21:28
:
Gidsel quert von rechts nach links und geht aus einer seitlichen Bewegung zum Sprungwurf hoch. Späth pariert im kurzen Eck.
34'
21:27
:
Köster bricht mit einer starken Finte halblinks durch, jagt den Ball aber wuchtig an den linken Innenpfosten - ein wenig Pech kommt dazu.
33'
21:27
:
Auf der anderen Seite scheitert Dahmke nach einem schnell vorgetragenen Angriff an Nielsen. Die Dänen wiederum verlieren durch einen technische Fehler wieder den Ball - ein schwacher Start von beiden Mannschaften im Angriff.
32'
21:26
:
Auch Halbzeit zwei beginnt zunächst ohne Treffer. Hoxer probiert es aus dem Rückraum, Späth fängt seinen Wurf sogar.
31'
21:25
:
Weiter geht's mit dem zweiten Durchgang! Bleibt das deutsch-dänische Duell ein torarmes? Bisher sind erst 25 Tore gefallen.
31'
21:24
:
Beginn 2. Halbzeit
30'
21:15
:
Halbzeitfazit: Deutschland liegt in einem hektischen Spiel zur Pause gegen Dänemark knapp mit 12:13 hinten. Unterm Strich waren die Dänen das stärkere Team und wären wohl gerne mit einer deutlicheren Führung in die Pause gegangen. Nachdem in den ersten Minuten Gidsel mit seiner Dynamik viel Verantwortung übernahm und eigenständig für einen 3:0-Lauf sorgte, spielte das Team von Nikolaj Jacobsen Mitte der ersten Halbzeit die Tore besser heraus. Dänemark spielte häufiger an den Kreis oder die Außenpositionen frei. Das DHB-Team fand in der dänischen Deckung weniger Lücken und probierte es recht häufig aus dem Rückraum - nicht selten zu hektisch und aus ungünstigen Positionen. So zogen die Dänen zwischenzeitlich auf drei Tore davon. Doch die letzten Minuten vor der Pause gehörten nochmal dem deutschen Team mit einer nun verbesserten Deckung. Lichtlein verpasste mit seinem verworfenen Siebenmeter praktisch mit der Halbzeitsirene sogar noch den Ausgleich.
7-Meter verworfen von Nils Lichtlein (Deutschland) Bitter: Beim Siebenmeter trifft Lichtlein nur den Pfosten und verpasst somit den Ausgleich.
30'
21:10
:
In den letzten Minuten vor der Pause ist die deutsche Deckung aggressiver und kann nun auch einige Würfe der Dänen blocken. Dazu hat Späth nochmal seine Hand dazwischen. Und so läuft schließlich der Gegenstoß, bei dem der noch wesentlich gestörte Golla nach einem Zuspiel Kösters zwar trifft - doch vorher ertönt der Pfiff zum Siebenmeter.
2 Minuten für Simon Hald (Dänemark) Dazu sind die Dänen bis zur Pause und noch eine halbe Minute nach Wiederanpfiff mit einem Mann weniger auf der Platte.
Tor für Deutschland, 12:13 durch Julian Köster Kurz vor der Halbzeitpause läuft es nochmal besser für das DHB-Team. Pytlick trifft erneut nur den Fuß von Späth, Köster macht es auf der anderen Seite besser.
Tor für Deutschland, 11:13 durch Marko Grgic Grgic ist mit ganz viel Wucht aus dem Rückraum erfolgreich.
28'
21:06
:
Nun finden auch die Dänen mal keine Lücke in der deutschen Deckung und müssen wegen passiven Spiels schließlich einen schwierigen Wurf nehmen - in Person von Gidsel. Der jagt den Ball weit über Späth und sein Tor hinweg.
27'
21:05
:
Knorr will jetzt zu viel und nimmt sich nur wenige Sekunden nach einem misslungenen Sprungwurf den nächsten aus recht ungünstiger Position.
Tor für Dänemark, 10:13 durch Emil Jakobsen Linksaußen Jakobsen wird stark in Szene gesetzt, hat recht viel Platz und kann sich mit raumgreifenden Schritten noch einen besseren Winkel erarbeiten, um dann Späth zu überwinden.
26'
21:04
:
Der nächste Wurf aus dem Rückraum: Knorr stellt Nielsen mit seinem Wurf vor nicht allzu große Probleme. Der dänische Torwart macht ein starkes Spiel, wird vom DHB-Team mit vielen Rückraum-Würfen aber auch nicht vor die kompliziertesten Aufgaben gestellt.
26'
21:02
:
Nur kurz nach der dänischen Auszeit nimmt auch der deutsche Coach Alfreð Gíslason seine erste Auszeit.
Tor für Dänemark, 10:12 durch Lasse Andersson Guter Parallelstoß der Dänen! Gidsel bindet mit einem dynamischen Antritt zwei deutsche Spieler, neben ihm stößt Andersson, bekommt den Ball herübergelegt und lässt Späth keine Chance.
Tor für Deutschland, 10:11 durch Renars Uscins Uscins jagt den Ball aus dem Rückraum ins Tor.
24'
21:00
:
Der dänische Erfolgstrainer Nikolaj Jacobsen nimmt die erste Auszeit der Partie. Zumindest kurzfristig sorgt diese nicht für den gewünschten Erfolg, Pytlick scheitert an Späth.
23'
20:58
:
Wegen Zeitspiels muss Schluroff es beim Freiwurf über den dänischen Block hinweg probieren. Nielsen pariert den Wurf nahe der Latte. Der dänische Torhüter steht nun bei fünf Paraden.
Tor für Deutschland, 9:11 durch Juri Knorr Knorr bricht halblinks mit viel Tempo durch und sorgt mal wieder für ein deutsches Erfolgserlebnis.
21'
20:56
:
Deutschland ist mit der Schnellen Mitte nicht erfolgreich. Köster spielt zu Kohlbacher, der im nun immer selbstbewussteren Nielsen seinen Meister findet.
Tor für Dänemark, 8:11 durch Niclas Kirkeløkke Stark spielen die Dänen Rechtsaußen Kirkeløkke frei. Der trifft ins lange Eck zur ersten Drei-Tore-Führung dieser Partie.
20'
20:54
:
Der dänische Keeper Nielsen wird stärker! Knorr schleudert einen Schlagwurf mit 120 km/h auf das Tor, allerdings etwas zu unplatziert. Nielsen wehrt den Wurf nach oben hinter das Tor ab.
19'
20:53
:
Fischer wird am Kreis angespielt, scheitert aus guter Position aber am stark reagierenden Nielsen. Auf der anderen Seite kann Hansen zwar Späth überwinden, doch die Latte steht dem Tor im Weg.
Tor für Dänemark, 7:9 durch Emil Jakobsen Lange muss Gidsel sich nicht aufregen. Jakobsen verwandelt den Siebenmeter, der für diesen Siebenmeter eingewechselte Wolff hat keine Chance.
17'
20:51
:
Gidsel stößt halbrechts in Richtung Kreis, steigt hoch und wird von Dahmke lange gehalten. Dabei trifft er im kurzen Eck dennoch das Tor, Späth fälscht den Wurf noch leicht ab. Zu vorschnell pfeifen die Unparteiischen die Situation ab und den Siebenmeter für Dänemark - zum Unmut Gidsels.
Tor für Dänemark, 6:8 durch Emil Jakobsen Jakobsen tritt beim ersten dänischen Siebenmeter an und hebt den Ball cool über Späth hinweg ins Tor.
14'
20:48
:
Uscins mit einem technischen Fehler. Auch die Dänen verlieren den Ball im Gegenstoß vermeintlich hektisch, doch Häseler kann die Kugel im Fallen nicht halten. So bleiben die Dänen in Ballbesitz.
14'
20:47
:
Nun steht die deutsche Deckung sicher, der Serien-Weltmeister findet keine Lücke. Pytlick nimmt sich schließlich den Wurf aus dem Rückraum, den Späth mit dem Fuß pariert.
Tor für Deutschland, 6:7 durch Renars Uscins Grgic spielt quer zu Uscins, der mit einer dynamischen Körpertäuschung an Mensah vorbeizieht und dann Nielsen überwindet. Uscins ist in dieser Phase wichtig für das Team von Alfreð Gíslason.
Tor für Deutschland, 5:6 durch Renars Uscins Seit Kösters Treffer in der dritten Minute haben die Deutschen kein Tor mehr aus dem Spiel heraus erzielt. Uscins beendet die Durststrecke mit einem starken Wurf.
11'
20:43
:
Nun treffen auch die Dänen mal den Pfosten. Lauge tankt sich halblinks durch und donnert den Ball dann gegen den rechten Pfosten.
10'
20:42
:
Köster und Uscins scheitern etwa aus dem Rückraum. Die Wurfquote des deutschen Teams ist in dieser Anfangsphase schwach.
9'
20:42
:
Die dänische Deckung macht ihren Job in dieser Phase sehr gut. Ein Zuspiel an den Kreis hat noch nicht funktioniert, die Würfe aus dem Rückraum bleiben immer wieder im Block hängen - oder prallen gegen den Pfosten oder die Latte.
Tor für Dänemark, 4:6 durch Mathias Gidsel Gidsel drückt mit seinen dynamischen Vorstößen schon in den ersten Minuten dem Spiel seinen Stempel auf! Das DHB-Team macht ein paar einfache Fehler, die Dänen in Person von Starspieler Gidsel bestrafen das direkt. Der Füchse-Spieler scheint äußerst motiviert.
Tor für Dänemark, 3:3 durch Rasmus Lauge Das deutsche Team wird bisher zu einigen Würfen aus dem Rückraum gezwungen. Nun verwirft Uscins, auf der anderen Seite gleicht Lauge aus.
Tor für Dänemark, 3:2 durch Magnus Saugstrup Jensen Saugstrup wird mit einer schnellen Kombination links stark freigespielt und trifft aus guter Position.
Tor für Deutschland, 3:1 durch Nils Lichtlein Grgic jagt den Ball aus dem Rückraum an die Latte. Hoch und weit springt die Kugel zurück und bleibt so im deutschen Ballbesitz. Einige Sekunden später darf Lichtlein sich beim ersten Siebenmeter probieren und verwandelt.
4'
20:36
:
Auf der anderen Seite feiert Späth seine erste richtig starke Parade. Gidsel wirft wuchtig aufs linke Eck. Der deutsche Keeper, der etwas überraschend von Beginn an das Tor hütet, wehrt den harten Wurf mit dem rechten Fuß ab.
Tor für Dänemark, 0:1 durch Mathias Gidsel Für Deutschland scheitert Grgic mit dem ersten Versuch aus dem Rückraum. Gidsel macht es auf der anderen Seite besser und erzielt aus dem Rückraum das erste Tor der Partie.
1'
20:32
:
Los geht's! Deutschland startet in Schwarz mit Späth im Tor, Köster, Uscins und Grgic im Rückraum, Golla am Kreis und Dahmke und Häseler auf den Außenpositionen. Die Dänen spielen in Weiß.
1'
20:31
:
Spielbeginn
20:27
:
Die Mannschaften sind eingelaufen, nun laufen die Nationalhymnen beider Länder. Auch wenn einige deutsche Fans in die Halle gefunden haben, ist die Arena natürlich fest in der Hand von Gastgeber Dänemark.
20:25
:
Dass die Dänen anders als das deutsche Team nicht mit maximaler Punkteausbeute da
stehen, ist überraschend. In der Hauptrunde selbst gewannen sie auch beide Spiele:
Gegen Spanien feierte Deutschlands nördlicher Nachbar einen 36:31-Sieg, gegen
Frankreich gewann er mit 32:29. Doch in der Vorrunde verlor Dänemark
mit 29:31 gegen den krassen Underdog Portugal und startete daher mit null statt zwei
Punkten in die Hauptrunde.
20:19
:
Der große Titelfavorit heißt aber weiterhin Dänemark. Bei der Heim-EM wollen die Dänen
erstmals seit 2012 auf europäischer Ebene triumphieren. Die letzten Jahre dominierte
das Team um Weltstar Mathias Gidsel den Welthandball, wurde vier Mal in Serie
Weltmeister und holte bei den letzten drei Spielen zweimal Olympia-Gold und einmal -
Silber. Einzig der EM-Titel blieb in den letzten Jahren verwehrt. Die Dänen gilt es wahrscheinlich zu schlagen, wenn das deutsche Team
Europameister werden möchte.
20:14
:
Denn die Franzosen haben im früheren Abendspiel überraschend den bis dato blassen
Spaniern unterlegen (32:36). Durch die Niederlage Frankreichs reicht der Mannschaft
von Alfred Gislason in den beiden verbleibenden Duellen gegen Dänemark und eben
Frankreich ein Punkt aus – damit wäre Deutschland sicher Gruppenzweiter.
20:09
:
Damit ist die DHB-Truppe das einzige Team, das die maximale Punkteausbeute
vorweisen kann – zumindest in der Hauptrunde. Mit sechs Punkten trumpft Deutschland
an der Spitze von Gruppe I. Dänemark folgt mit vier Zählern - ebenso wie Frankreich, das allerdings ein Spiel mehr absolviert hat.
20:03
:
Dass die Ausgangslage für das deutsche Team vor dem Spiel gegen Dänemark so gut ist,
hätten nach der 27:30-Niederlage gegen Serbien wohl die wenigsten Fans gedacht.
Doch das entscheidende Vorrundenduell gegen den späteren Gruppenzweiten Spanien
gewann das DHB-Team mit 34:32 und nahm somit zwei wichtige Punkte mit in die
Hauptrunde. In dieser holte die Truppe von Alfreð Gíslason erst einen 32:30-Sieg gegen
Portugal und feierte dank eines enorm starken Andi Wolffs dann einen 30:28-Erfolg
gegen Norwegen.
19:55
:
Einen guten Abend und herzlich willkommen zum deutschen Topspiel in der Hauptrunde! Als bislang einziges Team mit maximaler Punkteausbeute trifft das DHB-Team auf den großen Titelfavoriten Dänemark. Um 20:30 Uhr beginnt das Spiel in der Jyske Bank Boxen in Herning.
60'
19:38
:
Fazit: Spanien schlägt Frankreich überraschend mit 36:32 in der deutschen Hauptrunden-Gruppe I! Weil die Franzosen im Kampf um das Halbfinalticket wichtige Punkte liegen lassen, vergrößern sich die Halbfinalchancen für das DHB-Team. Zum Spiel: Nach recht ausgeglichenem Beginn (8:8 nach 14 Minuten) wurden die Spanier mit zunehmender Spieldauer immer stärker. In der Deckung boten sie den offensiv bislang so starken Franzosen wenig Lücken. Dika Mem und seine Teamkollegen kamen selten durch und fanden dazu häufig in Magdeburgs Keeper Sergey Hernández (14 Paraden) ihren Meister. Die Spanier konnten hingegen immer wieder Linksaußen Ian Barrufet in Szene setzen, alle zehn Tore erzielte der "Player of the match" aus dem Spiel heraus (Wurfquote 91%). In Durchgang zwei arbeiteten sich die Franzosen zwischenzeitlich nochmal etwas heran, die Schlussphase gehörte dann aber wieder dem spanischen Team.
Tor für Spanien, 36:32 durch Aleix Gómez Aleix Gómez von halbrechts ins kurze Eck mit dem Schlusspunkt!
60'
19:31
:
Glücklicherweise kann Nahi eigenständig aufstehen und Richtung Spielfeldrand laufen. Zunächst konzentriert sich seine Wut auf Nahi für dieses unnötige Foul.
2 Minuten für Dylan Nahi (Frankreich) Unschöne Szene nochmal kurz vor Schluss. Nahi gibt Serdio einen unnötigen Rempler mit. Der Spanier knickt beim Fallen weg, das sah schmerzhaft aus.
Tor für Frankreich, 34:30 durch Hugo Descat Descat verwandelt noch einmal einen Siebenmeter, doch Spanien kann diesen komfortablen Vorsprung nun natürlich auch recht einfach herunterspielen.
Tor für Spanien, 34:29 durch Ian Tarrafeta Tarrafeta stellt wieder den Fünf-Tore-Abstand her. Nur noch drei Minuten sind zu spielen, das ist kaum mehr möglich für die Franzosen.
Tor für Frankreich, 33:29 durch Aymeric Minne Minne trifft nach Balleroberung im Tempogegenstoß frei vor Hernández.
56'
19:25
:
Die Franzosen benötigen eigentlich dringend einen oder gar zwei Punkte, doch die Uhr läuft zu ihren Ungunsten. Verzweifelt möchte Guillaume Gille nochmal mit der letzten Auszeit eingreifen.
Tor für Spanien, 33:28 durch Aleix Gómez Einen Gegenstoß spielen die Spanier sehr kompliziert aus und vergeben damit die einfache Chance auf die Fünf-Tore-Führung. Doch sie bekommen noch einen Siebenmeter zugesprochen - und den verwandelt Gómez gegen Desbonnet!
55'
19:22
:
Allen voran Keeper Sergey Hernández läuft in dieser Schlussphase nochmal zur Höchstform auf und pariert gegen Lenne stark. Der Torwart des SCM macht ein extrem starkes Spiel, insbesondere in Halbzeit zwei.
Tor für Spanien, 32:28 durch Ian Tarrafeta Tarrafeta bricht halblinks durch und bringt die Spanier wieder mit vier Toren in Führung. Aktuell spielen sich die Iberer eher in einen Rausch!
Tor für Spanien, 31:28 durch Ian Barrufet Torrebejano Gutes Tempospiel jetzt von beiden Mannschaften, drei Tore fallen innerhalb von wenigen Sekunden. Barrufet beendet die kurze Phase des Hochgeschwindigkeit-Handballs mit seinem zehnten Tor, er ist heute der Unterschiedsspieler auf dem Feld!
Tor für Spanien, 29:25 durch Ian Barrufet Torrebejano Beide Mannschaften erzielen je ein Tor über die Außenpositionen. Spanien über links mit Barrufet...
50'
19:18
:
Sergey Hernández mal wieder mit einem Erfolgserlebnis! Descat springt von links in den Kreis und möchte den Keeper des SC Magdeburg im kurzen Eck überwinden. Hernández erahnt das und pariert mit der rechten Hand stark, lässt sich dafür aber auch feiern.
2 Minuten für Marcos Fis Ballester (Spanien) Nur kurz später geht Fis kurz vor dem eigenen Kreis aber zu rustikal gegen seinen Gegenspieler vor und verursacht eine Unterzahl für die Spanier.
Tor für Frankreich, 26:25 durch Thibaud Briet Das Momentum ist nun klar bei den Franzosen. Bei den Spaniern hingegen werden die Lücken in der Deckung größer. Briet trifft von halblinks wuchtig zum Anschluss!
Tor für Spanien, 26:23 durch Jan Gurri Aregay Starker Kempa-Trick der Spanier! Gurri bekommt den Ball von Duhjshebaev hoch in den Kreis vorgelegt und vollstreckt den Kempa-Trick aus der Luft.
47'
19:11
:
Einige Sekunden lässt Jordi Ribera noch von der Zeitstrafe verstreichen, ehe er die Auszeit nimmt.
Tor für Frankreich, 25:23 durch Nicolas Tournat Richardson steckt stark an den Kreis zu Tournat durch, der den Ball ins rechte Eck wirft. Nur noch zwei Tore trennen die Franzosen von den Spaniern.
Tor für Frankreich, 23:20 durch Julien Bos Die Franzosen werden stärker und nähern sich langsam wieder dem Ausgleich an. Bos trifft nach einer weiteren Parade Desbonnets ins leere Tor.
Tor für Frankreich, 23:19 durch Hugo Descat Descat verwandelt den Siebenmeter, Sergey Hernández bekommt die 100%-Quote des Franzosen aus sieben Metern zu spüren.
40'
19:03
:
Die Spanier nun auch immer häufiger mit Fehlversuchen. Romero springt eigentlich ordentlich in den Kreis, doch Desbonnet spielt stark in Halbzeit zwei.
Tor für Frankreich, 23:17 durch Melvyn Richardson Nun trifft Richardson aus dem Rückraum. Im zweiten Durchgang geht's weiterhin ausgeglichen zu.
38'
19:01
:
Die nächsten zu hektischen Abschlüsse: Richardson jagt den Ball aus dem Rückraum weit über den gegnerischen Kasten hinweg. Auf der anderen Seite ist Romero erfolglos.
Tor für Spanien, 22:16 durch Jan Gurri Aregay Gurri trifft für die Spanier, 2:2 in Halbzeit zwei. Sergey Hernández sorgt mit seiner nächsten Parade auf der anderen Seite dafür, dass das vorerst so bleibt.
35'
18:58
:
Es geht wild hin und her, die Zweikämpfe werden bei hohem Tempo intensiv geführt. Beide Teams agieren zudem im Angriff zu hektisch. Tarrafeta verwirft bei den Spaniern, die Franzosen machen ein Offensivfoul.
Beide Keeper starten stark in die zweite Halbzeit. Magdeburgs Torhüter Sergey Hernández lässt Bos und Minne verzweifeln, der neue Desbonnet auf der anderen Seite Tarrafeta.
Tor für Spanien, 21:15 durch Víctor Romero Holguín Sergey Hernández leitet mit einer Schnellen Mitte sofort den Gegenangriff ein. Romero wird in erster Welle am Kreis angespielt und trifft wieder zur Sechs-Tore-Führung.
Tor für Frankreich, 20:15 durch Aymeric Minne Dujshebaev und Minne scheitern im jeweils ersten Versuch. Mine kann kurz darauf mit einer schnellen Bewegung an Gurri vorbeiziehen und im zweiten Anlauf das erste Tor des zweiten Durchgangs erzielen.
31'
18:53
:
Weiter geht's im dänischen Herning! Können die Spanier ihre Führung in Durchgang zwei verteidigen und somit die Halbfinalchance des deutschen Teams vergrößern?
31'
18:52
:
Beginn 2. Halbzeit
30'
18:41
:
Halbzeitfazit: Spanien führt nach 30 Minuten gegen die favorisierten Franzosen mit 20:14. In der ersten Viertelstunde ging es recht ausgeglichen zu: Frankreich und Spanien kamen im Wechsel zu Toren, die beiden Torhüter spielten noch keine so große Rolle. Durch einen 5:0-Lauf zogen die Spanier ab Minute 14 erstmals ein wenig davon. Die Franzosen fanden fortan in der spanischen Deckung wenig Lücken und boten offensiv nicht mehr viel an, mit zunehmender Spieldauer wurde auch Sergey Hernández im Tor der Spanier stärker. Dazu zeigten sie teils starkes Tempospiel und hatten mit einem enorm starken Ian Barrufet den Unterschiedsspieler in den eigenen Reihen. Der französische Star Dika Mem hingegen ist bislang noch recht blass.
Tor für Spanien, 20:14 durch Alex Dujshebaev Praktisch mit der Halbzeitsirene feuert Dujshebaev einen wuchtigen Schlagwurf ins linke Eck und beschert seinem Team damit eine Sechs-Tore-Führung zur Pause!
29'
18:35
:
Einen technischen Fehler von Dujshebaev können die Franzosen nicht nutzen. Kounkoud wird rechts außen freigespielt, er scheitert jedoch am aus der HBL bekannten spanischen Torhüter Sergey Hernández. Nun nimmt auch der spanische Trainer Jordi Ribera seine erste Auszeit.
Tor für Spanien, 17:12 durch Kauldi Odriozola Prandi ist halblinks eigentlich durch, scheitert aber dennoch am spanischen Keeper. Auf der anderen Seite bestraft Odriozola das im Tempogegenstoß.
2 Minuten für Melvyn Richardson (Frankreich) Richardson bekommt dafür die Zwei-Minuten-Strafe. Ian Barrufet kann nach kurzer Behandlung glücklicherweise weiterspielen.
Tor für Spanien, 16:12 durch Ian Barrufet Torrebejano Richardson macht einen recht großen Schritt in den Laufweg von Barrufet. Der tritt beim Absprung auf den Fuß seines Gegenspielers, hebt den Ball im Fallen aber noch über Bolzinger hinweg ins Tor.
24'
18:28
:
Barrufet nach bereits sechs Treffern nun mit seinem ersten Fehlwurf in diesem Spiel.
Tor für Frankreich, 12:9 durch Hugo Descat Descat beendet den Negativlauf seines Angriffs und trifft im rechten Eck - das erste Tor seit dem 8:7 sechs Minuten zuvor, ebenfalls von Descat.
Tor für Spanien, 12:8 durch Ian Tarrafeta Doch es geht nicht gut weiter aus französischer Sicht. Descat scheitert am Innenpfosten, Tarrafeta erhöht auf der anderen Seite auf 12:8. 5:0-Lauf der Iberer!
18'
18:21
:
Der französische Trainer Guillaume Gille reagiert mit der ersten Auszeit der Partie auf den schlechten Lauf seines Angriffs.
Tor für Spanien, 11:8 durch Ian Barrufet Torrebejano Barrufet vollendet zu einem 4:0-Lauf der Spanier.
17'
18:20
:
Eben noch bemängelt, werden die beiden Torhüter tatsächlich etwas stärker. Minne und Dika Mem scheitern bei den Franzosen an Keeper und Deckung, Gurri bei den Spaniern.
Tor für Spanien, 9:8 durch Aleix Gómez Aleix Gómez lässt Bolzinger beim fälligen Siebenmeter im linken Eck keine Chance.
15'
18:17
:
Die beiden Torhüter spielen bisher noch keine entscheidende Rolle, eine große Parade konnten sie jeweils noch nicht bejubeln. Nun hat Bolzinger gegen Serradilla mal sein Bein stark dazwischen, wegen Abwehr im Kreis bekommen die Spanier aber den Siebenmeter zugesprochen.
Tor für Frankreich, 7:8 durch Hugo Descat Die Franzosen gehen mal wieder in Führung. Descat verwandelt den ersten Siebenmeter der Partie hoch rechts gegen Biosca.
Tor für Frankreich, 7:7 durch Yanis Lenne Lenne hat auf der anderen Seite von rechts außen etwas mehr Platz und ist ebenfalls im langen Eck erfolgreich.
Tor für Spanien, 7:6 durch Ian Barrufet Torrebejano Linksaußen Barrufet muss es eigentlich aus recht spitzem Winkel probieren. Mit guter Sprungkraft und langem Warten kann er diesen noch etwas verbessern und Bolzinger im rechten Eck überwinden.
Tor für Frankreich, 6:6 durch Aymeric Minne Minne erblickt recht mittig eine größere Lücke in der spanischen Deckung und erzielt wuchtig den neuerlichen Ausgleich.
Tor für Frankreich, 5:5 durch Aymeric Minne Abermals gutes Tempospiel der Franzosen. Minne trifft nur Sekunden nach Barrufets Tor auf der anderen Seite hoch links ins Tor.
Tor für Frankreich, 4:4 durch Elohim Prandi ...und dann mit einem Sprungwurf in den Kreis. Durch seinen Doppelschlag können die Franzosen den Ausgleich erzielen.
Beide Teams probieren es in den ersten Minuten recht schnell aus dem Rückraum, dadurch konnte die jeweilis andre Deckung schon einige erfolgreiche Blocks verzeichnen.
Tor für Spanien, 2:2 durch Imanol Garciandia Frankreichs Torhüter Bolzinger hat seine Finger noch am Ball, doch der Wurf von Garciandia aus dem Rückraum ist letztlich zu wuchtig.
Tor für Frankreich, 0:1 durch Ludovic Fabregas Fabregas wirft das erste Tor der Partie. Zunächst setzt Dika Mem sich per Überzieher halbrechts durch, scheitert aber am linken Pfosten. Den Abpraller bekommt Fabregas und lässt sich das Tor nicht nehmen.
1'
18:02
:
Die Spanier starten mit einer 5:1-Deckung, Ian Barrufet stört die Franzosen im Ballbesitz da weit vor dem eigenen Kreis. Dika Mem nimmt sich den ersten Wurf aus dem Rückraum, der im französischen Block scheitert.
1'
18:01
:
Los geht's! Frankreich spielt in Weiß, die Spanier laufen in Rot auf.
1'
18:01
:
Spielbeginn
17:57
:
Beide Mannschaften sind eingelaufen, nun laufen die Nationalhymnen beider Länder.
17:50
:
Im ersten Spiel des Tages haben sich Norwegen und Portugal zudem in einem engen Spiel die Punkte geteilt (35:35). Mit bereits vier gespielten Partien und jeweils drei Zählern auf der Haben-Seite werden die beiden Teams wohl nicht mehr um ein Halbfinalticket mitmischen. Aktuell schaut es ganz danach aus, dass Frankreich, Deutschland und Dänemark die ersten beiden Plätze unter sich ausmachen.
17:46
:
Das DHB-Team bereitet sich aktuell auf das Topspiel gegen Dänemark am späteren Abend (20:30 Uhr) vor und drückt nun natürlich dem spanischen Team die Daumen. Aktuell führt Deutschland die Hauptrunden-Gruppe I als einziges Team mit der maximalen Punkteausbeute (sechs Zähler in drei Partien) an. Frankreich und Dänemark folgen mit jeweils zwei Siegen und einer Niederlage, haben also je vier Punkte auf dem Konto.
17:43
:
Gegen die Dänen hat auch das französische Team eine etwas knappere Niederlage hinnehmen müssen (29:32). Aus der Vorrunde haben die Franzosen zwei Punkte durch das 38:34 gegen Norwegen mitgenommen. Dazu haben sie am Samstag Portugal mit 46:38 geschlagen und dabei zwei EM-Rekorde aufgestellt. Es war das torreichste Spiel der EM-Geschichte, dazu erzielte das Team um Dika Mem mit 28 Toren so viele wie noch keine andere Mannschaft in nur einer Halbzeit eines EM-Spiels.
17:36
:
Beim spanischen Team ist der Traum vom Halbfinale bereits ausgeträumt. Die Südeuropäer haben noch keine Punkte auf dem Konto. Nach der Niederlage im Vorrundenspiel gegen Deutschland (32:34) folgten auch in einem Krimi gegen Norwegen (34:35) sowie gegen den Titelfavoriten Dänemark (31:36) Niederlagen.
17:30
:
Hallo und herzlich willkommen zum Hauptrundenduell zwischen Spanien und Frankreich! In Gruppe I sind für das deutsche Team vor allem die Franzosen Konkurrenz im Kampf um das Halbfinalticket. Um 18 Uhr beginnt die Partie in der Jyske Bank Boxen in Herning.
60'
17:13
:
Fazit: In einem spektakulären Tempospiel trennen sich Portugal und Norwegen am Ende leistungsgerecht mit 35:35-Unentschieden. Das ist allerdings ein Remis, das beiden Teams nicht weiterhilft, so dürften beide Mannschaften am Mittwoch dann ihr letztes Turnierspiel haben ohne die Chance aufs Halbfinale oder Platzierungsspiel. Von Beginn an drückten beide Seiten aufs Gaspedal, die Torhüter spielten in der ersten Hälfte keine Rolle, auch die Abwehrreihen fanden keinen Zugriff. Die Norweger legten vor, Portugal kam wiederholt aufs Unentschieden heran, konnte den Bock vor der Pause aber nicht umstoßen. Im zweiten Durchgang zeigte sich dann ein gänzlich anderes Bild: Es entwickelte sich ein Duell zwischen den Keepern Diogo Valério und Torbjørn Bergerud, beide am Ende zweistellig in den Paraden. Dazu sollten die Tugas bis auf drei Tore davon ziehen. Hervorzuheben sind daneben noch Kreisläufer Frade, der mit elf Toren bester Werfer wurde, sowie Pedersen und Anderson, die zusammen auf 19 Tore kamen. Am Ende bleibt es über 60 Minuten gesehen bei einem gerechten Remis. Weiter geht es am Mittwoch, Norwegen muss gegen Dänemark ran, Portugal trifft auf Spanien. Einen schönen Abend noch!
60'
17:08
:
Spielende
60'
17:08
:
Beide Teams zeigen in den entscheidenden Situationen Nerven! Nach dem Fehlwurf von Costa scheitert auch Lyse aus neun Metern an Keeper Diogo Valério. Danach ist Schluss, beide Seiten vergeben die Möglichkeit zum Sieg!
60'
17:07
:
Jetzt hat Norwegen alle Trümpfe in der Hand! Torhüter Torbjørn Bergerud beißt Francisco Costa den Wurf aus der zweiten Reihe ab, so geht der letzte Angriff mutmaßlich an die Nordlichter. 17 Sekunden vor dem Ende bitte Norwegen-Trainer Jonas Wille zu seiner letzten Auszeit! Gelingt dem Co-Gastgeber noch der Lucky Punch?
60'
17:05
:
37 Sekunden vor dem Ende nimmt Portugal-Trainer Paulo Pereira sein letztes Team-Timeout! Ein Unentschieden würde beiden Seiten nicht weiterhelfen, doch runterspielen dürften die Südeuropäer zeitlich auch nicht schaffen, taktisch eine schwierige Situation, die aber zumindest wieder in Gleichzahl abläuft.
59'
17:04
:
Costa und Lyse fackeln nicht lange, suchen die schnellen Abschlüsse im Durchbruch, scoren aus der Nahdistanz erfolgreich.
Tor für Norwegen, 34:34 durch August Pedersen Auch der Linksaußen aus Hannover ist jetzt zweistelliger Torschütze. Pedersen zeigt wie man Siebenmeter wirft und donnert die Pille wuchtig oben links in den Winkel.
7-Meter verworfen von Francisco Costa (Portugal) Keeper Robin Haug beißt auch den zweiten Siebenmeter in Folge ab. Gegen Youngster Francisco Costa ist der Hamburger Schlussmann mit der linken Hand zur Stelle und lenkt die Kugel an den Pfosten ab.
Tor für Norwegen, 33:32 durch Simen Ulstad Lyse Aus dem Stand steigt der wuchtige Rückraumshooter hoch und hämmert das Leder aus der zweiten Reihe in die rechte Torhälfte.
Tor für Portugal, 33:31 durch Francisco Costa Nachdem Sagosen einmal mehr Keeper Diogo Valério abschießt, können sich die Portugiesen wieder befreien. Cico Costa zeigt nicht sein bestes Spiel, doch mit viel Zug zum Tor bringt er aus der Nahdistanz seinen Wurf über die Linie.
Tor für Norwegen, 31:30 durch Sander Sagosen Der Rückraumshooter hat die Partie hier noch nicht abgeschrieben, aus fast zehn Metern steigt Sagosen hoch und knüppelt die Pille unten links in die Ecke.
7-Meter verworfen von António Areia (Portugal) Von der Bank gekommen glänzt Robin Haug mit einem starken Reflex. Dieses Mal versucht sich Areia mit einem hochgezogenen Wurf aus dem Unterarm, doch Norwegens Schlussmann lässt die rechte Pranke stehen.
Tor für Norwegen, 31:29 durch Sander Sagosen Nach wenigen Minuten der Pause ist Superstar Sagosen zurück auf dem Parkett. Mit langen Schritten setzt sich der ehemalige Kieler gegen die Hand durch, im Fallen lässt er die Kugel gegen die Laufrichtung ins lange Eck abtropfen.
Tor für Portugal, 31:28 durch Leonel Fernandes Schønningsen läuft ins Stürmerfoul, das haben die Portugiesen blitzsaubre verteidigt. Und in der Folge wird bis auf die linke Außenbahn abgeräumt, Fernandes markiert die erste Drei-Tore-Führung.
Tor für Portugal, 30:28 durch Rui Silva Auch die Portugiesen haben jetzt nicht mehr die Leichtigkeit im Angriff, es fallen weniger Treffer, doch dieser kann sich sehen lassen. Die Tugas stoßen tief, lassen den Ball von links nach rechts und zurück laufen. Am Ende kommt Silva in den Genuss des Durchbruchs und scort mit einem Aufsetzer am Standbein von Keeper Bergerud vorbei.
48'
16:49
:
Gut zwölf Minuten vor dem Ende nimmt Portugal-Coach Paulo Pereira seine zweite Auszeit! Zwar mussten seine Mannen viel investieren, konnten den Spieß aber umdrehen. Auch Dank mittlerweile zehn Paraden von Keeper Diogo Valério, der nach bisher keiner Parade im Turnier heute eine Art zweiten Frühling erlebt, können die Südeuropäer jetzt weiter den Ton angeben.
Tor für Norwegen, 29:28 durch August Pedersen jetzt sind die Skandinavier auf einmal unter Zugzwang! Die Portugiesen haben Rückraumshooter Anderson besser unter Kontrolle, Sagosen bekommt eine Pause, auch Grøndahl braucht auf der Bank neue Direktiven. So bleibt im Moment nur das Spiel über die Außen, Pedersen scort auch aus spitzem Winkel ins lange Eck.
Tor für Portugal, 29:27 durch Francisco Costa Ein verhältnismäßig ausgeruhter Cico Costa drückt jetzt nach einem einfachen Ballgewinn aufs Gaspedal, sucht seine Chance im Gegenstoß und markiert die erste Zwei-Tore-Führung der Tugas.
Tor für Portugal, 28:27 durch Martim Costa Mit einem wuchtigen Schlagwurf aus gut neun Metern drischt der Halblinke das Leder perfekt unten links in die Ecke.
45'
16:45
:
Nicht nur das Spiel ist komplett auf Augenhöhe, auch die Leistung der Keeper: Diogo Valério und Torbjørn Bergerud stehen jeweils bei neun Paraden, alles steuert hier auf eine packende Crunchtime hin.
Tor für Portugal, 27:27 durch Francisco Costa Nach einer knappen Viertelstunde schaltet sich dann auch der erste Torschütze des Turniers mit ein: Cico Costa sucht den Durchbruch auf der rechten Seite und bringt das Leder trocken in die Maschen.
Tor für Norwegen, 26:27 durch Magnus Fredriksen Sehr gute Entscheidung im Tempospiel! Mit viel Zug zum Tor erkennt Fredriksen seine Lücke, springt an Frade vorbei und scort unten rechts ins Eck.
Tor für Portugal, 26:25 durch Luis Frade Zehnter Treffer beim elften Versuch, der robuste Kreisläufer ist hier der Garant für den Führungswechsel.
41'
16:41
:
Die Norweger müssen derweil viel für eigene Tore investieren und kriegen postwendend die schnelle Antwort. Auch deshalb drückt Norwegen-Übungsleiter zum zweiten Mal auf den Buzzer, auch um in der Arbeit gegen den Kreis nachzujustieren.
Tor für Portugal, 24:24 durch Luis Frade Immer wieder spielt sich Torhüter Diogo Valério in den Vordergrund: Mit einer spektakulären Doppelparade gegen Anderson und Pedersen läutet der Keeper die Chance zum Ausgleich ein, Martim Costa steckt das Leder zu Frade durch. Der Kreisläufer aus Barcelona behält seine weiße Weste vom Kreis.
Tor für Portugal, 23:24 durch António Areia Anschlusstreffer! In Überzahl machen die Portugiesen den Ball schnell, räumen bis in die letzte Stufe ab, wo Areia sicher im langen Eck erfolgreich ist.
Tor für Portugal, 22:23 durch Luis Frade Hinten vernagelt Diogo Valério zunehmend seinen Kasten, ermöglicht den erweiterten Gegenstoß, den Frade knochenfrei aus sechs Metern versenkt.
Tor für Portugal, 21:23 durch João Gomes Nach einem kurzen 3:0-Zwischensprint der Norweger beendet João Gomes den Lauf mit einem Siebenmeter. Im Duell gegen Torbjørn Bergerud setzt der Linkshänder die Pille unten rechts in die Ecke.
Tor für Norwegen, 20:23 durch Kevin Gulliksen Erst zeichnen sich nochmal beide Torhüter aus - es wird weiter hoch und runter gerannt - dann scort Gulliksen im Gegenstoß mit einem Aufsetzer in die Maschen.
Tor für Norwegen, 20:22 durch Sander Sagosen Mit schnellen Beinen überläuft Sagosen Frade auf der linken Seite schlichtweg, im Durchbruch zwischen Halb und Außen netzt der Superstar ins lange Eck.
Tor für Portugal, 20:20 durch Luis Frade Und einmal mehr fällt der Ausgleich! Die Tugas nutzen den Rückhalt ihres Keepers, suchen wieder die Kooperation im Zentrum mit dem Kreis, Frade versenkt mit einem Aufsetzer.
33'
16:31
:
Und tatsächlich werden Diogo Valério und Torbjørn Bergerud direkt nach dem Pausentee zum Faktor. Der Norweger schaltet sich mit einer Parade ein, sein portugiesischer Gegenüber verbucht sogar schon drei gehaltene Bälle.
Die Norweger eröffnen in Überzahl, Entscheidungsspieler Sagosen findet Hovde am Kreis. Auf der Gegenseite tankt sich dann Rui Silva durch, es geht muntre mit Offensivhandball weiter.
Rein in die zweite Hälfte! Kommt Portugal nochmal in den Genuss einer Führung oder behält Norwegen dauerhaft die Oberhand?
31'
16:28
:
Beginn 2. Halbzeit
30'
16:17
:
Halbzeitfazit: Im Do-or-Die-Spiel für Norwegen und Portugal behaupten die Skandinavier zur Pause eine knappe 18:17-Führung. Von Beginn an legten beide Seiten los wie die Feuerwehr: Der Fuß voll auf dem Gaspedal, es ging - trotz des sechsten Spiels binnen zwölf Tagen - munter hoch und runter. Fast jeder Wurf war ein Treffer, die Torhüter auf beiden Seiten fanden in der ersten Viertelstunde keinen Zugriff. Und auch die Abwehrreihen mühten sich um Geschlossenheit, doch gegen den erweiterten Gegenstoß fehlte die Zuordnung im Rückzug. So fielen zu Beginn viele Treffer, Norwegen hatte etwas mehr Wurfglück und legte so knapp um zwei Treffer vor. Richtig absetzen konnte sich das Team von Trainer Jonas Wille aber nicht, denn mit zunehmender Spieldauer streuten seine Mannen technische Fehler ein, die Tugas kamen bis zum Ausgleich wieder heran. Auch die Einwechslung von den Torhütern Diogo Valério und Torbjørn Bergerud verlangsamte den Spielfluss und brachte beiden Seiten erste Paraden ein. Kurz vor der Pause vergaben die Südeuropäer dann sogar noch die Chance auf eine eigene Führung, stellten sich mit einem Wechselfehler in der Folge aber noch selbst ein Bein. Dennoch ist hier weiter alles offen, bis gleich zur zweiten Hälfte!
30'
16:13
:
Ende 1. Halbzeit
30'
16:12
:
In den verbleibenden fünf Sekunden gelingt den Nordlichtern dann aber kein Abschluss mehr auf das Tor. Stattdessen rutscht Patrick Helland Anderson der Ball komplett aus der Hand, sein scharfer Pass geht links ins Seitenaus.
2 Minuten für Victor Iturriza (Portugal) Ist das bitter! Vorne leistet sich João Gomes ein Stürmerfoul, unterdessen unterläuft den Mannen in Weiß ein Wechselfehler. So sieht Victor Iturriza noch vor der Pause seine zweite Zeitstrafe.
Tor für Norwegen, 17:18 durch Patrick Helland Anderson Achter Tagestreffer, makellose Ausbeute! Anderson schmeißt munter weiter aus der zweiten Reihe, weder Block, noch Torwart finden ein Mittel gegen seine starken Aktionen.
30'
16:10
:
42 Sekunden vor dem Ende nimmt dann auch Norwegen-Coach Jonas Wille sein erstes Team-Timeout! Die Uhr runterspielen könnte durchaus eng werden, dafür ist auf jeden Fall der Führungstreffer im Bereich des Möglichen.
Tor für Portugal, 17:17 durch Luis Frade Und es dauert nicht lange bis dann auch der Ausgleich fällt. Das ganz hohe Tempo ist aus der Partie genommen, doch die Angriffsreihen bleiben - im Gegensatz zu Torhütern und Abwehrriegeln - die prägenden Faktoren. So kann sich Frade spielend leicht absetzen und den Ball frei aus sechs Metern oben links in die Ecke einklinken.
29'
16:07
:
100 Sekunden vor dem Ende nimmt Portugal-Trainer Paulo Pereira seine erste Auszeit! Zum Spielverlauf würde es passen, wenn die Portugiesen jetzt noch den Ausgleich erzielen würden.
Tor für Norwegen, 16:17 durch Thomas Solstad Für den Moment droht das Momentum hier in Richtung der Südeuropäer zu kippen. Doch nach einem Turnover von Areia spielt Keeper Bergerud den langen Pass auf seinen Kreisläufer. Solstad zeigt sich kaltschnäuzig vor dem Tor und bringt den Konter sicher in die Maschen.
28'
16:05
:
Und Tobias Grøndahl packt die nächste Fackel aus! Doch der Wurf des Spielmachers scheitert an der Latte, ohne dass der Ball hinter die Linie geht.
Tor für Portugal, 16:16 durch Salvador Salvador Was für ein Geschoss! Das ist ein Treffer mit Musik! In der zweiten Welle wird Salvador nicht angegriffen, kann frei aus neun Metern hochsteigen und drischt die Pille wuchtig unter den Querbalken.
26'
16:03
:
Die Norweger kompensieren die Zeitstrafe, indem sie den Torwart herausnehmen. Doch gleich zwei Mal lassen die Tugas den Wurf aus den leeren Kasten aus, Frade und Salvador verziehen, setzen ihren Abschluss zu flach an, sodass die Würfe abgefangen werden.
Tor für Portugal, 15:15 durch António Areia Und dann fällt der erneute Ausgleich! Trotz der schlechteren Torhüterleistung bleiben die Tugas voll auf Tuchfühlung, mit voller Intensität tankt sich der Gummersbacher João Gomes zwischen dem Mittelblock durch, bekommt in der Luft noch einen leichten Kontakt und zieht den Siebenmeter. Areia bleibt an der Linie auch gegen Torbjørn Bergerud makellos.
2 Minuten für Vetle Rønningen (Norwegen) Nach Ansicht des Videobeweises gibt es die Zeitstrafe, mit langem Arm drückt Rønningen den Arm von Gomes runter. SO sind die Norweger 120 Sekunden in Unterzahl, das Tor der Portugiesen zählt allerdings nicht, stattdessen gibt es den Siebenmeter.
Nach fast 23 Minuten kommt Portugal-Keeper Diogo Valério zu seiner ersten Parade und knüpft damit an die gute Vorstellung seines Gegenübers Torbjørn Bergerud an, der sich schon drei Mal auszeichnen konnte seit seiner Einwechslung.
Tor für Norwegen, 13:15 durch Patrick Helland Anderson Wahnsinn! Was für ein Wurf des Youngsters! Aus der Not geboren, hält der Halbrechte einfach mal mit einem Hüftwurf aus dem Kasten und schweißt die Kugel perfekt im linken Giebel ein.
Tor für Portugal, 13:14 durch João Gomes Den zweiten Siebenmeter übernimmt Gomes, einmal angetäuscht zieht der Linkshänder die Pille unten links in die Ecke.
2 Minuten für Magnus Fredriksen (Norwegen) Zweikampf klar verloren, doch am Ende zieht Fredriksen trotzdem noch am Trikot. Dafür vergeben die Schiedsrichter die nächste Zeitstrafe.
Tor für Norwegen, 12:13 durch Tobias Grøndahl Vorerst scheint sich die Partie etwas beruhigt zu haben. Nach über fünf torlosen Minuten beendet Grøndahl die Trefferflaute und hämmert die Kugel aus halbrechter Position mit einem Unterarmwurf in den linken Winkel.
19'
15:52
:
Doch vorerst bleibt es beim Remis, auch weil die Norweger erstmals ihre Abwehr stabilisieren können. Gegen den Wurf von Martim Costa im Zeitspiel ist dann der eingewechselte Schlussmann Torbjørn Bergerud zur Stelle.
18'
15:51
:
Die Norweger können aus der Überzahl kein Kapital schlagen! Der bisher so treffsicherer August Pedersen lässt den freien Wurf von der linken Außenbahn liegen, scheitert erneut am Aluminium. So haben die Tugas die erneute Chance auf eine Führung nach dem 1:0.
7-Meter verworfen von August Pedersen (Norwegen) Noch warten Portugals Keeper immer noch auf ihre erste Parade, bei Diogo Valério geht es sogar um den ersten gehaltnen Ball im gesamten Turnier. Beim zweiten Siebenmeterduell gegen August Pedersen kann er das Spielgerät immerhin erfolgreich an die Latte gucken.
Tor für Portugal, 12:12 durch Martim Costa Ausgleich! Nach einer Viertelstunde kommen die Costa-Brüder von der Bank, sofort schaltet sich Martim mit viel Tempo nach einem Ballgewinn in der Abwehr mit ein, avanciert den Durchbruch und zirkelt das Leder unten links ins Eck.
15'
15:47
:
Es ist das sechste Spiel binnen zwölf Tagen für beide Mannschaften, trotz dessen laufen beide Kontrahenten hier munter hoch und runter.
Tor für Norwegen, 9:11 durch Sander Sagosen Des einen Freud ist des anderen Leid! Auf der einen Seite trifft António Areia im erweiterten Gegenstoß nur den Pfosten, im Gegenzug kommt Superstar Sagosen dann zwischen Halb und Außen zum Durchbruch und zieht Keeper Diogo Valério die Kugel am Scheitel entlang.
Beide Teams gehen offensiv in die Kleingruppe mit dem Kreisläufer, die Kooperation mit dem Rückraum gegen die zu offensive Abwehr wird optimal ausgespielt. Frade und Hovde glänzen mit sicheren Abschlüssen aus sechs Metern.
Bisher sind die Torhüter der Portugiesen noch überhaupt kein Faktor, auch der Abwehrverbund findet nicht zu der notwendigen Kompaktheit. Es bleibt ein munterer Schlagabtausch mit vielen Toren, doch noch ist fast jeder Wurf ein Treffer.
Tor für Norwegen, 6:9 durch Patrick Helland Anderson Dieses Mal tankt sich der Rückraumrechte im dynamischen Zweikampf gegen die Hand durch und bringt die Kugel auch aus spitzem Winkel noch an Schlussmann Gustavo Capdeville vorbei in die linke Ecke.
Tor für Norwegen, 5:8 durch August Pedersen Den ersten Strafwurf der Skandinavier setzt Linksaußen Pedersen gegen den eingewechselten Keeper Diogo Valério sicher unten rechts in die Ecke.
Tor für Norwegen, 5:7 durch Patrick Helland Anderson Vierter Treffer für den Rückraumshooter aus dem rechten Rückraum, die Tugas finden gegen seine Dynamik in der Defensive keinen Zugriff.
Tor für Portugal, 5:6 durch Luis Frade Noch macht es sich nicht bemerkbar, dass Portugal-Trainer Pereira anfangs auf die Costa-Brüder setzt. Vor allem João Gomes fügt sich stark ein und bedient seinen Kreisläufer, Frade kann frei aus sechs Metern einnetzen.
Tor für Norwegen, 4:6 durch August Pedersen Und auch Rechtsaußen Pedersen ist heute wieder eine Bank. Der Flügelflitzer aus Hannover ist im erweiterten Gegenstoß immer wieder der Zielspieler und erzielt seinen dritten Tagestreffer.
Tor für Norwegen, 4:5 durch Patrick Helland Anderson Da erwischt einer aber einen Raketenstart! Mit drei Treffern in Folge hält der junge Linkshänder seine Farben in Front. Anderson betreibt im Rückraum weiter reichlich Eigenwerbung und empfiehlt sich für Größeres.
Tor für Portugal, 4:4 durch João Gomes Im Gegensatz zum Auftritt gegen Frankreich kommen die Portugiesen heute auch ins effektive Scoring. Die bombenharte Abwehr aus dem Spiel gegen Dänemark lassen die Tugas aber noch missen...
4'
15:36
:
Portugal wie Norwegen, beide rennen munter hoch und runter, kommen nach Belieben zu freien Abschlüssen im Durchbruch oder aus dem Tempospiel.
Tor für Portugal, 1:0 durch António Areia Der Torreigen ist eröffnet! Mit einem herrlichen Kopfroller bringt António Areia die Kugel in die Maschen und lässt Norwegens Keeper Robin Haug keine Chance.
Gelbe Karte für Vetle Eck Aga (Norwegen) Norwegens Abwehrchef setzt direkt mal einen robusten Kontakt von der Seite gegen João Gomes und sieht früh den gelben Karton der Unparteiischen.
1'
15:32
:
Los geht’s, die Partie in der Hauptrunde I zwischen Portugal und Norwegen ist eröffnet.
1'
15:32
:
Spielbeginn
15:27
:
Beide Teams sind eingelaufen, es folgen die Nationalhymnen und der Sportlergruß, dann fliegt gleich der Ball.
15:24
:
Für beide Teams heißt es heute: Verlieren verboten! Und selbst dann haben beide Mannschaften es nicht mehr in der eigenen Hand über den dritten Rang hinaus zu kommen. Bei einem Sieg der Norweger müssten die Wikinger dann auf heutige Schützenhilfe von Spanien gegen Frankreich und Deutschland im Duell mit Dänemark hoffen, um dann am Mittwoch beim letzten Hauptrundenmatch noch Trümpfe gegen Dänemark im Köcher zu haben. Eine ähnliche Ausgangslage ergibt sich auch für die Portugiesen, so oder so: Beide Seiten stehen mit dem Rücken zur Wand. Bei den letzten Aufeinandertreffen hatten die Tugas zuletzt die Nase vorne, auf dem Weg ins Halbfinale der Weltmeisterschaft im letzten Jahr setzte sich Portugal mit 31:28 durch. Und auch beim letzten Turnier auf europäischer Bühne gingen die Südeuropäer mit einem 37:32-Erfolg als Sieger von der Platte. Doch wer macht heute das Rennen und hält die Tür zumindest für die Teilnahme am Spiel um Platz fünf noch einen Spalt offen?
15:16
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Gleichermaßen ergeht es den Norwegern: Nach der 34:38-Niederlage gegen Frankreich gingen die Skandinavier ohne Punkte in die Hauptrunde. Bisher konnte das Team von Trainer Wille den hohen Erwartungen nur bedingt gerecht werden, im ersten Hauptrundenspiel gelang dann aber der so wichtige Befreiungsschlag: In einem Herzschlagfinale triumphierten die Wikinger in letzter Sekunde noch mit 35:34 über Spanien, mussten aber zwei Tage später, trotz starker Leistung, die zweite Turnierniederlage schlucken. Gegen die DHB-Auswahl waren die Norweger lange in Führung, mussten die deutsche Mannschaft am Ende aber ziehen lassen. Die 28:30-Niederlage besiegelte eine überragender Andreas Wolff zwischen den Pfosten mit 22 Paraden, am Torhüter war kein Vorbeikommen. So haben die Norweger genau wie die Portugiesen nur noch rechnerische Chancen auf die Runde der letzten Vier, so steht heute Nachmittag für Portugal und Norwegen ein erstes Endspiel auf dem Plan.
15:08
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Mit den Portugiesen erwartet die Norweger ein schwer einzuschätzendes Team, das am letzten Vorrundenspieltag für die Sensation des bisherigen Turnierverlaufs gesorgt hat: Mit 31:29 zeigten die Portugiesen eine Machtdemonstration und schlugen den großen Titelanwärter Dänemark vor heimischer Kulisse. Damit spielte das Unentschieden gegen Nordmazedonien keine Rolle mehr, stattdessen waren die Südeuropäer auf einmal ein heißer Halbfinalaspirant. Angeführt von zwei der größten Talente der Welt – Martim und Francisco Costa, die beiden neun Mal gegen Dänemark trafen – wollten die Tugas ihren Lauf fortsetzen. Doch in einem packenden Spiel gegen Deutschland hatten die Südeuropäer am Ende mit 30:32 das Nachsehen. Passend zum bisherigen Turnierverlauf zeigt sich das Team von Trainer Pereira mit Licht und Schatten: Nach zwei starken Spielen folgte ein kollektiver Ausfall gegen Frankreich, über einen 28:15-Halbzeitstand hatten die Tugas mit 46:38 erneut das Nachsehen und somit nur noch rechnerische Chancen auf das Halbfinale.
15:00
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Hallo und herzlich willkommen zum dritten Spieltag der Hauptrunde bei der Handball-Europameisterschaft! Den Auftakt in der Gruppe I macht die portugiesische Nationalmannschaft gegen Co-Gastgeber Norwegen, Anwurf ist in der Jyske Bank Boxen zu Herning um 15:30 Uhr!