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  • WM-Noten: Rodri dirigiert alles - stiller Abgang für Messi

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  • Spanien vs. Argentinien: Einzelkritik zum WM-Finale

    Spanien vs. Argentinien: Einzelkritik zum WM-Finale

    Vor den Toren von New York hat sich Spanien am Sonntag zum Weltmeister gekrönt. Das Finale gegen Argentinien war eine einseitige Angelegenheit. Trotzdem fiel der entscheidende Treffer zum 1:0 erst in der Verlängerung. Alle Akteure in der Einzelkritik:
  • Spanien - TOR: Unai Simón - Note: 3,0

    Spanien - TOR: Unai Simón - Note: 3,0

    Wirkte in allen Spielphasen wachsam. Lief Messi und Alvarez je einmal weit vor dem Tor ab. Mit Ball am Fuß traf er ebenfalls meist gute Entscheidungen, auf der Linie nicht ein einziges Mal gefordert.
  • ABWEHR: Pedro Porro - Note: 2,5

    ABWEHR: Pedro Porro - Note: 2,5

    Verschätzte sich punktuell bei langen Bällen, vereitelte den argentinischen Plan mit González im ersten Durchgang aber erfolgreich. Mit Ball war er eine verlässliche Anspielstation auf dem rechten Flügel und hielt Yamal den Rücken frei. Seine Flanke leitete das späte Siegtor ein.
  • Pau Cubarsí - Note: 1,5

    Pau Cubarsí - Note: 1,5

    Brachte Simón mit einem schlechten Rückpass nach der ersten Hydration Break kurz in Not. Trotzdem verlor der 19-Jährige nie den Mut. Überspielte mitunter sensationell die Linien der Argentinier und provozierte die Gelb-Rote Karte. Ein großes Spiel in so jungen Jahren.
  • Aymeric Laporte (bis 99.) - Note: 2,5

    Aymeric Laporte (bis 99.) - Note: 2,5

    Wirkte hinten selten wirklich gestresst, obwohl es im Laufduell zumindest einmal eng wurde. Wenn er einmal stand, kam aber selbst Messi nicht an ihm vorbei. Für 120 Minuten reichten die Kräfte dann aber doch nicht.
  • Eric García (ab 99.) - Note: 3,0

    Eric García (ab 99.) - Note: 3,0

    Übernahm als Innenverteidiger, als Argentinien sich komplett einigelte. Musste in den letzten Minuten dann doch noch einmal alles reinwerfen. Zeigte gegen Messi noch einen wichtigen Block.
  • Marc Cucurella - Note: 2,5

    Marc Cucurella - Note: 2,5

    Löschte brenzlige Momente hinten abgeklärt. Taute auch im Vorwärtsgang nach der ersten Trinkpause auf. Trug den Ball selbst nach vorne und wurde vielfach stark im Angriffsdrittel freigespielt. Seine Flanken waren jedoch meist ohne das nötige Auge gespielt.
  • MITTEFELD: Rodri (bis 99.) - Note: 1,0

    MITTEFELD: Rodri (bis 99.) - Note: 1,0

    Riss das Geschehen im Mittelfeld komplett an sich und ging mit großer Ausstrahlung voran. War der Impulsgeber im Passspiel und erhöhte auch gegen den Ball immer wieder entscheidend den Druck. Zu jedem Zeitpunkt der absolute Chef auf dem Rasen.
  • Martín Zubimendi (ab 99.) - Note: 3,0

    Martín Zubimendi (ab 99.) - Note: 3,0

    Gab in den letzten 20 Minuten der Verlängerung den Ballverteiler. Konnte die großen Fußstapfen von Rodri nicht komplett ausfüllen, fügte sich trotzdem nahtlos in die spanische Ordnung ein.
  • Fabián Ruiz (bis 62.) - Note: 3,0

    Fabián Ruiz (bis 62.) - Note: 3,0

    Erhielt zunächst den Vorzug vor Pedri, ließ seine Qualitäten aber nur punktuell aufblitzen. Hatte bärenstarke Momente, wenn Spanien das Leder mit einem Kontakt laufen ließ. In einem entscheidenden Moment dosierte er im Strafraum den Pass auf Oyarzabal aber falsch.
  • Pedri (ab 62.) - Note: 2,5

    Pedri (ab 62.) - Note: 2,5

    Hatte ähnlich wie Fabián Ruiz zuvor einen großen Aktionsradius. Nahm mit seinem Schuss aus der zweiten Reihe noch einmal prominent an der Schlussoffensive teil. Lieferte danach weiterhin hochwertige Lösungen im Angriffsdrittel.
  • Lamine Yamal - Note: 2,0

    Lamine Yamal - Note: 2,0

    Wurde von den Spaniern oftmals im Eins-gegen-eins isoliert. Brach früh einmal durch und scheiterte an Martínez. Erreichte seine Bestform dann aber erst in der Schlussphase. Seine Flanke auf Ferran Torres und der Freistoß in der Nachspielzeit hätten ein Tor verdient gehabt. Den WM-Titel machten letztlich andere Spanier möglich.
  • Dani Olmo (bis 75.)- Note: 2,5

    Dani Olmo (bis 75.)- Note: 2,5

    Positionierte sich wieder sehr geschickt im Zehnerraum und forcierte im Passspiel oftmals das Tempo. Leitete die erste Yamal-Chance ein und spielte später noch eine weitere Großchance heraus. Ihm fehlten nur Nuancen, um in einer chancenarmen Partie zum Helden zu werden.
  • Mikel Merino (ab 75.) - Note: 2,5

    Mikel Merino (ab 75.) - Note: 2,5

    Kam als spanische Wunderwaffe wieder erst in der Schlussviertelstunde der regulären Spielzeit auf das Feld. Leitete wieder ein Tor ein, das letztlich aberkannt wurde. Hätte das Spiel per Kopf dann fast selbst entschieden. Ihn bekam Argentinien überhaupt nicht in den Griff.
  • Álex Baena (bis 75.) - Note: 3,5

    Álex Baena (bis 75.) - Note: 3,5

    Setzte mit seinen Positionswechseln und auch im Dribbling kleinere Nadelstiche im Angriffsspiel. Die Abstimmung mit Cucurella war ebenfalls eine Stärke im spanischen Spiel. Aus seiner Chance kurz nach Wiederanpfiff hätte er mehr machen müssen.
  • Nico Williams (ab 75.) - Note: 2,0

    Nico Williams (ab 75.) - Note: 2,0

    Zog als Pendant zu Yamal nach der Einwechslung das Tempo an und brachte Argentinien zum Teil mächtig ins Schwimmen. Sein Treffer in der Verlängerung wurde wegen eines kleinen Kontaktes aberkannt. Lieferte beim goldenen Tor von Ferran Torres dann mit der Kopfballvorlage einen weiteren Geniestreich.
  • ANGRIFF: Mikel Oyarzabal (bis 62.) - Note: 4,0

    ANGRIFF: Mikel Oyarzabal (bis 62.) - Note: 4,0

    Blieb trotz aussichtsreicher Momente als Stoßstürmer unglücklich. Wäre ohne das taktische Foul von Lisandro Martínez einmal allein durch gewesen. Prüfte Martínez vor der Pause einmal aus der zweiten Reihe. Die Überzahlsituation nach Wiederanpfiff hätte er besser ausspielen müssen.
  • Ferran Torres (ab 62.) - Note: 1,0

    Ferran Torres (ab 62.) - Note: 1,0

    Brachte mehr Körperlichkeit in die Angriffe und setzte sich im Zweikampf entschieden zur Wehr. Hatte kurz nach der Einwechslung per Kopf die vielleicht beste Chance der Partie. Sein großer Moment kam in der Verlängerung mit dem Volleyschuss ins Glück.
  • Argentinien - TOR: Emiliano Martínez - Note: 1,5

    Argentinien - TOR: Emiliano Martínez - Note: 1,5

    War der Hauptgrund, dass Argentinien überhaupt so lange vom WM-Titel träumen durfte. Wehrte den frühen Abschluss von Yamal gerade noch mit den Füßen ab. Hielt später auch die Großchancen von Ferran Torres und Nico Williams und war mit elf Paraden der beste Argentinier.
  • ABWEHR: Gonzalo Montiel (bis 58.) - Note: 3,5

    ABWEHR: Gonzalo Montiel (bis 58.) - Note: 3,5

    Fand gegen die Rochaden von Baena und Cucurella selten die richtige Antwort. Blieb im eigenen Ballbesitz ebenfalls klare Erfolgsmuster schuldig. Nach der Pause immerhin mit einer ganz wichtigen Rettungstat bei der Olmo-Flanke.
  • Nahuel Molina (ab 58.) - Note: 4,0

    Nahuel Molina (ab 58.) - Note: 4,0

    Übernahm auf der rechten Abwehrseite, sah sich nach der Einwechslung von Nico Williams aber mit anderen Herausforderungen konfrontiert. Schlug sich lange Zeit noch achtbar. Vor dem 0:1 fehlte ihm dann entscheidend die Orientierung.
  • Cristian Romero (bis 70.) - Note: 3,5

    Cristian Romero (bis 70.) - Note: 3,5

    Setzte im Zweikampf Zeichen, wo immer es ihm möglich war. In den besten Momenten der Spanier brauchte er dann mächtig Glück auf seiner Seite. Wie Nebenmann Martínez schließlich verletzt ausgewechselt.
  • Facundo Medina (ab 70.) - Note: 4,5

    Facundo Medina (ab 70.) - Note: 4,5

    Musste mitten in der spanischen Drangphase als Innenverteidiger einspringen. Unter dem andauernden Druck lief auch er immer öfter hinterher.
  • Lisandro Martínez (bis 44.) - Note: 3,0

    Lisandro Martínez (bis 44.) - Note: 3,0

    Fälschte den ersten Abschluss von Yamal noch unangenehm für den eigenen Schlussmann ab. Hatte später allerdings starke Momente gegen die linienbrechenden Pässe der Spanier. Musste gegen Oyarzabal einmal zum taktischen Foulspiel greifen, schon vor der Pause dann mit einer Muskelverletzung ausgewechselt.
  • Nicolás Otamendi (ab 44.) - Note: 4,0

    Nicolás Otamendi (ab 44.) - Note: 4,0

    Rettete mit seiner beherzten Grätsche im eigenen Strafraum einmal in höchster Not vor Oyarzabal. Die klaren Chancen für Spanien nahmen aber zu. Beim Gegentor wie sein Nebenmann ohne Blick auf den Rückraum.
  • Nicolás Tagliafico - Note: 3,5

    Nicolás Tagliafico - Note: 3,5

    Begann auf der linken Seite mit einigen guten Aktionen gegen den Ball, stieß im weiteren Verlauf der Partie gegen Yamal aber an Grenzen. Sammelte kleinere Achtungserfolge, konnte den Gegenspieler aber nie abmelden.
  • MITTELFELD: Rodrigo de Paul (bis 70.) - Note: 4,5

    MITTELFELD: Rodrigo de Paul (bis 70.) - Note: 4,5

    War bemüht, im Mittelfeld Lücken zu stopfen. Verlor gerade Cucurella aber wiederholt aus den Augen. Offensiv fand er überhaupt keine Mittel, um die Spanier wirklich zu fordern.
  • Giuliano Simeone (ab 70.) - Note: 4,5

    Giuliano Simeone (ab 70.) - Note: 4,5

    Konnte dem stockenden Offensivspiel kaum neues Leben einhauchen. Ging wie die meisten Kollegen überhart in die Duelle, war selbst im Vorwärtsgang aber fast nur auf Freistöße aus. Dieser Gegensatz nahm teils groteske Züge an. Vergab ganz spät die letzte Chance auf den Ausgleich.
  • Enzo Fernández - Note: 5,5

    Enzo Fernández - Note: 5,5

    Befand sich in seiner Zone oft in Unterzahl und schaffte es letztlich nur vereinzelt, eine klare Spielkultur aufzuziehen. In der Schlussphase verlor er schließlich komplett die Nerven und flog für sein heftiges Foul an Cubarsí vom Platz.
  • Alexis Mac Allister - Note: 3,5

    Alexis Mac Allister - Note: 3,5

    Stand mit seiner Energie sinnbildlich für die argentinische Spielweise. Kämpfte mit allen Mitteln um den Ball. Kam im Mittelfeld oft einen Schritt zu spät und räumte Olmo einmal heftig ab. Aufgrund der Linie des Schiedsrichters wurde seine Spielweise aber belohnt.
  • Nicolás González (bis 45.) - Note: 4,5

    Nicolás González (bis 45.) - Note: 4,5

    War auf der linken Seite die große Überraschung in der argentinischen Startelf. Rieb sich im Kampf um den Ball aber meist vergeblich auf. Druck über den Flügel strahlten die Südamerikaner nie aus. Zur Pause wurde das Experiment beendet.
  • Leandro Paredes (ab 46.) - Note: 6,0

    Leandro Paredes (ab 46.) - Note: 6,0

    Schien nach der Einwechslung komplett übermotiviert. Sah schon nach sechs Minuten die Gelbe Karte, weil er Rodri und Olmo hintereinander umschubste. Trat danach weiter um sich. In jedem anderen Spiel wäre er zigfach vom Platz geflogen.
  • ANGRIFF: Lionel Messi - Note: 5,0

    ANGRIFF: Lionel Messi - Note: 5,0

    Wurde von den Spaniern durchgängig konsequent angegangen, sodass nie die große Magie aufkam. Zu Beginn fehlte im Laufduell mit Torhüter Simón das Tempo. Im Mittelfeld wurde er notfalls per Foul aus dem Spiel genommen. Erst in den letzten Minuten der Verlängerung entbrannte ein bisschen Widerstand. Trotzdem war es ein stiller Abgang von der ganz großen Bühne.
  • Julián Alvarez (bis 102.) - Note: 5,5

    Julián Alvarez (bis 102.) - Note: 5,5

    Fand wegen der spanischen Dominanz lange kaum ins Spiel. Zwang die Gegner mit seiner Intensität im Pressing immerhin zu kleineren Ungenauigkeiten. Strahlte aber nicht einmal einen Anflug von Torgefahr aus.
  • Marcos Senesi (ab 102.) - ohne Bewertung

    Marcos Senesi (ab 102.) - ohne Bewertung

    Sollte erst Beton anrühren, gab in den letzten Sekunden dann den Mittelstürmer. Hätte Argentinien der 120. Minute tatsächlich beinahe noch ins Elfmeterschießen gerettet.
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