Die Gewinner und Verlierer in NFL-Woche 14
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Die Gewinner und Verlierer in NFL-Woche 14
Die NFL-Saison geht in die heiße Phase. Neben Weihnachten stehen auch die letzten Wochen der Regular Season auf dem Plan. Quasi raus aus dem Kampf um die Playoffs sind dabei allerdings die Kansas City Chiefs, während in der NFC North ein krasser Playoff-Kampf tobt. Bittere Nachrichten gibt es derweil auch für Daniel Jones. Das sind die Gewinner und Verlierer in NFL-Woche 14.
Gewinner: Jahmyr Gibbs (RB, Detroit Lions)
Der Running Back brachte es am Boden zwar "nur" auf 43 Yards, fand allerdings drei Mal den Weg in die Endzone. Seine Yards sammelte Gibbs durch die Luft, wo er in sieben Catches 77 Yards fabrizierte. Unter dem Strich stehen also 120 Scrimmage Yards und drei Touchdowns zu Buche.
Gewinner: Al-Quadin Muhammad (Defensive End, Detroit Lions)
Auf der defensiven Seite des Balles machte Defensive End Al-Quadin Muhammad gegen die Cowboys mit drei Sacks und einem Forced Fumble das beste Spiel seiner Karriere.
Verlierer: Dak Prescott (QB, Dallas Cowboys)
Dak Prescott hatte die Messlatte mit den hervorragenden Leistungen der Vorwochen sehr hoch gelegt, wurde dem aber nicht gerecht. Zwar bewegte er den Ball mit seiner Offense sehr gut - 376 Passing Yards sprechen eine deutliche Sprache - doch leistete sich Prescott auch zwei Interceptions (nur 1 TD) und wurde fünf Mal gesackt.
Gewinner: Aaron Rodgers (QB, Pittsburgh Steelers)
Die Pittsburgh Steelers fahren einen wichtigen Sieg im Division-Duell mit den Ravens ein. Rodgers legte dabei ein sehr effizientes Spiel mit knapp 300 Passing Yards, einem Passing‑ und einem Rushing‑TD hin.
Verlierer: Lamar Jackson (QB, Baltimore Ravens)
Die Ravens scheiterten gegen die Steelers auch an sich selbst. Mehrfach hatte man die Chance, Punkte auf das Board zu bringen, es gelang zu selten. Jackson warf unter anderem eine bittere Interception und kassierte beim letzten Drive den entscheidenden Sack. Damit war die Chance auf den Comeback‑Sieg gegen Pittsburgh weg.
Gewinner: Josh Allen (QB, Buffalo Bills)
Allen entfachte gegen die Bengals ein Offensiv‑Feuerwerk im Schlussviertel und führte Buffalo von zweistelligem Rückstand zu drei Touchdowns in wenigen Minuten und hält die Bills klar im Playoff‑Rennen.
Verlierer: Joe Burrow (QB, Cincinnati Bengals)
Seinen Anteil hatte auch Joe Burrow, der zunächst mit seiner Offense die Bills auf Trab hielt (u.a. 4 TD‑Pässe), aber zwei ganz späte Interceptions – eine zum Pick‑Six – warf, was Allen und den Bills den Weg zum Comeback bereitete.
Gewinner: Tony Pollard (RB, Tennessee Titans)
Die Tennessee Titans gewinnen ihr zweites Spiel der Saison! Der Matchwinner für Tennessee: Running Back Tony Pollard mit 161 Rushing Yards und zwei TDs.
Verlierer: Browns‑Defense
Zur Wahrheit gehört auch, dass die Defense der Browns - das eigentliche Prunkstück des Teams 31 Punkte gegen eine bisher zahnlose Titans‑Offense zulässt. Einzig Myles Garrett mit seinem nächsten Sack, 3 Tackles for Loss und einer Pass Deflection schien sich in Normalform zu befinden.
Gewinner: Kamari Lassiter (Cornerback, Houston Texans)
Er spielte früh im Spiel gezielt gegen Kelce und nahm ihn aus dem Spiel, später fing er eine wichtige Interception und half gegen den Run mit. Er steht hier stellvertretend für die gesamte Secondary, die gegen Mahomes nur wenig zuließ und ihm damit das Leben schwer machte.
Verlierer: Patrick Mahomes (QB, Kansas City Chiefs)
Er stand unter Dauerbeschuss, was auf seine angeschlagene Offensive Line ging. Nur eine der drei Interceptions war seine Schuld und, dass ihn seine Receiver im Stich ließen, war auch unglücklich. Aber am Ende war dies womöglich seine schlechteste Leistung überhaupt in der NFL. Er beendete das Spiel mit einem Passer Rating von 19,8, mit Abstand sein schlechtester Wert.
Verlierer: Travis Kelce (TE, Kansas City Chiefs)
Eine der Mahomes-Interceptions ging im Übrigen auf seinen sonst zuverlässigsten Teamkollegen. Travis Kelce beendete mit seinem Drop, der zur Interception führte, endgültig die Partie, wohl auch die Playoff-Hoffnungen der Chiefs und vielleicht ja sogar die eigene Karriere ...
Verlierer: Daniel Jones (QB, Indianapolis Colts)
Nach starkem Saisonstart drohen die Colts die Saison endgültig an die Wand zu fahren. Das jedoch ist Daniel Jones aktuell vielleicht sogar egal. Der Quarterback riss sich gegen die Jaguars seine Achillessehne und wird nun lange ausfallen. Sein Vertrag läuft nach der Saison aus. Es herrscht also große Ungewissheit beim Spielmacher.
Gewinner: Puka Nacua (WR, Los Angeles Rams)
Einmal mehr lieferte der Wide Receiver eine absolute Show und brutale Catches: 7 Receptions, 167 Receiving Yards und 2 Touchdowns stehen am Ende zu Buche, die großen Anteil daran haben, dass die Rams weiter in Richtung Playoffs marschieren.
Gewinner: Jordan Love (QB, Green Bay Packers)
Jordan Love brauchte zwar einen Moment, um vollends ins Spiel zu finden, doch als er in Schwung kam, war er kaum noch zu halten. Er bewegte sich gut in der Pocket und hatte mehrere Highlight-Pässe, mit denen er seine Receiver immer wieder in Position brachte. Unterm Strich machte er mehr Big Plays als Williams, was den Unterschied machte.
Gewinner: Keisean Nixon (CB, Green Bay Packers)
Doch nicht nur die Big Plays von Jordan Love machten den Unterschied. Auch Keisean Nixon trug entscheidend zum wichtigen Sieg bei. Der Cornerback fing schlussendlich die Game-Winning-Interception und durfte sich von seinen Kollegen feiern lassen.
Verlierer: C.J. Gardner Johnson (S, Chicago Bears)
Die Bears-Defense fand selten Zugriff auf dieses Spiel und da Pass Rush kein großer Faktor war, waren die Cover-Qualitäten im Vordergrund. Und die waren nicht gut. Gerade Gardner-Johnson wurde entblößt und ließ acht Receptions bei neun Targets für 69 Yards zu. Er hatte aber immerhin auch die frühe Interception.
Gewinner: Tyler Shough (QB, New Orleans Saints)
Die New Orleans Saints landen einen überraschenden Coup in Tampa Bay und gewinnen bei den Bucs. Quarterback Tyler Shough hatte durch die Luft zwar so seine Probleme (kein TD, 1 INT), machte allerdings am Boden 55 Yards und zwei Touchdowns.
Verlierer: Buccaneers‑Passing‑Game
Dass das schon zum Sieg reichte, ist aber natürlich kein gutes Zeichen aus Bucs-Sicht. Trotz einiger Chancen im vierten Viertel und Rookie‑WR Emeka Egbuka, der sogar eine sichere TD‑Chance fallen lässt, reichte es nicht. Etliche verpasste Big Plays machen den Unterschied
Verlierer: Offense der Commanders
Die Offensivabteilung der Commanders war ein Totalausfall. Gegen die Vikings produzierte sie keinen einzigen Punkt. Die Commanders kamen insgesamt nur auf sehr überschaubare 215 Total Yards, hatten Probleme bei Third Downs und konnten weder das Run Game noch explosives Passspiel etablieren. QB Jayden Daniels musste zudem im dritten Viertel erneut verletzungsbedingt raus.
Verlierer: Falcons‑Offense
Atlanta kommt gegen Seattle nur auf neun Punkte, produziert Turnover und Fumbles in der zweiten Halbzeit und wirkt trotz starkem Laufspiel über weite Strecken komplett aus dem Rhythmus gebracht. Ein weiterer, erschreckender Auftritt der Falcons-Offense.