Die schlechtesten Free-Agent-Verpflichtungen der NFL
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Die schlechtesten Free-Agency-Verpflichtungen der NFL
Die Free Agency der NFL wirft ihre Schatten voraus. Dass es nicht immer gelingt, sich passend zu verstärken, zeigt eine lange Historie in Sachen Free Agency. Schon häufig lagen Teams kräftig daneben mit ihren Entscheidungen auf dem Transfermarkt. Vor allem die Teams der NFC East scheinen hier besonders anfällig. sport.de zeigt euch die zehn schlechtesten Free-Agency-Verpflichtungen der NFL-Geschichte.
Honorable Mention - Kirk Cousins (QB, Atlanta Falcons)
2024 verpflichteten die Falcons Kirk Cousins trotz eines Achillessehnenrisses und garantierten ihm dabei 100 Mio. Dollar. Kurz drauf pickte man Michael Penix früh im Draft und torpedierte damit die Verpflichtung von Cousins selbst. Cousins startete zunächst, wurde nach einer Schwächephase aber auf die Bank gesetzt. Am Ende bekamen die Falcons 22 Starts für 100 Mio. Dollar und werden Cousins zeitnah entlassen.
Platz 10 - Neil O'Donnell (QB, New York Jets)
Quarterback Neil O'Donnell führte die Pittsburgh Steelers in Super Bowl XXX, bekam anschließend aber dennoch keinen neuen Vertrag. Der Spielmacher schloss sich daraufhin den Jets an, bei denen er einen Fünfjahresvertrag unterschrieb, allerdings nur zwei Jahre davon absolvierte. Vor allem sein erstes Jahr im Big Apple verlief katastrophal. O'Donnell verletzte sich früh und die Jets hatten am Ende eine 1-15-Bilanz.
Platz 9 - David Boston (WR, San Diego Chargers)
Auf dem College ein Ass, in seinen ersten NFL-Jahren ein All-Pro. Als Wide Receiver David Boston 2003 zu den Chargers wechselte, waren die Vorschusslorbeeren zahlreich und so bekam Boston direkt mal einen Vertrag über sieben Jahre. Nach einer Saison trennten sich die Wege allerdings wieder und kurz darauf musste Boston seine Karriere wegen Knieproblemen sogar beenden.
Platz 8 - Deion Sanders (CB, Washington)
Deion Sanders war seinerzeit einer der größten Stars in der NFL. Im Herbst seiner Karriere schloss sich "Prime Time" nochmal den Hauptstädtern an, die dem 33-Jährigen einen Vertrag über sieben Jahre gaben. Dass Sanders allerdings nach einem schwachen Jahr in D.C. seine Karriere beendete, war sicherlich nicht der Plan.
Platz 7 - Brock Osweiler (QB, Houston Texans)
Sieben Starts bei den Denver Broncos brauchte Brock Osweiler, um die Texans so sehr von sich zu überzeugen, dass sie ihm direkt mal 72 Mio. Dollar über vier Jahre versprachen. Osweiler warf in Houston mehr Interceptions als Touchdowns und blieb bei seinen 14 Einsätzen im Schnitt unter 200 Yards. Zu allem Überfluss gaben die Texans sogar einen Zweitrundenpick (!) ab, damit die Browns Osweiler unter Vertrag nehmen.
Platz 6 - Le'Veon Bell (RB, New York Jets)
Le'Veon Bell war einer der absoluten Leistungsträger der Pittsburgh Steelers während seiner ersten Jahre in Steel City. Auf Grund von gescheiterten Vertragsverhandlungen bestreikte Bell 2018 die Saison und wurde im Nachhinein nie wieder der Alte. Das allerdings wussten die Jets noch nicht, als sie Bell 2019 einen Vierjahresvertrag über 52 Mio. Dollar gaben und ihm dabei sogar 35 Mio. Dollar garantierten.
Platz 5 - Adam Archuleta (S, Washington)
In seinen ersten fünf Jahren in der NFL war Adam Archeluta ein absolut solider Spieler für die Rams. Nichtsdestotrotz verpflichtete Washington den Safety mit einem Superstar-Vertrag und man machte Archeluta zum bestbezahlten Spieler auf seiner Position. Dafür bekam man vom Defensive Back schlussendlich nur sieben Spiele als Starter, ehe sich das Kapitel nach einer Saison schnell wieder schloss.
Platz 4 - Nnamdi Asomugha (DB, Philadelphia Eagles)
Mit der Empfehlung von drei Pro Bowls in Folge wurde Nnamdi Asomugha 2011 als eines der heißesten Eisen der Free Agency gehandelt. Den Zuschlag bekamen damals die Philadelphia Eagles, doch damit hatte man schlussendlich keinen großen Fang gemacht. Der Defensive Back fand sich nie zurecht und wurde nach zwei schwachen Saisons wieder entlassen. Ein weiteres Jahr später beendete Nnamdi Asomugha seine Karriere.
Platz 3 - DeMarco Murray (RB, Philadelphia Eagles)
Und auch 2015 fielen die Eagles gehörigen Vorschusslorbeeren eines Free Agents zum Opfer. DeMarco Murray war jüngst mit 1.845 Yards Rushing Leader und Offensive Player of The Year geworden und schien für die Eagles ein absoluter Gewinn zu sein. Dort erlief er knapp 1100 Yards weniger als im Vorjahr und wurde nach einer Saison an die Titans weitergereicht.
Platz 2 - Kenny Golladay (WR, New York Giants)
Und auch ein drittes Team der NFC East griff auf dem Free-Agency-Markt fast historisch daneben. Sie bezahlten Kenny Golladay nach guten Leistungen in Detroit mit 72 Mio. Dollar (über 4 Jahre) Superstar-Money, bekamen vom Wide Receiver allerdings keine Superstar-Leistungen. Nach zwei Saison mit insgesamt nur 18 Einsätzen, 43 Catches für 602 Yards und einem Touchdown war für Golladay Schluss im Big Apple.
Platz 1 - Albert Haynesworth (DT, Washington)
Seit jeher ist Haynesworth das Paradebeispiel für einen absoluten Free-Agency-Fehlgriff. Mit einem Siebenjahresvertrag über 100 Mio. Dollar ausgestattet, wurde der DT nach 1,5 schwachen Saisons von Head Coach Mike Shanahan suspendiert. Nach zwei Jahren - und einigen der faulsten Spielzügen in der NFL-Geschichte - wurde der enttäuschende Haynesworth für einen Fünftrunden-Pick an die Patriots abgegeben.